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Solar [Gebundene Ausgabe]

Ian McEwan , Werner Schmitz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

28. September 2010
Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In Solar geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 405 Seiten
  • Verlag: Diogenes (28. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783257067651
  • ISBN-13: 978-3257067651
  • ASIN: 3257067658
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.176 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt in London. 1998 erhielt er für ›Amsterdam‹ den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman ›Abbitte‹ wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.2005 reiste er in die Arktis: Siehe ›Diogenes Magazin‹ Nr. 4 sowie www.capefarewell.com. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Kundenrezensionen

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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Antiheld 9. November 2010
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Michael Beard ist alles andere als attraktiv. Er ist dick und klein, neigt zur Fresssucht und zum gepflegten Alkoholismus. Aber Michael Beard ist auch Doktor der Physik und Träger des Nobelpreises in dieser Disziplin. Irgendwann in den Sechzigern hatte er seinen genialen Moment, in den Siebzigern folgte die Ehrung durch die Stockholmer Akademie - und danach setzte die Stagnation ein: Michael Beard hatte keine Ideen mehr, stattdessen absolvierte er fünf Ehen und Dutzende Affären. Im Jahr 2000, in dem der erste Teil des Romans spielt, steht die fünfte Scheidung an, und seltsamerweise fühlt sich Beard plötzlich zu seiner zukünftigen Ex-Ehefrau hingezogen. Aber da ist noch Rodney Tarpin, der geistig etwas verlangsamte Bauhandwerker, mit dem Patrice, Beards Gattin, ein ganz offenes Techtelmechtel hat, nicht zuletzt, um sich an ihrem Ehemann zu rächen.
Beard hat im Rahmen seiner beruflichen Herumwurstelei - wie so oft eher halbherzig - das Angebot angenommen, ein Institut für erneuerbare Energien zu leiten, und obwohl ihm der zwar nervige, aber offenbar recht geniale Institutsmitarbeiter Tom Aldous immer wieder Vorschläge unterbreitet, die sich mit der Photosynthese befassen, steuert Beard den Laden in ein vollkommen absurdes Projekt, bei dem es um Mini-Windmühlen für Hausdächer geht. Anschließend reist er für eine Woche zum Nordpol, um mit Künstlern den Klimawandel zu diskutieren, wenn ihm auch die Rettung des Klimas und des Planeten vollständig egal ist - Beard ist Narzisst, Egoist, wird ganz und gar von Eigeninteressen beherrscht. Bei seiner verfrühten Rückkehr stößt er auf Aldous, der in Beards Bademantel in dessen Wohnzimmer herumlungert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz überzeugt hat er mich nicht - dieser 7. Februar 2011
Von Tom Kadi VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Roman über den egomanen, sexbesessenen und verfressenen Nobelpreisträger Michael Beard. McEwan will hier eine Satire auf den Wissenschaftsbetrieb, der die ökologische Krise nur benutzt, um an staatliche Fördergelder heranzukommen, auf die Ökologiebewegung und die Macher in Politik und Wirtschaft schreiben. Das ist ihm über weite Strecken auch gut gelungen. Das Problem eines solchen Werkes ist, dass alle Figuren auch die Hauptperson satirisch negativ überzeichnet werden müssen. Und so haben wir Leser uns 400 Seiten nicht mit wirklichen Menschen sondern mit Vollidioten, insbesondere mit dem durch und durch unsympathischen Beard herumzuplagen, einem Physiker, der seit der großen Auszeichnung nur noch von seinem Ruhm lebt, der keinerlei Beziehungen leben kann, alle Menschen um ihn herum gnadenlos zu seinem eigenen Vorteil ausbeutet und der sich durch pure Unvernunft gesundheitlich selbst zerstört (so wie die Menschheit derzeit ihren Planeten). Dass dies über weite Strecken dennoch sehr unterhaltsam bleibt, ist dem Umstand geschuldet, dass McEwan ein phantastisch guter Erzähler ist.
Worum es geht: Die fünfte Ehe Beards geht dem Ende entgegen. Nach dem Unfalltod des Liebhabers seiner Frau, der zugleich Mitarbeiter im Institut des Forschers ist, reisst sich der Professor die Ergebnisse seines Rivalen unter den Nagel und beginnt, mit einem wirtschaftlich weit reichenden Projekt, Sonnenenwärme in nutzbare Energie umzuwandeln. Weitere Liebschaften und Intrigen folgen, bis sich am Ende alles zu einem bedrohlichen Knoten schürzt...
P.S.
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64 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von lebenden und toten Eisbären 1. Oktober 2010
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nach Franzens "Freiheit" nun McEwans "Solar", zwei Neuerscheinungen, die sich mit Umweltfragen und menschlichen Abgründen beschäftigen. Walter Berglund und Michael Beard, zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Geschichte ihres literarischen Zusammentreffens würde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.

