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Solang es Unrecht gibt. Historischer Roman
 
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Solang es Unrecht gibt. Historischer Roman [Taschenbuch]

Tilman Röhrig
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 428 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2., Aufl. (22. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404154150
  • ISBN-13: 978-3404154159
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.412 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Robin Hood, Anführer der Geächteten im Sherwood Forest, treuer Vasall von König Richard Löwenherz, Feind der Reichen und Beschützer der Armen – solang es Unrecht gibt. Mit seinem Buch über Robin Hood legt Tilman Röhrig erstmals einen geschlossenen Roman über den sagenhaften Helden vor. Es ist eine spannende Geschichte, in der auch burleske Szenen nicht fehlen. Es ist die Geschichte der Freundschaft mit Little John, der Fürsorge für dessen Schützling Marian, die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung und Willkür im mittelalterlichen England. Dabei verzichtet Tilman Röhrig auf jede Art von Heldenverehrung. So ist zum ersten Mal ein wirklich glaubwürdiger Robin Hood entstanden – mit einer am Ende überraschenden und überzeugenden Lösung für das Weiterleben des Mythos.

Über den Autor

Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Engagements an mehreren deutschen Bühnen arbeitet er seit über drei Jahrzehnten als freier Schriftsteller. Die größten Erfolge feierte er mit seinen historischen Romanen. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Kulturpreis NRW.
2005 erhielt er den 6. Voerder Jugendbuchpreis für sein Lebenswerk.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Reinsch VINE™-PRODUKTTESTER
Wiederinmal ein neuer Blickwinkel auf die Geschichte(n) um Robin Hood. Ein wenig erinnert es mich an D.Gemmell`s Troja-Triologie, in der Odysseus Abenteuer auch nur Geschichten sind.
In allen (mir) bekannten Werken zum Thema Robn Hood hat Hr.Röhrig gewildert um seine Geschichte zu erzählen. Ob nun "Little John" wie ein tapsiger Bär (den er er auch gerne vor Kindern spielt) bei Disney entlehnt ist, oder die letzten Szenen aus dem Film "Robin & Marianne" kommen (um nur Zwei zu nennen), überall hat er Szenen und Geschichten gefunden, die er sehr angenehm in sein Buch integrieren konnte.
Hr.Röhrig entwirft ein sehr gutes/interessantes Bild dieser Zeit um König Richard und seinen treuen Vasallen Robin. Viekles ist bekannt und kommt doch in abgeänderter Form daher. Besonders gut hat mir der starke (vom Adel) "Normannische" Sprachgebrauch gefallen, war es doch "Tre chic" zu jener Zeit".
Auch die einfache Sprache der "Gesellen", ihre kleinen Fehler und vor allem das Abstimmen für die "Gesellen-Namen" waren wunderbar zu lesen.
Kurzum Tilman Röhring hat "Robin Hood" nicht neu erfunden, aber er hat der Geschichte eine Menge Leben eingehaucht und es macht Spaß seinen Gedankengängen zu folgen. Und wenn man etwas genauer liest, findet man auch den Ursprung des Buchtitels...
Gute Unterhaltung, zu "altbekanntem Thema" 4,5 Sterne Micha
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Solang es Unrecht gibt ..." 26. Dezember 2005
-welch ein anrührender und von Tilman Röhrig liebevoll geschriebener Roman!

