Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was für eine Schriftstellerin, diese Djuna Barnes!, 5. Dezember 2008
Man kann eine x-beliebige Seite in diesem Buch aufschlagen und findet stets Sätze oder Formulierungen, bei denen man innehält, sie ein zweites Mal liest, um sie auf der Zunge zergehen zu lassen. Ein Beispiel gefällig?: "Ein Geruch von Großstadtblumen liegt in der Luft. Nicht von der Art Herbst, der Tod und Niedergang und das Austrampeln verglühender Blumen mit sich bringt, sondern der Geruch dieser Art von Manhattan-Herbst, in den mit rosafarbener und pupurner Üppigkeit mit einem Mal fremde Blumen einbrechen: Der Frühling des Jahres für Treibhausblumen". Das 93 Seiten starke Bändchen vereinigt in chronologischer Reihenfolge acht Interviews, die sie mit berühmten Frauen, Schauspielerinnen, Sängerinnen, einer Modeschöpferin, Politaktivisten, zwischen 1914 und 1931 geführt hat. Verbnlüffend auch die Fragen, die sie dabei stellt: "Kommen Sie mit wirklichen Schwierigkeiten zurecht?", "Wann war das, als Sie sich fürchteten, vor dem, was Sie sind?" Ein aufwendig gestaltetes Büchlein, durchweg auf feinem Fotopapier gedruckt mit einer Vielzahl von Abbildungen der Interviewten - schön zum Verschenken - auch an sich selbst!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Paris was a woman..., 4. Januar 2006
Zu Djuna Barnes (1892- 1982) hab ich mich verführen lassen- von der wunderschön und einfach mit Liebe gemachten Salto-Reihe des Wagenbach Verlags: rotes Leinen, viele schwarz-weiss Fotos, schönes Papier... Schade, dass man hier kein Bild sehen kann.Zunächst hab ich mit "Verführer an allen Ecken und Enden. Ratschläge für die kultivierte Frau" geliebäugelt (natürlich wegen dem Titel), hab mich aber dann doch für einen Band mit acht Interviews/Porträts aus New York und Paris entschieden, entstanden zwischen 1913 und 1935. Ein schönes kleines Büchlein für einen Abend, diese Mischung aus Biographie, Interview, Portrait und Fotos von so unterschiedlichen Frauen wie Coco Chanel, Alla Nazimova, Kiki von Montparnasse (alias Alice Prin, Sängerin sowie Modell und Geliebte von Man Ray) oder Yvette Guilbert (eine Tänzerin, die Toulouse-Lautrec gemalt hatte).
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