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Sogar Papageien überleben uns: Roman Gebundene Ausgabe – 29. Januar 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Droschl, M; Auflage: 1 (29. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854207654
  • ISBN-13: 978-3854207658
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 2,4 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 555.617 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf, studierte russische Sprache und Literatur; 1991 zog sie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew in Frankfurt/Main. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) und Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrer Lyrik war Olga Martynova auf der Longlist für den Russischen Preis 2009, mit ihrem Roman-Debüt »Sogar Papageien überleben uns« kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und auf die Shortlist des Aspekte-Preises. 2011 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. 2012 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein älteres Paar, aus dem hiesigen Adel, er in grüner Tracht, sie in rosa Chanel, wollte ausführlichere Informationen zu den russischen Sprüchen haben. Sie waren auch vor drei Jahren in Petersburg (»So eine schöne Stadt!« »Danke!« Ich muss mir das endlich abgewöhnen: zu danken, wenn jemand St. Petersburg oder die russische Sprache schön findet) und wollten nun wissen, wie eine Stadt sich eine so prachtvolle Feier leisten kann, wenn es so viele ungelöste soziale Probleme gibt.
Da war Katharina bereits auf meiner Seite (ich meine auf der Petersburgs): »Menschen brauchen doch Feiern«, sagte sie. »Wenn in einer Bauernfamilie eine Tochter heiratet, machen sie ein Riesenfest, obwohl es wahrscheinlich klüger wäre, eine Kuh zu kaufen.« Die ländlichen Bilder in Katharinas Argumentation erstaunten mich, überzeugten das Paar aber völlig. Die Dame wollte mir noch etwas Nettes sagen und wiederholte, wie großartig sie Petersburg fand. Dann fand sie noch ein Kompliment: Ihre Putzfrau sei eine Russin, eine ausgesprochen fleißige Frau!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Wojcik am 6. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Irgendwo las ich, dass man dieses Buch an jeder beliebigen Stelle aufschlagen und lesen kann. Dem ist wirklich so. Olga Martynova Roman besteht aus 88 mehr oder weniger kurzen Prosatexten, die fast vollständig unabhängig voneinander gelesen werden können. Der rote Faden ist die Beziehung Marinas zu ihrem deutschen Freund Andreas und der Dichterkreis um Daniil Charms.

Sogar die Papageien überleben uns ist eine ungewöhnliche Reise durch Zeit und Geschichte. Es handelt vom Zeitfluss, von Zeitflussweibern, von "Dingen, von früher" und "Dinge aus dem anderen Leben" und wirkt ein wenig selbstverliebt als Roman. Es braucht das ein oder andere Mal ein wenig Durchhaltevermögen um den Unsinn der Gedankenspiele zu druchschauen, aber insgesamt amüsieren die geistigen Achterbahnfahrten der Autorin.

“Wwedenskij sagte: Und überhaupt: Jede Beschreibung ist falsch. Der Satz: >>Ein Mensch sitzt, über seinem Kopf ist ein Schiff<< ist doch vielleicht richtiger als >>Ein Mensch sitzt und liest ein Buch.<<”

Es wäre falsch zu sagen (das habe ich in meinem Vortrag nicht mitgeteilt): Ich stehe in einem schattigen Hof. Neben mir steht ein deutscher Schauspieler. Ich warte, bis er sein Foto signiert hat. Nein. Ich stehe in einem schattigen Hof. Über meinem Kopf kauen die Kamele das dürftige Grün, das nicht einmal grün ist. Unter meinen Füßen hinter dem Schattengatter (-gitter?) staubt der gelbe Himmel der Wüste, der Andreas und mir vor fast zwanzig Jahren golden war.” [S.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von koanmi am 15. April 2013
Format: Taschenbuch
"Die dummen Männer in einer intellektuellen Gesellschaft führen oft lange, rege und sinnlose Unterhaltungen." - Marina, russische Literaturwissenschafterin und Daniil Charms Expertin begibt sich auf eine Reise in die russische Vergangenheit. In jene ihrer geschätzten DIchter ebenso wie in ihre eigene, in der sie noch vor der Perestroika die Bekanntschaft von Andreas macht. Den deutschen Literaturwissenschafter verbindet mit Marina eine gemeinsame Jugend. Im ZUge einer Vortragsreise in Deutschland macht er Marina einen Heiratsantrag, nachdem beide gescheiterte Ehen hinter sich haben. Marina fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen, zu sehr haben sie die Jahre verändert, ebenso wie sich ihre Heimat St. Petersburg verändert hat. Martynova erzählt eine wunderbare Geschichte, gespickt mit intellektuellen Weisheiten und fein gesponnenen Gedankenanstößen. Unbedingt lesenswert!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Schwarzenbach am 14. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
betrachtet erscheint das 20. Jahrhundert als wild romantisches Zeitalter. Ein Mann geht nach Russland (anno 1942) und lässt bei Stalingrad seinen rechten Arm zurück. Ein anderer Mann geht nach Russland (anno 1986), um eventuell diesen Arm, der einmal seinem Vater gehört hat, aufzulesen und lässt stattdessen sein Herz in Leningrad zurück.
Es vergehen 20 Jahre. Leningrad gibt es nicht mehr. Genauso wenig wie Stalingrad. Nur das zurückgelassene Herz lebt, und schmerzt, und will geheilt werden.
Erzählt wird diese internationale Liebesgeschichte von der Frau, in die sich der deutsche Student Andreas 1986 unvorsichtig verliebt hat. Aus der kühnen siebzehnjährigen Germanistikstudentin von damals ist eine verträumte Germanistikprofessorin geworden. Ihre Welt besteht zu 80 % aus Literatur, und die restlichen 20 % sind ihrer Jugendliebe Andreas vorbehalten. Sie sinniert sehr viel über die Vergangenheit nach: ihre eigene wie die Russlands, was für eine Frau in ihrem Alter als ein wenig früh erscheint. Außerdem hat sie eine große Affinität zu den Vögeln. So gut wie jeden Menschen in ihrer Umgebung ordnet sie einer bestimmten Vogelart zu. Das ist meistens präzise beobachtet und mit den Zitaten aus der Weltliteratur hübsch unterlegt.
Im Sommer 2006 kommt sie zu einem Kurzbesuch nach Deutschland. Aber nicht um Fußball zu gucken, auf gar keinen Fall, sondern um an einer höchstwissenschaftlichen Literaturtagung teilzunehmen. Die alte Liebesgeschichte bekommt eine (glückliche) Fortsetzung. Ob das empfindliche Herz von Andreas dies verkraften wird?
Der Roman ist in kurze Kapitelchen untergeteilt, konsumentenfreundliche Lesehäppchen.
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