Der Autor versteht es, durch seine Kunst des Erzählens, den Leser unmittelbar in den Romananfang mitzunehmen, um ihn in die Wogen der Jubelrufe des geknechteten Volkes im mittelalterlichen England einzutauchen, das seine ganze Hoffnung auf den neuen König, Richard Löwenherz, setzt; und wir erleben mit, wie dieses kraftvolle "Es lebe der König!" verstummt, als das "Schiff der Hoffnung" die Segel zum Aufbruch setzt, weil der neue Herrscher sich einer höheren Aufgabe, dem Kreuzzug, verpflichtet fühlt...
So können wir auch die Angst der Menschen spüren, die fürchten, dass Graf Johann, der feindliche Bruder Richards, dieses Machtvakuum mit bestialischer Härte füllen wird...
Und so erleben wir hautnah, wie Johanns Schergen von Dorf zu Dorf ziehen und eine unermessliche Spur des Schreckens hinterlassen...
Wir werden Zeugen eines schrecklichen Überfalls, bei dem die kleine Marian, die wir schon als quirliges Mädchen liebgewonnen haben, von ihrer Erdkammer aus - noch eingehüllt in ihren geliebten "Geruch nach Brot und Frucht" - mitansehen muss, wie auch ihre Mutter und der kleine Bruder umgebracht werden:"(...) kein Laut brach hinaus. In ihrem Kopf schrie sie weiter, gellend..."
Diesem traumatisierten Kind, das jetzt nicht mehr sprechen kann , erstarrt, gehört unser ganzes Mitgefühl... Und so rührt uns besonders das emotionale Verhalten des Sympathieträgers des Romans, Little John, der Freund der Mutter Marians, der in der äußerst subtil beschriebenen Szene von seiner toten Freundin Abschied nimmt und - wach gerufen von dem Leid und der grenzenlosen Hilflosigkeit dieses kleinen Mädchens - mit ihm in den Wäldern vor den Verfolgern Schutz sucht...Tilman Röhrig gestaltet auch hier ganz einfühlsame Szenen: Little John konzentriert seine ganze Kraft und Liebe auf Marian: Wie anrührend sind seine liebevollen Gesten, z.B. als er das Kind auf das weiche Moos bettet, und so freuen wir uns mit ihm über jede Reaktion des erstarrten Kindes, fühlen z.B. Johns überschwängliche Freude , als sie gemeinsam als "Honigdiebe" die Waben ausquetschen und genüsslich aussaugen und Marian das Trinkhorn gierig leert, stumm lacht, ihren Finger in seine Locke dreht , das Gesicht in seine Haarmähne drückt...usw...
Der Leser kann gespannt sein, wie dieser subtile Handlungsstrang verläuft...
Auf ihrer Flucht treffen die beiden Unbehausten -ohne es zu wissen - auf den legendären Helden Robin Hood, den Anführer der Geächteten , die als leidgeprüfte Schicksalsgenossen einen hartnäckigen Kampf gegen die adligen Blutsauger führen und durch Überfälle auf reiche Kaufleute den Bauern helfen, dass die Äcker bestellt und die ausgeplünderten Vorratskammern sich wieder füllen können.
Zwischen den beiden Protagonisten kommt es auf einem schmalen Steg zu einem "symbolischen" Ringen... Little John und Marian finden in der Gemeinschaft der Geächteten eine menschliche Heimat. Robin Hood bemüht sich um die Freundschaft von John und gewinnt dessen Herz. Als Offizier im Gefolge von Robin Hood lernt er dessen militärische Strategien und die Kunst des Bogenschießens, erfährt, dass List Robins Spiel und eine gefährliche Waffe ist, merkt, dass das Volk sich von Robin Hood "ein Bild aus Wünschen gemacht hat und dass nichts diese Farben trüben durfte"...
Mäßigend wirkt er auf Robin ein, der mit seiner Macht spielt und absolut davon überzeugt ist, niemand könne seine "Kunst der List" übertreffen. Little John, ausgestattet mit den Gaben der Klugheit, Intuition und Empathie, erkennt die Gefährdungen seines Freundes, hat Angst, dass Robin , der sich als Stellvertreter des abwesenden Königs fühlt, sich von Richard Löwenherz auch "ein Bild aus Wünschen" macht, und John will in vielfacher Hinsicht "der Hüter seines Bruders"sein...
Wird es ihm gelingen?...
Auch hier erwartet den Leser ein "abenteuerlich"-dichter Handlungsstrang mit einer immensen Spannung...

