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So soll er sterben
 
 
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So soll er sterben [Taschenbuch]

Ian Rankin
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (2. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442464404
  • ISBN-13: 978-3442464401
  • Originaltitel: Fleshmarket Close
  • Größe und/oder Gewicht: 16,6 x 12,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.534 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ian Rankin
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit John Rebus hat Ian Rankin eine der wenigen Figuren des modernen Kriminalromans geschaffen, die das Zeug zum Klassiker hat. Ein neuer Fall, von Rankin in So soll er sterben wiederum brillant gestaltet, führt den Detective Inspector in das Milieu illegaler Einwanderer und Menschenhändler. Hass und Zynismus, die er hier vorfindet, erschüttern selbst den hartgesottenen Rebus nachhaltig.

In der heruntergekommenen Reihenhaussiedlung Knoxland wird ein Mann von Unbekannten erstochen. Das vermutete Motiv: Ausländerhass. Niemand in der Siedlung scheint Anstoß an der Tat zu nehmen, der Unmut der Bewohner richtet sich im Gegenteil gegen Ausländer und Asylanten. Rebus und Kollegen stoßen auf eisiges Schweigen. Die wenigen Spuren führen in ein Abschiebegefängnis, doch nach und nach wird Rebus klar, dass Fremdenfeindlichkeit allein nicht Anlass zu der Gewalttat gewesen sein kann. Er beschließt, seinen guten alten Feind „Big Ger“ Cafferty aufzusuchen, der stets bestens informiert ist. Er ahnt nicht, in welchen Sumpf menschlicher Widerwärtigkeiten er dieses Mal geraten wird.

Immer wieder thematisiert Ian Rankin in seinen Krimis gesellschaftliche Probleme, in diesem Fall Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nie erliegt er dabei der Versuchung einer falschen Sentimentalität, nie moralisiert er. Dennoch bezieht Rankin natürlich durch seinen Helden Rebus eindeutig Stellung, und nie erschien der abgebrühte Polizist verzweifelter und schockierter als hier. Auf anrührende Art und Weise sucht der kontaktscheue Rebus die Nähe eine Aktivistin, die sich für die Belange der Asylbewerber einsetzt.

Nur noch wenige Jahre ist John Rebus von seiner Pensionierung entfernt. Und da Ian Rankin in „Echtzeit“ schreibt im Gegensatz zu vielen Autorenkollegen, deren Helden mittlerweile als Untote ihre Ermittlungen verrichten müssen, wird er wohl auch demnächst in den verdienten Ruhestand treten. Und dann? Wird er aus dem Off seinen Nachfolgern beistehen? Wird Siobhan Clarke ihn beerben? Rankin wird uns doch seinen grantelnden, melancholischen und so großartigen John Rebus erhalten, oder? --Ulrich Deurer

Ian Rankin im Interview
Ian Rankin ist unbestritten einer der ganz großen Krimiautoren der Gegenwart. Die Fälle seines von Gerechtigkeit besessenen und vom Leben desillusionierten Helden John Rebus setzen Maßstäbe für das Genre. Mittlerweile haben sich Rankin und Rebus auch in Deutschland durchgesetzt. Erfahren Sie mehr in unserem Interview mit Ian Rankin.


Chronologische Reihenfolge der Inspektor Rebus-Romane

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

kulturnews.de

Detective Inspector John Rebus, der in früheren Rankin-Romanen schon mal vom Dienst suspendiert wurde und auch ansonsten nicht der angenehmste Zeitgenosse ist, interessiert sich diesmal ausgerechnet für eine Idealistin, die vor dem Abschiebegefängnis Whitemire regelmäßig Mahnwachen abhält. Weicher Kern unter rauher Schale? Für langes Nachdenken bleibt keine Zeit, sind doch gleich mehrere Fälle aufzuklären. Knoxland ist ein Stadtteil von Edinburgh , für den sozialer Brennpunkt eine äußerst euphemistische Umschreibung wäre. Hier liegt plötzlich die Leiche eines Unbekannten. Im Keller einer Kneipe im Pussyviertel Edinburghs tauchen zwei Skelette auf, und Rebus' Partner, Detective Sergeant Siobhan, sucht in den Nachtclubs nach einem vermissten Mädchen. Ian Rankin schafft es nicht nur, diese Stränge mühelos zu bündeln. Es gelingt ihm auch, seine Protagonisten zu charakterisieren, ohne dass er sie lange beschreibt. Ihr Sprechen und Handeln reicht völlig. Darüber hinaus liefert Rankin ein bedrückendes Bild der sozialen Probleme seiner schottischen Heimatstadt. Wer ianrankin.net ansteuert, kann mit Hilfe der interaktiven Karte von Edinburgh die Übersicht behalten. (jw) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lesezeichen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht immer, wenn sich ein Autor eines gerade politisch brisanten Themas annimmt, muß das auch wirklich zu einem guten Kriminalroman führen. Oft geht es ums schnelle Geld und darum, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Die Folge sind schlecht recherchierte Handlungen, oberflächlich skizzierte Personen und ziemlich einfallslose Auflösungen.

