- furchtbar, dieses Buch!!
Also, ich habe begeistert und laut lachend "Schlampenyoga" gelesen, und freute mich richtig auf den Roman. Alle, denen es genauso geht, hier zur Warnung: Finger weg! Mein schweizer Vorrezensent schreibt ja ähnlich. Die ganze Geschichte ist fürchterlich konstruiert, enttäuschend oberflächlich und lächerlich mit Yoga gespickt. Und ich bin wahrhaftig keine "erleuchtungswütige Yoga-Ziege", die keinen Spaß über Yoga versteht. Aber das Buch geht so albern mit dem Roman-Element Yoga um, dass es im Lauf der Erzählung einfach ärgerlich wird. Vielleicht mache ich mir mal einen Witz und schreibe ein Kapitelchen um, indem ich alles, was mit Yoga zu tun hat, ersetze durch etwas aus dem Bereich "Kochen". So austauschbar ist die Rolle des Yoga in diesem Buch. Und der Rest der Handlung? Jaja, Mord, Männer, Frauen, American Lifestyle - auch nichts neues.
Milena Moser kann super schreiben und genau beobachten, und sie liebt Yoga. Aber der Versuch, eine gute Geschichte zu stricken UND dem geliebten Yoga darin einen Platz zu geben, ging völlig daneben.