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Produktinformation

  • Audio CD (22. September 1988)
  • Erscheinungsdatum: 27. April 2006
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B0000264WN
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.911 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tell All The People
2. Touch Me
3. Shaman's Blues
4. Do It
5. Easy Ride
6. Wild Child
7. Runnin' Blue
8. Wishful Sinful
9. The Soft Parade

Produktbeschreibungen

WEA 755975005; WEA ITALIANA - Italia;

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von guitar am 1. Mai 2008
Format: Audio CD
Grundsätzlich: Man kann die Entscheidung, die Doors-Alben in neuen Abmischungen herauszubringen, kommerziell interpretieren oder auch als Schändung der Originale auffassen. Man kann, wenn man will. Ich will nicht.

Ohne Hi-Fi-Spezialist zu sein - ich besitze auch nur zwei Ohren, ein Herz und eine ganz normale Stereoanlage - stelle ich einmal fest: Der Sound der neuen Fassungen ist wesentlich besser. Man hat das Gefühl, jemand hätte eine Staubschicht von der Musik geblasen oder ein Tuch weggezogen, das drüberlag, oder man hätte frisch vom HNO-Arzt durchgekärcherte Gehörgänge.

Vom Sound zum Inhaltlichen: Die neuen Abmischungen vergrößern für mich die Lieder nicht, aber schon gar nicht verkleinern sie diese. Auch ihr Charakter verändert sich nicht. Die neu hinzugefügten Spuren machen die Musik ein wenig rauer, weniger gepflegt, wenn man will auch ehrlicher, näher, direkter. Ich halte das für legitim: Die Musik der Doors ist längst historisch, Ausgrabungen im Bandmaterial haben daher auch archäologischen Wert, sie zeigen weitere Schattierungen im Werk und gleichzeitig erzählen sie auch etwas über den Arbeitsprozess selbst (siehe die verschiedenen Fassungen von "Whiskey, Mystics And Men").

Am "korrektesten" wäre es gewesen, die bekannte und die neue Variante als Doppel-CD gemeinsam zur Diskussion zu stellen (wie das z. b. Deep Purple gemacht haben), aber wie hätte dann der Preis ausgeschaut ...?

Zum Album selbst: Es ist das am meisten umstrittene der Doors, viele Fans argumentieren, die Klangexperimente mit Bläsern und Streichern hätten die Songs ruiniert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Chmara am 23. März 2008
Format: Audio CD
Dieses Album ist sehr polarisierend. Wie schon beschrieben, ist es nicht der gewohnte Doors-Sound und es scheint überfüllt mit vielen Instrumenten. Aber wieso trotzdem 5 Sterne? Weil es sich beinahe schon zu meinem Lieblingsalbum hochgemausert hat. Wie 2 Rezensisten schon zuvor schrieben, muss man sich in dieses Album hereinhören. Und mit jedem weiteren Hören wird es besser.
Wir haben "Tell all the People", einen Aufruf zur Revolte ("Get your Guns, The Time has come, To follow me down"), der vom Text in die Richtung von "Five to One" geht, aber versteckter und mit einer gar fröhlichen Melodie im Hintergrund - Propaganda vom Feinsten!^^
"Touch Me" klingt nach einem peppigen Liebeslied, v.a. durch die Stellen vor dem "Come on, Come on, ..." und dem wunderbarem Saxophon-Solo am Schluss, doch ist die Botschaft um einiges direkter.^^
Bei "Shaman's Blues" hört man wieder den Sound vom "Strange Days"-Album, ein Blues aber irgendwie doch keiner, mal wieder etwas undefiniertes, einerseits voller Trauer eines Verlustes wegen, andererseits aber auch Wut wegen dieser Trauer und diesem Verlust.
"Do It" hat einen tollen Rhythmus, es klingt klasse, obwohl es nur einen mageren Text, der doch eine kräftige Aussage hat - die Doors halt.
In "Easy Ride" hört man den Spaß und die Phasen des Geschlechtsverkehrs, mal schneller, mal langsamer, mal härter, mal sanfter.
"Wild Child" - Grund für den Mythos, Morrison lebe in Afrika. Ein Aufruf zur Rückkehr zur Natur, keine Gesetze mehr, die alles Regeln, sondern Freiheit.
Wenn ich das Lied "Runnin' Blue" wippe ich sofort mit und würde am liebsten mitrennen, zurück nach L.A..^^ Leider kann ich mit dem Text recht wenig anfagen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von crille@gmx.de am 8. Juli 2001
Format: Audio CD
The Softparade ist für mich die herausragendste Platte der Doors. Neben dem wohlbekannten Song "Touch Me" findet man keine weiteren bekannten Doors-Stücke auf diesem Album. Und gerade das zeichnet diese CD aus, denn es kommen untypische Stilrichtungen vor. So ist der Song "Runnin' Blue" eine Ode an Otis Redding und seinem Song "Sittin' On The Dock Of The Bay" mit Country-Einlage. Der faszinierende Song "Wild Child" mag zwar beim ersten Mal ein bißchen komisch klingen, entpuppt sich aber schnell als echter Ohrwurm. Herausragend ist auch der "Easy Ride"-Song, der auf seiner verspielten Country-Blues-Art einen unverwechselbaren Sound schafft. Und als i-Tüpfelchen gibt's dann noch den Song "The Softparade", der innerhalb seiner 8:36 Minuten mehrere Metamorphosen durchlebt und schließlich in seinem tranceähnlichen Zustand seinen Höhepunkt erlebt... ich sag nur: "A cobra on my left; Leopard on my right".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toshé TOP 500 REZENSENT am 11. September 2009
Format: Audio CD
Zunächst einmal:
zu welchen, fast vinylartigen, höheren Weihen die moderne Remastertechnik in der Lage ist, das konnte man bereits beim Backkatalog von Can und jüngst auch Neil Young erfahren! Näher an das Schallplattenfeeling kann man nicht mehr kommen.
So finde ich die Anwendung dieser Errungenschaft auch bei den Doors Alben begrüssenswert und der Tiefe zuträglich, die diese Musik auch braucht um voll aufzublühen.

Zu Soft Parade:
von Vielen geschmäht oder übersehen bietet es ein Bild von der Gruppe, das in der Tat ungewöhnlich, aber keinen deut durchschnittlich daherkommt.
Ich finde es eher erstaunlich, wie sie auch die, normalerweise, schmalzigsten Zutaten in die Knie zwingen und ihnen ihren ureigenen Stempel aufdrücken. Sowohl in Sachen Wahnsinn als auch melodisch. Auch Ironie kommt hier zwischen den Zeilen vor, und wenn Frank Zappa das darf, warum dann nicht auch diese Legende?
Bei allem Respekt vorm Mythos Morrison und der Band. Aber sie waren oft genug im Keller um zu lachen. Da kommt mir diese Platte gerade recht... Und Jim wirft sich teils mit einer ironischen Grandezza und Intensität in jene Schmonzetten und macht ihnen natürlich den Gar aus. Er war seiner Zeit voraus und demonstriert damit die geläufige "Werner Herzog These", dass L.A. der Ort schlechthin sei - da sich hinter soviel Glamour und falscher Fassade auch enorme Abgründe und Substanz verbergen. Und genau das wird hier, zum Teil, aus diesen scheinbaren "Un-Songs" gnadenlos herausgepresst und schonungslos offengelegt. Und die Wahrheit hat letztlich immer ihre Schönheit; sei sie auch noch so "grausam".
Unter dem Aspekt läuft das öfters hier.
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