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James Barr hat es schlimm erwischt. Einst war der ehemalige Scharfschütze ehrenhaft aus der Army entlassen worden. Jetzt liegt er in einem überhitzten Krankenzimmer, in dem man Hähnchen hätte braten können, und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Vor allem kann er nicht glauben, was er getan haben soll. Das sagt er auch Jack Reacher, ehemaliger Top-Ermittler der Militärpolizei, der Barr schon lange kennt und der ihn im Zuge seiner Ermittlungen besucht.
Aber es gibt nun einmal eindeutige Beweise, und fünf davon sind tot. Barr soll als Sniper wahllos auf Passanten geschossen haben. Am Tatort in einem Parkhaus finden sich Kugeln seiner Waffe, ein Markierungskegel aus seiner Garage und DNA-Spuren seines Hundes. Für die ermittelnden Polizisten ist es der klarste Fall der Kriminalgeschichte -- und gerade das macht Reacher stutzig. Einziges Problem: Barr hatte schon zu Army-Zeiten als Sniper eine tödliche Spur des Grauens hinterlassen und war damals trotz seines Geständnisses nur aus politischen Gründen davongekommen. Reacher ist also der Letzte, der ein Interesse daran hätte, Barr rauszuboxen. Aber warum hatte dann Barr gegenüber seinen Anwälten ausdrücklich nach Reacher verlangt? Und: Warum leugnet er die heutige Tat, wo er damals doch so geständig war?
"Holt Jack Reacher": das erbittet nicht nur Barr im Roman. Die Rückkehr Reachers ersehnten sich Tausende von Thriller-Fans rund um den Globus. Jetzt ist er zurück -- und er ist besser denn je. Sniper ist ein packendes, bewegendes, beunruhigendes Buch. Nicht nur der Umstand, dass es von der ersten Seite an fesselt, hebt es aus der großen Zahl ähnlicher Bücher der Unterhaltungsschriftstellerei deutlich heraus. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Pressestimmen
"Mitreißend bis zum furiosen Ende." (
Münchener Merkur )
"Reacher ist also ein Romanheld, den man wunderbar als Macho-Pendant eines frauenverstehenden Chefarzt-Hengstes ins offene Messer der seichten Serien-Papiervernichtung laufen lassen könnte. Das tut Lee Child aber nicht. Überhaupt nicht. Seine Plots sind - auch wenn aus grobem Holz geschnitzt - erstklassige Suspense-Choreografien, in denen sich feine Detail-Arbeit und herzhafte Brutalo-Action eine grundsolide Klinke in die Hand geben. Sollten Sie also demnächst die Nerven wegschmeißen, wenn wieder irgendein Commissario zur Nabelschau in der Oper ansetzt, schmeißen Sie das Buch gleich hinterher. Und holen Sie sich den neuen Reacher. Der heißt 'Sniper' und ist wie alle Bücher von Lee Child: hart, kompromisslos und sauspannend." (
Wiener )
"Der neue Jack-Reacher-Thriller: kultig, unglaublich fesselnd." (
Alex Dengler in der Bild am Sonntag )