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Sola Scriptura
 
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Sola Scriptura

Neal Morse Audio CD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (23. Februar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B000MEYHT4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 101.866 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The door
2. The conflict
3. Heaven in my heart
4. The conclusion

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neal Morse scheint mit einem unerschöpflichen Ideen-Reservoir gesegnet zu sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass das Multitalent im Jahresrhythmus komplexe Progrock-Epen der Premium-Klasse veröffentlicht.

? (Question Mark) und Cover To Cover sind gerade erst in die Plattensammlung einsortiert, da steht der ehemalige Spock´s-Beard-Chefvisionär schon mit dem nächsten abendfüllenden Werk auf der Matte. Sola Scriptura bringt es auf stolze 76 Minuten und komprimiert in vier Songs alle Elemente, die Morse in Prog-Kreisen zur Legende gemacht haben. In der kurzen Halbballade "Heaven In My Heart" unterstreicht der Amerikaner sein untrügliches Hookline-Gespür, die übrigen drei Lieder proggen als anspruchsvolle, verschachtelte Artrock-Epen mit Spielzeiten von 29, 25 und 17 Minuten durch die Boxen. Intelligente Akkordfolgen, stimmige Tempo- und Tonartwechsel, wunderschöne Melodien, knackige Grooves, halsbrecherische Soli, überraschende Breaks, stilistische Schlenker, Hunderte von warmen, farbenprächtigen Sounds: Morse-Fans werden hier - wie eigentlich immer - mit einem wertigen Rundum-glücklich-Paket versorgt, das die letzten Spock´s-Beard-Alben deutlich in ihre Schranken weist. -- Michael Rensen

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SOLA SCRIPTURA

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43 Rezensionen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Muss sich ein Musiker jedes Jahr neu erfinden?, 28. März 2007
Von 
Alexander Walford "Saxplayer" (Salzgitter, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sola Scriptura (Audio CD)
Als langjähriger Neal Morse und Spocks Beard Fan habe ich nat. auch eine gewisse Erwartungshaltung an neue Alben dieser eben genannten Kollegen.

Ich kann jede Kritik nachvollziehen, die hier gepostet wurde. Allerdings frage ich mich, ob die Kritiker, die Morse vorwerfen, seit Jahren dieselbe Platte zu produzieren, selbst schon mal Musik gemacht haben.

Ich bin Berufsmusiker und leidenschaftlicher Progrocker.

Auch ich finde, dass Morse sich mit einigen Passagen auf der neuen CD (z.B Long Nights Journey - Long timer suffering von Snow und die obligatorische Flamenconummer) selbst kopiert hat und somit auch bei mir einige verwunderte Blicke verursacht hat.

Allerdings kann man nicht erwarten, dass er sich jedes Jahr neu erfindet.

Man kann es eben nicht allen recht machen.

Auch ich fand die CD bei den ersten Durchläufen im Player nicht so stark wie One oder ?. Doch nun, nach ca. 12 mal durchhoeren, habe ich immer mehr Gefallen an ihr gefunden. Geile,harte Gitarrenriffs, vertrackte Rhythmen, eben alles das, wofür ich (und viele andere) diesen Mann (musikalisch) lieben.

Da er in den vergangenen Jahren, insbesondere bei Spocks B. ausserordentlich gute Arbeit abgeliefert hat, ist die Erwartungshaltung

jedes mal nat. riesengroß. Andererseits macht ein Phil Collins seit 1989 keine gute Platte mehr und keiner scheints zu merken.Da lobe ich mir alle Morsescheiben, wo meiner Meinung nach, noch keine den Status "unterirdisch" verdient hat.

Aber es ist eben alles Geschmacksache.

Fazit: Alles in allem ne Top-Scheibe! Über die christl. Texte sage ich nix, darüber wurde schon zuviel geschrieben.Für die meisten ist die Musik ausschlaggebend und nicht die Texte.