Tilman Röhrig hat sich dem Mythos "Robin Hood" in einer einmaligen und subtilen Weise genähert und regt mit seiner Gestaltung eine tiefgehende allgemeine Auseinandersetzung mit "Heldentum" und dem Kampf um Gerechtigkeit aus: "Solang es Unrecht gibt..." : Der offene Titel füllt sich zum Schluss mit einer bedeutungsvollen Aussage...

Mögen viele Leser dieses vielschichtige, einfühlsame Buch, das es versteht, Heldentum auf den Kopf zu stellen, auch so intensiv erfahren und erleben...

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tilman Röhrigs Held fällt aus dem Rahmen. Die altbekannte Sage bildet die Vorlage für eine literarisch beachtenswerte, spannende Neugestaltung.
Zwar ist auch sein „Robin“ ein mutiger Rebell im Sherwood Forest, aber er ist ein Mensch mit Zweifeln, ist Stimmungen unterworfen, lässt sich im Kampf gegen das Unrecht selbst zu Grausamkeiten hinreißen. Dieser Robin hat nichts mit der Idealisierung der Filmindustrie zu tun. In der Zeit des Richard Löwenherz herrschen Brutalität, grausame Härte und Willkür.
Ich hab sie lieben gelernt, den zarten liebevollen Hünen Little John, das stumme starke Mädchen Marian,( Gott sei Dank, soviel möchte ich verraten, erhält sie ihre Stimme wieder) aber auch Robin Hood, der erkennen muss, „In einem Krieg bleibt keiner unschuldig, auch wenn wir glauben, dass wir im Recht sind.“
Ganz wunderschön der Schluss. Ein phantasievolles, anrührendes, originelles Ende erwartet den Leser. Tilman Röhrig ist einfach ein Meister der Dialoge, ein wunderbarer Erzähler.
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Robin Hood - die wahre Geschichte
Endlich einmal ein Roman, der aus einer Legende eine glaubwürdige Wirklichkeit werden lässt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2008 von Sandra Wegl
Tolles Buch...
Mein absolutes Lieblingsbuch. Ich habe es schon etliche male gelesen und es wird nie langweilig.
Veröffentlicht am 18. Juli 2007 von sunset
Schwache Erzählung
Das -solange es Unrecht gibt- immer aktuelle Thema "Robin Hood" ist hinlänglich bekannt und wird hier im großen und ganzen nacherzählt mit ein paar literarischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2006 von moerky
Das Ende ist ganz anders....
...als man es kennt und erwartet. Tilman Röhrig`s Geschichte über den Mythos Robin Hood endet überraschend: plausibel, wünschenswert und durchaus real, aber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von Markus Röser
Schade, habe ich mir gedacht...
als die 428 Seiten zu Ende gelesen waren!!! Obwohl die Erzählweise von Tilman Röhrig in diesem Roman etwas gewöhnungsbedürftig ist (eher knappe Sätze, kein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2006 von Christina
Mehr als gewöhnungsbedürftig
Ich bin entäuscht. Weniger von der Geschichte, als von der sehr gewöhnungsbedürftigen Erzählweise. Tilman Rörig kann anders und vor allem besser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2006 von holger123456
entäuschend für einen Röhrig
Es ist "Robin Hood" nett erzählt, also "schon recht", wie sein Little John immer zu sagen pflegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2006 von Judith
Legende aus dem Sherwood Forest
Frankreich und England im Jahre 1189: Der König ist tot. Es lebe der König! Henry Plantagenet, Herrscher über England und die Normandie, ist tot. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2006 von Lilian Grobis
Gut umgesetzt!
Ich bin per Zufall über das Buch gestolpert, hatte es immer wieder in der Hand, kaufte es aber nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2006 von M.J.K.
Spannender Robin Hood
Dieser Roman ist eine spannende literarische Umsetzung der Sage um den Helden Robin Hood. Wie gut Tilman Röhrigs Roman ist, merkt man sehr schnell daran, dass man schon nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2006 von Begae
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