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Social-Rating
 
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Social-Rating [Gebundene Ausgabe]

Manfred DellaSchiava , Otto Knapp , Andreas Hailand
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Ueberreuter Wirtschaft (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832308768
  • ISBN-13: 978-3832308766
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.395.380 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

KirchMedia, Holzmann, Dornier -- mit voraussichtlich 40.000 Insolvenzen bis Jahresende steht die Bundesrepublik vor der größten Pleitewelle ihrer Geschichte. Die Gründe sind vielschichtig. Doch der Urschlamm, so Schiava, Knapp und Hailand, sei die Psychologie des Individuums.

Diese Aussage ist nicht neu. Über "Soft Facts" wurde viel geschrieben. Doch das Trio geht einen Schritt weiter. Mit ihrem Social-Rating-Modell können, so die Autoren, "unterschiedliche Stufen der sozialen Reife dargestellt und die Veränderungsfähigkeit von Organisationen bewertet werden". Eine Information, die nicht nur für das Management und die Mitarbeiter interessant sein dürfte, sondern auch für Investoren. Reine Finanzparameter sagen schon lange nicht mehr genug darüber aus, ob ein Unternehmen in der Lage ist, auch morgen erfolgreich zu sein.

Nach Eigenauskunft ist das Buch für all diejenigen bestimmt, die bereit sind, Rahmen zu sprengen, neue Wege zu beschreiten und Veränderungen als Herausforderung zu sehen. Das ist richtig. Doch leider ist es mit der Lektüre nicht getan. Die Autoren rühren kräftig die Werbetrommel: "Nur eigens ausgebildete Social-Rating-Trainer können das Modell anwenden und eine Unternehmensanalyse durchführen." Auch wenn die Eigen-PR ein wenig am Image kratzt: Das Buch tut gut in einer Zeit, in der die meisten Unternehmen nur noch auf ihre Bilanzen starren. Und die Macht der Psychologie kräftig unterschätzen. --Heike Littger

Umschlagtext

Weshalb sehen Fusionen in der Theorie immer anders aus als sie in Wirklichkeit verlaufen? Weshalb verlassen dabei die besten Mitarbeiter oft das Unternehmen? Die Antwort liegt in der Unternehmenskultur, besser gesagt in der Tiefenstruktur der Entscheidungs-, Kommunikations- und Handlungsmuster einer Organisation. Bisher war Unternehmenskultur nicht greifbar. Mit dem Social Rating-Modell können unterschiedliche Stufen der sozialen Kompetenz dargestellt, und die Veränderungsfähigkeit und -geschwindigkeit von Organisationen bewertet werden. Der Wert einer Organisation für Investoren, Management, Mitarbeiter, etc. wird somit langfristig von ihrem fünften Faktor, dem sozialen Kapital bestimmt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Üblicherweise werden Unternehmen in Form von Bilanzen, Kennzahlen, Statistiken, Zahlen und Fakten bewertet, alle anderen Formen möglicher Betrachtungen blieben bis dato unbeschrieben.
Hier ist ein praktisches Buch für das Verständnis warum manche Veränderungsprojekte erfolgreich sind oder nicht und warum die soziale Kompetenz darüber entscheidet.

Die Hypothese : Es liegt an den einzelnen Unternehmensmitglieder , ob die Firma in Zukunft in der Wissensgesellschaft erfolgreich sein wird, leuchtet ein. Mit dem Buch Social Rating liegt uns ein Modell vor den Grad der Sozialkompetenz einer Organisation bewertbar und vergleichbar zu machen. Der Fokus liegt auf der Art und Weise wie gedacht, kommuniziert, entschieden und gehandelt wird.
Die drei Faktoren der Betrachtung sind die Soziale Kompetenz, die Veränderungsbereitschaft und die soziale Balance in der Organisation.

Die Veränderungsbereitschaft wird quantitativ und qualitativ bemessen. Einerseits anhand der Begegnung des Unternehmens mit veränderten Umwelten, des generellen Umgang mit dem Thema Veränderung im Unternehmen und der spürbaren Veränderungsenergie. Anderseits anhand der Unternehmensorientierung in Bezug auf Richtungsorientierung, Aktivitätsorientierung und Blickfeldorientierung sowie der unternehmensspezifischen Kommunikationsleistung. Der Faktor soziale Balance betrachtet die Verteilung der sozialen Reife in den unterschiedlichen Ebenen, sowie die den förderlichen oder hinderlichen Entwicklungsaspekt insbesondere durch die Entscheidungskompetenz nach zu weisen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unternehmen sind nicht nur in ein Sozialgefüge eingebettet, sie sind auch ein eigenes kleines Sozialgefüge für sich - ähnlich einem Biotop das in eine Umwelt integriert ist und doch ein Eigenleben führt. Gestaltet wird dieses soziale Gefüge „Unternehmen" von den Menschen die es leben. Die Autoren beschäftigen sich in diesem Werk mit dem Aufbau und der Sozialkompetenz von Organisationen sowie deren Einflüssen auf Fusionen.