Michael Beard ist verfressen und versoffen, ein Lügner, Betrüger, ein nahezu kahlköpfiger Fettwanst mit unappetitlichen Angewohnheiten, der seine Wohnung verkommen lässt, seine Kleidung auch, und nicht viel von Körperpflege hält. Er ist missgünstig, gierig auf Sex und Geld und auf ein komfortables Leben, außerdem schlampig, asozial und ein zynisches, schlaues Kerlchen. Dieser Mann ist unerträglich, ich mag ihn nicht. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass er nahezu ein Allerweltstyp ist und jeder von uns sich hin und wieder mehr oder weniger in ihm erkennen kann. Das macht den Kerl noch unsympathischer.

Ian McEwan hat diesen abgehalfterten Nobelpreisträger der Physik, der im Windschatten seiner einstigen, einmalig herausragender Leistung segelt und daraus Profit schlägt, in den Mittelpunkt dieses Buches gestellt. Er erzählt uns eine ironische Geschichte vom Raubbau an der Natur, der Endlichkeit der Ressourcen, vom Klimawandel und nicht zuletzt von betrüblichen menschlichen Verhaltensweisen mit einer Leichtigkeit, die nur sehr guten Erzählern gegeben ist. Manche verwechseln das vielleicht mit Oberflächlichkeit. Jedoch seine Besorgnis, sein Engagement und nicht zuletzt seine Wut liegen sorgfältig unter der glatten Oberfläche verpackt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Solar
Es ist schon alles geschrieben. Der Roman ist lesenswert und etwas untypisch, da der Hauptdarsteller eigentlich unsympathisch ist.
Ein Roman der in die Zeit paßt.
Vor 17 Tagen von O.B. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Prof. und seine Miezen - Physik leider nur am Rande -...
SOLAR war mein erster McEwan, wird aber nicht mein letzter sein.

Zu Beginn fand ich das Buch etwas schleppend, auch den Slapstick nicht immer gelungen, spätestens... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Eden veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwischen Hervorragend und Durchschnitt
Seit dem wirklich besten Buch, dass ich von Ian Mc Ewan gelesen habe, Abbitte nun etwas ganz anderes. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lukas M. Schaub veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen interessanter Gedankengang. Aber fixiert auf die nicht immer...
interessanter Gedankengang. Aber fixiert auf die nicht immer sympathische Hauptfigur. interessanter Gedankengang. Aber fixiert auf die nicht immer sympathische Hauptfigur
Vor 4 Monaten von quarzelhuber veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich darauf gespannt war, wie man eine visionäre Energieversorgung als belletristischen Roman umsetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von K. Seegmüller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krasses Stückschen Kuchen
Eine packende Geschichte, mit zahlreichen Anlässen zum Lachen, Weinen und Kopfschütteln.
Ein krasses Stückschen Kuchen, dass zudem Einblicke in alternative... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von C. Peltz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Reines Larifari
Unglaublich, welche Belanglosigkeiten da von einer "verkrachten Existenz" ins Universum geschrieben wurden. Auch die wenigen sinnvollen Informationen (zum Thema Solar bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Piet veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Kurzbescheibung verspricht mehr als der Inhalt
Das Buch ist zweifelsohne witzig geschrieben, der Charakter der Hauptperson genial gezeichnet. Aber ich meine, dass der Hoehepunkt bereits am Ende des ersten Teils ueberschritten... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Woodlands veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dädalus und Ikarus
Ein klein wenig erinnert mich der neue Roman von Ian McEwan ja an die alte griechische Sage von Dädalus und Ikarus. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Marius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lachfaktor!
Das größte Problem ist: man darf das Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen! Ich hab es über weite Strecken im Zug gelesen und meine Mitreisenden waren genervt... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Zoe veröffentlicht
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Irreführung durch IanMcEwans " Solar " 3 23.07.2012
Neuer Roman gesucht 0 07.12.2010
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