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Social Media in Verbänden [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Lietzau (Hrsg.) , Jens Bender , Tim Richter , Dr. Jörg Ansorg , Dr. Hans-Werner Busch , Dr. Florian Habermann , Dr. Doris Hafner , Thomas Klauß , Alejandra Riedmiller , Marc Rosenfeld , Peter Tschöpe , Dr. Carsten Ulbricht , Prof. Dr. Ralf Wagner , Iris S. Wimpff
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Kurzbeschreibung

1. Juli 2011
Je nach Art, Ausrichtung und Handlungsfeld des Verbandes, ist das Engagement in den Sozialen Netzwerken für Verbände entweder essenziell, dringend zu empfehlen oder zumindest ratsam. Die Intention der Herausgeber des vorliegenden Bandes war, erstmals einen möglichst umfassenden Überblick über den Stand der Nutzung Sozialer Medien in Verbänden zu liefern und zugleich ein Praxishandbuch zu erstellen, das den Verbandsverantwortlichen die Grundlagen der Nutzung Sozialer Medien anschaulich - anhand zahlreicher erfolgreicher Praxisbeispielen aus Verbänden - vermittelt. Das Praxishandbuch Social Media in Verbänden wurde mit Unterstützung vieler Verbandspraktiker, Social-Media Experten und Wissenschaftler erstellt. Wir danken den Autoren der Fachbeiträge und allen, die an der Realisierung des Readers mitgewirkt haben.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: businessFORUM Gesellschaft für Verbands- und Industriemarketing mbH (1. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940060046
  • ISBN-13: 978-3940060044
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 674.880 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Social Media in Verbänden ist ein Werk von Praktikern für Praktiker. Fallstudien, Schaubilder, Checklisten und Tipps zur Prozessgestaltung geben Kommunikationsverantwortlichen in Verbänden einen guten Eindruck über die Aufwände bei der Implementierung von Web 2.0-Anwendungen in Organisationen. Durch die knappen, aber dennoch präzisen und angenehm zu lesenden Artikel werden die Leser schnell und kompetent informiert. Auf ein Glossar und weitere Nachschlagefunktionen wurde jedoch leider verzichtet. (der-medienlotse.de)

Das Buch ist besonders für Social-Media-Neulinge aus dem Verbändewesen geeignet. Eine allzu kritische Betrachtung kann hierbei aber nicht erwartet werden. Es bietet detaillierte Informationen für Verbände, die überlegen eine eigene Community aufzusetzen. (socialnet.de)

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Längst ist klar, dass Verbände nicht die Augen vor dem Siegeszug von Social Media verschließen können. Immer noch besteht jedoch eine erhebliche Unsicherheit im Umgang mit Facebook, Twitter und Co ' und in der Folge eine ausgesprochene Zurückhaltung im Web 2.0.

Das Spektrum der Fragen, die sich Kommunikationsverantwortlichen vor dem Einstieg in Social Media aufdrängen, ist groß: Lohnt es sich, dort aktiv zu werden? Wie kann ich solche Netzwerke für die Anliegen meines Verbandes sinnvoll nutzen? Welche Plattform ist die Richtige? Mit welchen Inhalten kann ich punkten? Und wie kann ich den Anforderungen von sozialen Medien gerecht werden?

Antwort auf diese Fragen versprechen zahlreiche Social-Media-Handbücher, die jedoch überwiegend den Einsatz in Unternehmen im Blick haben. Nicht so das "Praxishandbuch Social Media in Verbänden". Das Herausgeberwerk will Kommunikationsverantwortlichen in Verbänden die Grundlagen der Nutzung von Social Media für ihre Verbandsarbeit vermitteln und ihnen Hilfestellungen bei den (ersten) Gehversuchen auf diesen Plattformen geben.

Dazu stellt das Werk in seinem ersten Teil die wichtigsten 'Werkzeuge' im Web 2.0 und deren Kommunikationsprinzipien vor. Es geht auf die Rolle der Verbände in der Gesellschaft ein und umreißt, wie Social Media die Arbeit und Organisation von Verbänden beeinflussen und unterstützen können. Zudem wird eine systematische Vorgehensweise für den Einstieg in soziale Medien skizziert und anhand der IntraWorlds 'Studie Verband 2.0' ein Überblick über den Status quo der Social-Media-Nutzung von Verbänden gegeben.

Im zweiten Teil des Buches wird an den Beispielen der Verbände Die Familienunternehmen, Arbeitgeberverband Gesamtmetall und BITKOM dargestellt, wie unterschiedliche Verbandsziele mit Social-Media-Maßnahmen verfolgt werden können. Ferner berichten der Berufsverband der Deutschen Chirurgen, der Berufsverband der Yogalehrer, der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg und der Ehemaligenverein der Universität Passau von ihren Erfahrungen bei der Einrichtung verbandseigener Communities, ehe sich der letzte Beitrag rechtlicher Grundlagen von Verbandsnetzwerken annimmt.

Die Autoren sind dabei merklich von den positiven Möglichkeiten überzeugt, die sich für Verbände durch die Nutzung von Social Media ergeben. Sie legen Verbänden das Engagement in solchen Netzwerken als 'essenziell, dringend zu empfehlen oder zumindest ratsam' ans Herz. Wer sich nicht am Web 2.0 beteiligen möchte, 'kann auch gleich seinen Telefonanschluss abbestellen, denn jeder Kontakt mit der Außenwelt wird offensichtlich eher als störend denn als gewinnbringend bewertet', so die drastische Formulierung eines Autors.

Angesichts des großen Enthusiasmus der Autoren kommen leider die Schwierigkeiten zu kurz, die ein Einstieg in Social Media für viele Verbände birgt. Dabei würde das Buch gerade dadurch einen echten Mehrwert erhalten, dass es sich der kritischen Aspekte und Hürden annimmt, diese analysiert und Handlungsempfehlungen ausspricht sowie Lösungswege aufzeigt. Und auch eine vertiefende Aufwand-Nutzen-Analyse wäre wünschenswert.

Hinzu kommt, dass die Gesamtkonzeption des Buches nicht überzeugt. So werden im ersten Teil lediglich Einzelaufsätze aneinander gereiht, ohne erkennbare inhaltliche Struktur, dafür aber mit einigen unübersehbaren Redundanzen. Mit den vier Praxisberichten wird schließlich der Werbeblock eröffnet, geben sie doch alle die Erfahrungen bei der Erstellung geschlossener Communities mit der Software von IntraWorlds wieder, deren Geschäftsführer zu den Herausgebern des Buches gehört.

Insgesamt sind es lediglich einige wenige gute Beiträge und Passagen des Buches, die dem Leser im Gedächtnis bleiben. Für Verbandsvertreter, die beim Thema Social Media absolutes Neuland betreten, mag das Werk durchaus eine bereichernde Lektüre sein. Zudem kann es denjenigen Hilfestellung leisten, die eine verbandseigene Community planen. Für alle anderen gibt es zweifelsohne fachlich versiertere als auch tiefer gehende Fachbücher zum Thema Social Media ' auch wenn diese überwiegend auf Unternehmen ausgelegt sind. Wer mit dem "Praxishandbuch Social Media in Verbänden" nicht so recht weiterkommt: bitte nicht sofort den Telefonanschluss kündigen!
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