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Robert Redford spielt den Anführer der Gruppe, einen alternden Technologie-Anarchisten, der sich seit den frühen 70er-Jahren vor dem FBI versteckt hält. Zu Redfords illustrer Truppe von Außenseitern gehören Dan Aykroyd (Blues Brothers), David Strathairn, Mary McDonnel (Der mit dem Wolf tanzt), der späte River Phoenix (My Own Private Idaho) sowie Sidney Poitier (Paris Blues) als CIA-Veteran, der die Seiten gewechselt und sich den "Sneakers" angeschlossen hat.
Die technologische Blackbox, hinter der alle her sind, eine Anordnung von Computerchips, die in der Lage ist, jede verschlüsselte Nachricht zu dekodieren, ist zwar keine besonders plausible Erfindung, aber ein brauchbarer McGuffin und der Größenwahn des geheimnisvollen Drahtziehers hinter den Kulissen (Ben Kingsley, Species) machen die Schwächen des Plots mehr als wett. Ein spannender Film, der Datenschutz, modernste Überwachungstechnologie und die damit verbundenen Missbrauchsszenarien thematisiert. --David Chute
Martin Bishop (Robert Redford) ist der Kopf einer Truppe von Computerexperten, Hackern und einem ehemaligen CIA-Agenten, die die technischen Sicherheitseinrichtungen von Firmen testen, d.h. in Unternehmen einbrechen, um somit die Schwachstellen auszuloten. Aber unsere Experten sind knapp bei Kasse und somit kommt ihnen ein Auftrag der Regierung gerade recht: Sie sollen einem Mathematiker einen kleinen schwarzen Kasten stehlen. Vor der Übergabe an die Regierung kommen die Experten aber hinter das Geheimnis der "Black Box". Mit Hilfe dieses Kastens lassen sich sämtliche Codes aller amerikanischen Einrichtungen knacken. Und mit dieser Erkenntnis geht das "Gerangel" um den geheimen Kasten los, denn eins ist sicher: Für diesen Kasten würde jede Regierung der Welt töten.
Der Film lebt von dem Zusammenspiel der hochkarätigen Besetzung. Dan Akroyd, der den ehemaligen CIA-Veteran Sidney Portier immer wieder mit markigen Sprüchen hochnimmt, wie z.B. "Wusstest du, dass Kennedy gar nicht tot ist? Das wurde von der CIA alles nur so getarnt.", worauf Sidney Portier immer kurz vor'm Ausflippen ist ("Ich kann mit dem Typen einfach nicht arbeiten"). Oder David Strathairn, der blind ist und der mit seinem genialen Gehör immer wieder zu unglaublichen Schlussfolgerungen kommt. Sehr witzig auch die Szene, als Robert Redford nach seiner Entführung erklärt, was er auf der Fahrt gehört hat: "Am Ende der Fahrt muss da irgendwo eine Cocktailparty gewesen sein..." und wenn man dann sieht, wo die Gruppe dann tatsächlich steht, lacht man sich tot. Auch das Ende ist nett, als River Phoenix, der sich nun alles auf der Welt wünschen kann, nur eine Telefonnummer von einer Frau haben möchte, die er natürlich auch prompt bekommt. Als böser Gegenspieler agiert Ben Kinsley, dessen Rolle aber leider ein bischen schal und schwach rüber kommt.
Der Film wirkt nicht so übertrieben wie Spionagefilme à la Mission Impossible. Er wirkt real, glaubwürdig und irgendwie hat jeder Einzelne im Team seinen festen Platz und dadurch ist es unschlagbar. Ein Film, der auch jetzt noch aktuell und spannend ist. Es lohnt sich wirklich, ihn zu sehen.
Sneakers glänzt vor allem bei der Besetzung und den teilweise urkomischen Dialogen. Robert Redford, Sidney Portier, Dan Akroyd, Mary McDonnell und der leider viel zu früh verstorbene River Phoenix bilden ein grandioses Team dem zuzuschauen einfach Spaß macht. Ben Kingsley bildet dabei auf sehr überzeugende Weise den Gegenspieler. Die Story ist zwar nicht immer originell, aber durchweg spannend und trotz eines Alters von fast 10 Jahren immer noch sehr aktuell.
Sneakers ist einer dieser Filme, die man sich immer wieder anschauen kann und die jedes Mal immer noch besser werden. Für mich fast schon ein Kultfilm, der eigentlich in jede Sammlung gehört.
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