Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich rein gelesen hat, möchte man schon gerne wissen, wie es denn weitergeht. Leider hatte ich aber die ganze Zeit beim Lesen das Gefühl, dass da noch etwas fehlt, doch zum Ende dachte ich dann, das war alles? Das Buch ist streckenweise auch etwas zu lang gezogen und die Drogengeschichte am Rand, wirkt irgendwie zu überzogen, fast schon rührselig, ja fehl am Platz. Ich fand auch, die Autorin hat zu viele Handlungsstränge in einen Roman packen wollen. Die Magersucht wird jedoch nur am Rand behandelt und ist gar nicht Hauptbestandteil der Geschichte.
Das Buch hat aber durchaus Tiefgang und ist an manchen Stellen nahezu poetisch, ohne jedoch übertrieben zu wirken.