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So voller Wut Taschenbuch – 17. Februar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (17. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596810086
  • ISBN-13: 978-3596810086
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: So voller Wut
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 702.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Pete Smith wurde 1960 als Sohn einer Spanierin und eines Engländers im westfälischen Soest geboren. An der Universität Münster studierte er Germanistik, Philosophie und Publizistik. Nach seinem Magister-Examen arbeitete er zunächst als Kulturredakteur, bevor er sich als freier Schriftsteller niederließ. Er schreibt Kinder- und Jugendbücher sowie Romane, Erzählungen und Essays. Für seine Werke, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, ist Smith wiederholt ausgezeichnet worden, unter anderen mit dem Robert-Gernhardt-Preis des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für seinen Roman "Endspiel" (2015). Smith lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pete Smith ist als Sohn einer Spanierin und eines Engländers im westfälischen Soest aufgewachsen. An der Universität Münster studierte er Germanistik, Philosophie und Publizistik. Er arbeitet als freier Schriftsteller und lebt in Frankfurt am Main.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Winkel am 4. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nach einem Amoklauf kann man förmlich die Uhr danach stellen, wann die ersten Trittbrettfahrer mit Amoklauf-Drohungen in Aktion treten. Menschen voller Minderwertigkeitsgefühle und aufgestauter Wut werden plötzlich gewahr, wie einfach es sein kann, kurzzeitig von ihrer Umwelt wahrgenommen zu werden. Oder aber Menschen, die sich einen Jux machen wollen und sich durch die Berichterstattung über den Amoklauf oder andere Amokdrohungen inspiriert fühlen, Angst zu verbreiten. Auch naive Oberflächlichkeit, "Langeweile" und fehlende Reflektion darüber, was eine solche Tat nach sich zieht, können Motive sein. Trotzdem darf man mit gewisser Erleichterung feststellen, dass außer Verunsicherung, großer Besorgnis, empfindlicher Strafen, sowie sehr hoher Kosten, die auf den jeweiligen Trittbrettfahrer zukommen, eine solche unverantwortliche, dumme Tat in der Regel keine weiteren Folgen hat.

Im neuen Buch von Pete Smith "So voller Wut" führt eine solche Tat, ein "Scherz", wie sich im Nachhinein herausstellen wird, zwar nicht ursächlich, jedoch verstärkend zu weit furchtbareren Folgen. "Wenn schon die Ankündigung eines Amoklaufs ein derartiges Aufsehen erregt..." lässt Pete Smith im fiktiven Online-Tagebuch den späteren Amokläufer, der sich nach einem japanischen Samurai Ronin nennt, sagen, "..., wie groß wäre dann wohl der Ruhm jenes Kriegers, dessen Tat keiner öffentlichen Ankündigung bedarf...?"

Anhand der Chronologie eines nicht nur angekündigten Schul-Amoklaufs, lassen sich hier viele publizierte prototypische Faktoren identifizieren, die schließlich zur Umsetzung des schrecklichen Amoklaufs führen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bärbel Mück am 25. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
' ist der Roman 'So voller Wut' von Pete Smith.
Der Roman erzählt die Geschichte eines angekündigten Amoklaufs. Die Hauptprotagonisten sind der Frankfurter Gymnasiast Jamal und der Verfasser eines Online-Tagebuchs, 'Ronin'.

Jamal ist ein ganz normaler Junge, weder besonders beliebt noch unbeliebt. Seine Freundin Jasmin ist es dann, die, aus der Langeweile heraus, gemeinsam mit ihrer Freundin Thea eine Amok-Drohung verschickt. Panik bricht aus, Polizei und Rettungskräfte setzen sich in Bewegung und schließlich landen Jasmin und Thea vor Gericht, und während Jamal mit Jasmin mitleidet, die durch den Boulevard nur noch als Miss Amok bekannt ist, bemerkt niemand die Gefahr, die vom Ronin ausgeht. Denn während er im Internet mit allem und jedem gnadenlos abrechnet, nimmt in seinem Kopf ein Plan Gestalt an. Sieben Zeichen will er der Welt hinterlassen, um zu zeigen wer er war.

'So voller Wut' ist ein ungemein authentisches und eindringliches Werk, das vollkommen ohne reißerische Elemente auskommt. Mit ruhiger Sprache in angenehm kurzen Kapiteln erzählt Pete Smith die Geschichte Jamals und Jasmins, sowie des Ronins, die ihren Höhepunkt in seinem unglaublich intensiven Ende erreicht.

Die zwei Perspektiven des Romans sorgen dafür, dass der Leser einen Eindruck vom großen Ganzen bekommt und die Handlungen aller Figuren logisch nachvollziehen kann, ohne dass der Autor sich in unendlichen Gedankenmonologen ergehen muss.

'So voller Wut' ist eine Geschichte voller Emotionen, die es nicht zulässt, dass man sie aus der Hand legt, bevor man sie fertig gelesen hat. Ohne Zweifel reicht dieses Buch an ähnliche Romane mit der gleichen Thematik, wie Morton Rhues 'Ich knall euch ab' heran, übertrifft sie aus meiner Sicht sogar.

In zwei Worten: UNBEDINGT LESEN!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Leo am 26. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Jungen Jamal geht es gut. Er ist beliebt, hat nette Eltern und eine hübsche Freundin namens Jasmin. Jedoch bricht für ihn eine Welt zusammen, als Jasmin in das Jugendgefängnis muss, weil sie mit einer Freundin zusammen aus Spaß eine Amoklaufdrohung an alle Schulen in Frankfurt versendet hat. Plötzlich ist Jasmin das Hauptthema der Schule und der Medien. Manche sind empört über das, was sie getan hat und manche halten zu ihr wie zum Beispiel Jamal. Weil alle nur auf Jasmin fokussiert sind, bemerkt keiner die eigentliche Gefahr, die von dem Verfasser eines Online-Tagebuches ausgeht. Der Verfasser, der sich Ronin nennt, erzählt im Internet von seinem schlimmen Leben und erzählt, dass die Welt eines Tages alles bereuen wird. Und gerade Jasmin bringt ihn auf eine schlimme Idee. Und als er nun endlich bemerkt wird, ist es zu spät.

Zuerst dachte ich, das dies ein normales Buch über einen Amoklauf ist. Aber Pete Smith erzählt die Geschichte so realistisch und packend, dass ich gar nicht mehr von dem Buch weg gekommen bin. Nach dem großen Amoklauf in Winnenden machen sich viele Schulen Sorgen, ob ihnen so was auch passieren könnte. Pete Smith erzählt die Chronik eines Amoklaufes perfekt. Ich empfehle das Buch für Leser ab 13 Jahren und vergebe 5 Sterne.

Christopher K. (14 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de
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