Pressestimmen
"Ein Buch für Eltern und Lehrer, Schulräte und all die 'Bestimmer von außen, die sich hüten, in die Schule zu gehen und nachzusehen'." (DIE ZEIT)
"Ute Andresens Buch möchte eine Bresche schlagen. Es ist lebendig geschrieben, bleibt stets am konkreten Beispiel und fordert massiv, sich grundsätzlich neu einzustellen zu Kindern und dem, was im Unterricht mit ihnen geschieht." (Stuttgarter Zeitung)
"Mit aller Nachdrücklichkeit: Wer mit Lernenden und Suchenden (Kindern aller Altersstufen, Studenten ...) zu tun hat, sollte dieses Buch zu seinem inneren Besitz machen - im Geistigen wie Moralischen. Es steht in der Tradition der besten pädagogischen Literatur." (Grundschulunterricht)
Kurzbeschreibung
Wirkliche Reformen wachsen dort, wo LehrerInnen mutig dem eigenen Wahrnehmen, Empfinden und Denken trauen, wo sie den ursprünglichen Lernhunger der Kinder entdecken und nähren und Unterricht persönlich verantworten. Das zeigt dieses Buch, ganz praktisch, mit kritischem Verstand und sogar mit Vergnügen.
Es sind kleine Episoden aus dem Erziehungsalltag: Wie Simon begründet, warum er eine krumme Linie bevorzugt, wie Kirja das Weltall zeichnet, was Thomas über den letzten Sonntag schreibt, wie Christiane ihren Puppen Knoten in die Arme macht. Bald erkennt man, dass jede Episode ein Dokument für die Würde der Kinder ist, aber auch für die selbstverständliche Gleichgültigkeit, mit der wir Erwachsenen sie übersehen oder missachten. Wir sehen, hören, fühlen, verstehen mehr, wenn wir die Kinder ernst nehmen.