Wen, der die Bücher von Ian Rankin rund um Inspektor Rebus und seine Partnerin Siobhan Clarke kennt, wundert es, dass wir hier eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen haben. Denn "So soll er sterben" ist ein unglaublich atmosphärischer und hochspannender Krimi, der sich viel Zeit für die handelnden Personen nimmt und tief in die Abgründe von Fremdenhass und moderner Sklaverei einsteigt.

Dabei verknüpft Ian Rankin verschiedenste Handlungsstränge, die sich mit Verbrechen, aber auch mit Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehung beschäftigen. So geht es neben einem Mord an einem illegalen kurdischen Ausländer in der Ghettosiedlung Knoxland am Rande von Edinburgh um eine verschwundene junge Frau, deren Schwester sich nach einer Vergewaltigung das Leben nahm. Und es geht um den gewaltsamen Tod des Vergewaltigers sowie dem Fund zweier einbetonierter Skelette in einem Pub. Zudem geht es um Liebe und Zuneigung, um Eifersucht und Zorn.

Normalerweise würde man nun drauf wetten, dass diese Themenvielfalt überfordert, dass die Spannung unter der Komplexheit leidet und dass das lesen zur Anstrengung wird, um nichts zu verpassen. Aber hier ist das Gegenteil der Fall. Mit jedem Wort wächst die Spannung und man verschlingt fasziniert Seite um Seite, um zu erleben, wie virtuos Rankin die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwebt und zu teilweise überraschenden Auflösungen führt. Gleichzeitig fiebert und leidet man mit Rebus und Clarke auf der Suche nach Tätern und Motiven und auf der Suche nach ihren eigenen Gefühlen füreinander und für andere. Besonders John Rebus wird wieder von einer Seite gezwigt, die in dieser Tiefe bisher noch in keinem anderen Roman zu erleben war.

Überhaupt ist es gerade die Realitätsnähe und "Normalität" der Personen, Schauplätze, Verbrechen, Täter und Motive, die das Besondere an Ian Rankins "Rebus"-Romanen ausmacht. Hier steht nicht der sportliche, gut aussehende, exzellent kämpfende und schießende Superheld im Mittelpunkt, dem die Frauen reihenweise zu Füßen liegen. Hier geht es um den Alltag in einer der interessantesten Städte Europas, Edinburgh - und der ist wie in vielen Städten Deutschlands oder sonstwo auf der Welt auch. Und genau das erschreckt, fasziniert und fesselt den Leser. Knoxland ist halt heute und überall!!

Dieses Buch ist einfach der Knaller, der bisherige Höhepunkt der meiner Meinung nach besten Krimireihe, die es derzeit am Krimi- und Thrillermarkt gibt. Hier stimmen Spannung, Gefühl und Tiefgang zu 100% => Kaufen, kaufen, kaufen!!!!

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rebus auf neuen Pfaden 23. April 2007
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Rebus' altes Revier ist aufgelöst, aber glücklicherweise sind er und Siobhan auf dieselbe Dienststelle versetzt. Dort scheint man sie allerdings nicht recht brauchen zu können, so dass beide sich quasi die Fälle selbst zuteilen, in denen sie ermitteln, und die Kollegen aussuchen, mit denen sie arbeiten.