Schlägt man das Buch auf, so wird man zu Beginn in doppelter Hinsicht positiv überrascht. Die Überschrift Einleitung kündigt hier keine trockene und damit nicht unbedingt lesenswerte Hinführung auf das Thema an. Alternativ haben die Autoren eine Kurzgeschichte gewählt. Sie hinterlässt, neben der Tatsache, dass an ihrem Ende ein „Happy End" steht, insbesondere die Erkenntnis, dass Unternehmensregeln und die Kenntnis des Wettbewerbs wichtig sind, aber erst durch Menschen gelebt werden.
Ein Seite umgeblättert wartet schon die zweite positive Überraschung: Die Autoren haben sich die Mühe gemacht und eine Anleitung für den Leser verfasst. Sie beinhaltet Vorschläge in welcher Form das Buch gelesen werden kann und welche Kapitel dann im Vordergrund stehen. Insbesondere für den von Zeitnot ge-plagten Leser eine wertvolle Unterstützung.

Im weiteren Verlauf des Buches führen die Autoren den Leser Schritt für Schritt tiefer in die Themengebiete Entwicklung der Sozialkompetenz, Methoden des Managements und das Unternehmen als soziales System ein. In den einzelnen Abschnitten findet sich der Leser als Individuum und im Rahmen seiner sozialen Umgebung häufig wieder. Ein leises aha als Ausdruck des selbigen Effekts kann deshalb an der ein oder anderen Stelle nicht unterdrückt werden.

Im Zentrum des Buches steht, wie sein Titel erahnen lässt, das Social Rating®. Entwickelt wurde das Modell Social Rating®, um die Sozialkompetenz von Organisationen einzuschätzen, zu bewerten und anhand der Bewertungsergebnisse mit denen anderer sozialer Gefüge zu vergleichen. Dieser durch die jeweilige Organisationseinheit vorgegebene Rahmen soll den Raum der Möglichkeiten spannen, wie in sozialen Gefügen gedacht, kommuniziert, entschieden und gehandelt wird.

Das Maß des Social Rating® besteht aus drei Faktoren: Die Ebene der Sozialkom-petenz, die Veränderungsbereitschaft und die Soziale Balance. Sie führen zum Ziel der Bewertung von Organisationen. Dabei werden die Autoren nicht müde mit allgemein bekannten Praxisbeispielen, insbesondere aus dem Bereich des Fußballs, die Problematik verständlich zu erörtern.
Einen sehr anschaulichen und, vor allem für den Praktiker, unerlässlichen Rahmen um die Thematik spannt das Kapitel Fall-studie Mergers & Acquisitions. Neben anonymisierten aktuellen Praxisfällen hilft der Abschnitt Lessons learned das zuvor theoretisch erläuterte Social Rating® -Modell praktisch kennen zu lernen.

Licht erzeugt auch immer Schatten. Die unterhaltsamen Formulierungen lassen die Lektüre an der einen oder anderen Textstelle langatmig wirken. Angesichts der zu beginn des Buches gegebenen Anleitung für den Leser wiegt dies jedoch nicht besonders schwer.
Das Kapitel Anforderungen an den Social-Rating-Berater erzeugt im Fluss der Gliederung beim Leser ein kurzes Stocken. Hier wird nicht ganz unberechtigt der Eindruck einer werbenden Maßnahme erweckt.

Dieses Buch schafft es immer wieder beim Leser ein „Schmunzeln" auf seinen Gesichtsausdruck zu zaubern. Dabei handelt es sich bei dem Werk Social Rating® keineswegs um leichte Belletristik die ausschließlich unterhalten soll, sondern um kompetente Fachliteratur, die sowohl für Einsteiger als auch für Experten dieses Fachgebietes sehr lesenswert ist. Die Autoren haben dabei das fasst unmögliche geschafft und ein Werk der Fachliteratur verfasst, das beim Lesen auch noch Spaß macht!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das wirklich Gute an diesem Buch ist die Greifbarkeit der Thematik! Jeder der dieses Buch liest, versteht sofort worum es geht, weil jeder jemanden kennt, der Veränderungen der Sozialkompetenz in Unternehmen miterlebt hat, wahrscheinlich sogar sich selbst! Man braucht nicht einmal an grosse Fusionen denken, es reicht zB ein neuer Chef, und alles ist anders..
Das Warum wird sehr praxisorientiert und gar nicht langweilig, aber trotzdem wissenschaftlich behandelt. Ein Wirtschaftsbuch das wirklich Spaß macht und zum Denken anregt!Ich wünsche den Autoren viel Erfolg und hoffe auf ein Folgebuch über die Anwendungserfahrungen in der Praxis.
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