Kurzbeschreibung
Jack Greenfield und Keith Short entwickeln in diesem Buch das Modell der Software Factories. Anhand dieser zeigen sie, wie eine Industrialisierung der Software-Entwicklung erreicht werden kann, die zu höherer Produktivität, Qualität und besserer Prozesskontrolle führt. Viele der heutigen Probleme der Software-Entwicklung sind Symptome für Probleme der Software-Entwicklungsverfahren. Software Factories können diese Probleme lösen, indem sie die entscheidenden Methoden zusammenführen, die sich in den letzten zehn Jahren bewährt haben, aber noch nicht in dieser Kombination eingesetzt worden sind. In diesem Buch führen Greenfield und Short die Software Factories als Kombination von Sprachen, Patterns, Frameworks und Werkzeugen ein, mit denen schnell und kosteneffizient beliebig viele Varianten eines Standardprodukts oder einer ganzen Software-Produktlinie erstellt werden können. Dieses bahnbrechende Verfahren verspricht, die Software-Entwicklung zu industrialisieren, indem diese zunächst in einzelnen Unternehmen automatisiert wird und dann die Prozesse unternehmensübergreifend zu Software-Lieferketten verbunden werden, welche die Kosten und Risiken verteilen. Der Prozess wird anhand eines Beispiels demonstriert, das im ganzen Buch sukzessive ausgebaut wird. Die Autoren erläutern unter anderem: - die chronischen Probleme, die mit der Objektorientierung nicht gelöst werden konnten und die sich mit den entscheidenden Entwicklungen der letzten zehn Jahre endlich lösen lassen - wie mit Software-Produktlinien eine konsistente und wirtschaftlich relevante Wiederverwendung erreicht werden kann - wie agile Entwicklungsmethoden mit Patterns, Frameworks, Werkzeugen und anderen wiederverwendbaren Assets ausgebaut werden können