Aufgrund der Selbst-Kopie an der ein oder anderen Stelle gibts nur 4 Sterne.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neal Morse - Sola Scriptura - Feinste Rockmusik im Spock`s Beard Stil, 21. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sola Scriptura (Audio CD)
Dieser Mann ist einfach unwirklich. Jahr für Jahr erscheint ein neues Album und seit einigen Jahren werden sie zudem immer besser. Damit ist klar, ich liebe dieses Album. Denn wenn schon der Vorgänger "?" großartig war, so ist "Sola Scriptura" eine Rückbesinnung auf alte Stärken. Das Werk, das sich thematisch sehr lose um das Leben und Werk von Martin Luther dreht, weist sowohl vom Sound, der Instrumentierung als auch vom Songwriting Parallelen zu den frühen Werken von Neals alter Band Spock`s Beard auf (dabei erinnern die Stücke vor allem an "The Light" oder "At The End Of The Day").

Nun mögen dies einige Kritiker hier als ewige Wiederholung verpönen, aber diese sollten sich fragen, ob man anderen Künstlern ähnliche Vorhaltungen machen würde? Meines Erachtens ist die ehrliche Antwort darauf ein Nein! Denn letztendlich ist es doch so, dass es etwas Positives ist, auch vom Sound her ein Markenzeichen zu haben. So ist es bei den Gebrüdern Young von AC/DC und so ist es -wenn auch auf einer anderen musikalischen Ebene- bei Neal Morse.

Der Sound verleiht dem Album ein wohliges vertrautes Gefühl, dass sich da - obwohl es neu ist - was Bekanntes abspielt. Der Wiedererkennungswert ist extrem hoch und das gilt auch für die Qualität - sowohl in instrumenteller als auch in kompositorischer Hinsicht. Zudem es bei den ersten Solo-Werken nach dem Ausstieg von Morse bei Spock`s Beard eine bewussten Abkehr vom SB-Sound (den Neal nun mal maßgeblich geprägt, wenn nicht gar erschaffen hatte) gab und dafür musste er auch Häme und Kritik einstecken. Es scheint, dass er es seinen Kritikern auch gar nicht Recht machen kann, so er das denn je wollte.

Neal Morse gehört sicherlich zu den besten Songwritern im Bereich progressive Rockmusik. Wo andere Bands alleine auf die Stärke an ihren Instrumenten vertrauen, darüber aber leider viel zu häufig vergessen, dass alldem ein guter Song zu Grunde liegen muss, denkt Morse zuerst in Songstrukturen und Melodiebögen, ehe er sich der instrumentellen Ausgestaltung widmet. Das ist kein Hindernis sondern der einzig richtige Weg. Und diesen beschreitet Morse auch auf Sola Scriptura konsequent.

Zudem ist es nicht so, dass die beteiligten Musiker ihr Handwerk nicht verstünden, ganz im Gegenteil: Mike Portnoy (Dream Theater) gehört zu den besten Schlagzeuger, die man in diesem Bereich Musik auftun kann, dementsprechend grooven die Aufnahmen auch sehr schön, die Breaks sitzen und die Fills versüßen die Songs noch weiter. Bassist Randy George ist wie Mike Portnoy bei allen Solo-Aufnahmen von Neal seit dem Split von SB dabei. Und auch wenn er sicherlich nicht zu den bekanntesten Namen des Business gehört, so ist er ein überaus begnadeter Instrumentalist, der sich nie in den Vordergrund spielt, aber alle Unisono-Passagen mitgehen kann und auch das ein oder andere Mal mit einer schönen Melodie im Hintergrund brilliert. Als Solo-Gitarristen hat sich Neal Morse dieses Mal Paul Gilbert (ex-Mr.Big, Racer X) ins Studio geladen, der drei der vier Songs mit kurzen, knackigen aber technisch versierten Soli auf der E- und Akustik-Gitarre (im Flamenco-Stil) verziert. Den Hauptanteil der Arbeit übernimmt natürlich wieder der Meister selber: Gesang, Keyboards, Gitarre. Unterstützt werden die Musiker zudem von mehreren Streichern und einem Hornisten, die der Musik eine zusätzliche Tiefe geben.

