Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
fördern oder fordern?, 12. November 2002
Die Frage ist, was man sich von so einem Buch verspricht: Will man sein Kind fördern oder fordern? Uns hat dieses Buch sehr gut gefallen, es zeigt für alle Altersgruppen vom Neugeborenen bis zu vier Jahren Entwicklungsphasen und Fähigkeiten (von Sozialverhalten, manuelle Fähigkeiten, über Sprache bis hin zu Blasen- und Darmkontrolle usw.), die vorhanden sein sollten, aber nicht müssen (worüber sich der Leser auch klar sein sollte, um sich oder sein Kind nicht unter Druck zu setzen), man sollte dies wirklich nur als Anhaltspunkt betrachten. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen informatives Hintergrundwissen vermittelt wird, spielerische Fördermaßnahmen und geeignetes Spielzeug vorgestellt werden, es wird auch kurz auf "besondere" Kinder, wie hochbegabte, autistische, behinderte usw. eingegangen, was natürlich nur oberflächlich angeschnitten werden kann. Wenn man sich nicht stur an die Fördermaßnahmen hält, sondern sie als Anregungen betrachtet, wie man mit seinem Kind spielen und ihm gleichzeitig etwas beibringen kann, oder einfach nur - gerade für Babies - einen "roten Faden" sucht, kann ich dieses Buch durchaus empfehlen.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schöne Aufmachung, Inhalt aber oberflächlich, 29. März 2001
Rezension bezieht sich auf: So fördere ich mein Kind (Gebundene Ausgabe)
Der Titel des Buchs ist irreführend - "So teste ich mein Kind" wäre treffender. Die Autorin ergeht sich zu stark in allgemeinen Ausführungen und bietet viel zu wenig konkrete Förderungsvorschläge.
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4.0 von 5 Sternen
fördern oder testen, 12. Mai 2011
Ich gebe meinen Vor-Rezensenten in gewisser Weise recht, dass die Autorin Miriam Stoppard zu sehr auf das Thema, wie man sein Baby bzw. Kind testen kann, eingeht. Diese Tests sind zum Teil nicht sehr aussagekräftig, da Babys und Kleinkinder in der Entwicklung stark differieren können ohne dass das jedoch negative Auswirkungen hätte. Insgesamt finde ich das Buch schön gegliedert und sehr leserfreundlich aufgemacht. Es werden die verschiedenen Entwicklungsstufen mit der Ausprägung unterschiedlicher Verhalten- und Denkweisen von Kindern beschrieben. Die Autorin gibt viele Tipps, wie die Entwicklung spielerisch gefördert werden kann. Etwas befremdlich finde ich allerdings den Ratschlag, das Kind im Rahmen des Toilettentraining mit auf das WC zu nehmen und zusehen zu lassen, damit es das, was die Erwachsenen machen, einfach nachmachen kann. Des Weiteren halte ich den Intelligenztest für Dreijährige viel zu schwierig - ein dreijähriges Kind muss meines Erachtens nach nicht wissen, was ein Smaragd ist, denn das wissen manche Erwachsenen nicht einmal. Diese Frage sagt weniger über die Intelligenz des Kindes etwas aus als mehr über seine soziale Herkunft.
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