Rebus hängt sich in den Fall eines ermordeten Afrikaners in einer Sozialsiedlung, Siobhan sucht die verschwundene Tochter eines ihr bekannten Ehepaares. In einem dritten Fall werden beim Umbau einer Bar zwei Skelette gefunden. Wie sollte es anders sein: Natürlich hängen die drei Fälle zusammen. Auch diesmal hat Rankin eine zwar logische, doch sehr abenteuerliche Art der Verknüpfung erdacht.

Durch das neue Revier und die Fälle, die Rebus und Siobhan jeweils getrennt bearbeiten, hat man es mit einer Vielzahl von Ermittlern zu tun; darüber hinaus kommt eine Menge Personen aus dem Umfeld der Fälle hinzu. Etwas undurchschaubar, aber mit aufmerksamem Lesen durchaus zu bewältigen.

Rebus scheint zwar auf seiner Arbeitsstelle aufs Abstellgleis geschoben, bekommt aber gerade dadurch neue Facetten, was der Figur gut tut: Er muss sich nicht mehr ständig behaupten oder mit dem Kopf durch die Wand. Er bleibt der alte, hat aber mehr Freiheit, weil der Druck von oben durch die Vorgesetzten und von den Seiten durch Kollegen weg fällt.

Was auch wohltuend ist: Obwohl Rankin durch seinen Rebus eindeutig Stellung bezieht, was Rassismus, Asylantentum und Ausgrenzung betrifft, vermeidet er Schwarz-Weiß-Malerei und zeigt, wie vielschichtig das Problem ist, und dass es zur Zeit und auch in nächster Zukunft keine Lösung geben wird, die allen gerecht wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zuviel des Guten! 7. April 2011
Von Aquarius
Format:Taschenbuch
Eigentlich dem guten Inspektor Rebus von Herzen zugetan, fällt mir die Lektüre doch zusehens schwerer.
So ehrenvoll die Absicht, so war mir doch "So soll er sterben" einfach zu viel: zuviel des Gutmenschentums, zuviel der Belehrung, zu viel der Seiten und zu wenig der Spannung. Schade, denn Herr Rankin kann auch ganz anders!
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Spannung
Spannung und Anspruch

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Vor 13 Monaten von Geli veröffentlicht
VON KORRUPTION, RASSISMUS UND MENSCHENSCHMUGGEL
Die JOHN REBUS REIHE von IAN RANKIN zählt mit Sicherheit zu den kontinuierlich spannendsten und gleichzeitig kritischen Krimi-Reihen zeitgenössischer Literatur. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von olschewski-bi veröffentlicht
Sehr gut zu lesen und spannend, Suchtgefahr !
Als Rebus Fan ein Muß. Wie immer gut und spannend geschrieben, schlüssige Handlung und interessante Nebengeschichten. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Logomat veröffentlicht
Kurz und knapp
Schade das es das letzte ist was ich von John Rebus lesen darf. Wie gewohnt ein super Buch !
Vor 23 Monaten von Horstmann veröffentlicht
I simply love John Rebus....
einfach nur klasse!
Für meine Begriffe ist dieses Buch eines der besten der Rebus-Reihe! An vielen Stellen humorvoll, das Thema dennoch aktuell und spannend dargestellt,... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Carolin Cramer veröffentlicht
an sich ganz ordentlich
Dies war mein erster Rankin Roman, und sicherlich nicht mein letzter. Da ich nun keinen Vergleichsroman zu von ihm habe, muss ich sagen, dass ich doch schon etwas angetan bin vom... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2009 von Adrian K.
ganz spannend
wie mein Titel schon sagt "ganz spannend", aktuelle, gute Geschichte und ein angenehmer Erzähler, was will man mehr? Kann ich nur empfehlen.
Veröffentlicht am 12. Mai 2008 von MTSV
Düster, aber gut
Eigentlich ist es gar nicht sein Zuständigkeitsbereich, aber Inspector John Rebus ist nun mal zufällig in der Nähe, als in Knoxland, einem als sozialer Brennpunkt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2008 von Valentine
Zu wenig für einen Roman der mit dem British Book Award...
Mit seinen Werken um die kautzigen Detektive John Rebus hat sich Ian Rankin nicht nur auf der britischen Insel eine große Fangemeinde erschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2008 von Michael Krause
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Veröffentlicht am 27. März 2008 von Rolf Bonn
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