Nun mögen einige bemängeln, dass Neal Morse auf seinen Solo-Werken fast ausschließlich über seine Bekehrung zum Christentum und seinen Glauben singt. Daran kann ich erst einmal nichts Schlimmes entdecken, es ist mir im Gegensatz zu den Texten zahlreicher Deutsch-Rapper, bei denen die Wörter Schlampen, Schwänze und ähnliches zum Repertoire gehören, immer noch lieber über spirituelle Erfahrungen zu hören. Oder sollte er immer wieder die gleichen Schnulzen über Liebe singen, wie es andere Rockbands tun? Dann doch lieber jemand, der aus Überzeugung von dem singt, was ihn bewegt.

Zumal es nicht so ist, dass es ständig Choräle von "Hosianna", "Amen", "Jesus", oder "O Lord" gibt auf diesem Album. Man kann es auch leicht überhören, dass es sich hier um ein Glaubensbekenntnis handelt. Auch hier steht - wie immer bei Neal Morse - die Musik im Vordergrund. Natürlich ist sie das Vehikel, um eine Botschaft zu transportieren, aber im Gegensatz zu vielen anderen hat er eben auch eine Botschaft.

Auch über die vorkommende Kritik, in ein Stück, das sich lose textlich mit einer Person des Mittelalters beschäftigt eine Flamenco-Gitarren-Passage einzubauen kann ich aber nur schmunzeln. Angesichts dessen, dass Neal Morse auch ansonsten bei diesem Werk recht wenig auf mittelalterliche Musik setzt, entbehrt dieser Vorwurf nun wirklich jeder Grundlage, denn ansonsten müsste er sich schon generell Chorälen und geistlicher Musik dieser Zeit bedienen, um nicht kritisiert zu werden.

Aber im allgemeinen scheinen mir das meist doch ideologische Grabenkämpfe zu sein, denn was man auf "Sola Scriptura" zu Hören bekommt sind 76 Minuten hervorragender progressiver Rock-Musik, die sich doch sehr an den guten alten Spock`s Beard-Zeiten und Sounds orientieren, ohne dabei aber wie ein billiger Abklatsch alter Ideen zu klingen. Vielmehr präsentiert sich Neal Morse hier wieder voller Elan und Kreativität und das macht "Sola Scriptura" zu einem wahren Hochgenuss und Fest für jeden Freund progressiver Rockmusik.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tut wahrlich gut, 7. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Sola Scriptura (Audio CD)
In Zeiten von kurzlebigen MTV-Produktionen, in denen sich die Interpreten vorwiegend auf sexlastige Videos, vulgären Sprachgebrauch und ewige 4-Takt-Wiederholungen verlassen, um ihre Machwerke auch am gesättigten Einheitsmarkt abzusetzen, sind Scheiben wie die hier rezensierte das Salz in der Suppe.

Das weitläufige Genre des Prog-Rock hat es durch Künstler wie Herrn Morse, Dream Theater, Devin Townsend etc. nicht notwendig, sich selbst immer tiefer ins eigene Klischee zu graben. Sola Scriptura ist keine Scheibe, die stückerlweise im 64 kbyte/sec-Format die MP3-Player in der U-Bahn füllt. Man legt sie abends gemütlich in den CD-Spieler und taucht ohne Anstrengung in eine achzigminütige Atmosphäre voller Musikalität ein. Es ist von allem etwas dabei: Ungerade Takte, Gitarrensoli, Balladen, kraftvolle Stimmen, die einen nicht mit nutzlosem Motherfucker-Gelaber reizen, sondern sich gut ausbalanciert einem uralten Thema widmen. Kritikern von religiösen Texten muss ich in diesem Fall entgegenhalten, dass es sich bei den dargebrachten Kompositionen nicht um Kommerz-Gospel-Halleluja handelt. Es ist im Gegenteil recht erfrischend, mit welchem Selbstverständnis Herr Morse seinen Glauben musikalisch auszudrücken vermag.

Für Musiker ist das ohnehin meist zweitrangig, denn die schätzen es, wenn einer ihrer Zunft sein Handwerk so bunt und ausgewogen beherrscht. Herr Jon Bon Jovi oder Herr Jagger könnten sich jede Menge davon abschauen, wären sie zu einer anderen Zeit ist Rock-Business eingestiegen.
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