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So lügen Journalisten
 
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So lügen Journalisten [Gebundene Ausgabe]

Udo Ulfkotte
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Waldsterben? Fehlanzeige. "Fast überall beschleunigte sich der Zuwachs der Wälder." Unzumutbare Umweltschäden durch die "Brent Spar"? Glatt gelogen. Statt 5.000 Tonnen waren kaum 100 Tonnen Öl in den Tanks -- weniger, als die britischen Nordsee-Bohrinseln absondern, und zwar täglich. Nach dem Erfolgsrezept der Lexika populärer Irrtümer listet Bestsellerautor Ulfkotte populäre Irrtümer auf, die von Medien verbreitet werden.

Fehler und Fälschungen, Missverständnisse und Mythen klärt der Autor auf. Und nennt sie allesamt "Lügen". Ein auflagenträchtiges, jedoch missverständliches Wort -- nach seiner Lesart also eine Lüge --, aber auch dieser Journalist kämpft halt, um Quoten und Auflagen. Teilweise unter Lebensgefahr. Eine der Fälschungen hat er dabei höchstpersönlich entlarvt: Als Afrikareporter sah Ulfkotte im Fernsehen, wie CNN ein paar Kilometer entfernt aus einem Kriegsgebiet berichtete. "Dann kann's ja nicht so gefährlich sein", dachte Ulfkotte, flog sofort hin -- doch CNN war gar nicht da. Es war nämlich zu gefährlich. Dem Deutschen flogen die Kugeln um die Ohren, sogar die Fremdenlegion in Panik. Die CNN-Reporterin hatte nur inszeniert, sie berichte live aus dem Krieg; in Wahrheit war sie längst in Sicherheit.

Ansonsten greift der Autor in seiner Sammlung weitgehend auf die Recherchen anderer zurück. Dabei hält er sich kaum mit Hintergründen auf, sondern haut auf die Pauke und handelt einen Irrtum nach dem anderen ab: Hunderte Irrtümer, aus verschiedenen Jahrhunderten. Dem Leser brummt der Kopf, wenn er diesen Parforce-Parcours stürmisch mitreitet und das Buch schnell durchliest. Obwohl das Werk dick ist -- erschreckend dick --, kann man sich dazu leicht verleiten lassen, denn es ist verdammt interessant und amüsant. FAZ-Redakteur Ulfkotte schreibt hier auch spannender als in seiner Zeitung.

Nachher fragt man sich allerdings: Woher weiß der Mann eigentlich, dass alles stimmt, was er schreibt? Schließlich ist er selbst Journalist -- und, wie er beweisen will: Die lügen ja gerne, im Kampf um die Auflage. --Frank Rosenbauer

Kurzbeschreibung

Eine desillusionierende Beschreibung der gesamten Medienlandschaft: Im Kampf um höhere Quoten und Auflagen lügen Journalisten wie gedruckt. Eine äußerst reichhaltige und lesenswerte "Märchensammlung".

Klappentext

»Liest sich so spannend wie eine glanzvolle Anekdotensammlung.«
Kölnische Rundschau

»Ein interessantes Kompendium.«
Das Parlament -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, hat Rechtswissenschaften, Politik und Islamkunde studiert. Er arbeitet als Redakteur für eine renommierte deutsche Tageszeitung; seine Spezialgebiete sind Afrika und der Nahe Osten sowie die Politik der Geheimdienste. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg. Mit engagierten Büchern wie "Krisenherd Nahost", "Verschlußsache BND" oder "Marktplatz der Diebe" hat er sich auch als Bestsellerautor einen Namen gemacht.
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