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Smoking in Heaven (Gatefold) [Vinyl LP]
 
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Smoking in Heaven (Gatefold) [Vinyl LP]

Kitty Daisy and Lewis Vinyl
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (1. Juni 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Pias UK/Sunday Best (rough trade)
  • ASIN: B004X47WGY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.606 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Tomorrow
2. Will I Ever
3. Baby Don't You Know
4. Don't Make A Fool Out Of Me
5. I'm Going Back
6. Paan Man Boogie
7. Messing With My Life
8. What Quid
9. You'll Soon Be Here
10. I'm So Sorry
11. You'll Be Sorry
12. I'm Coming Home
13. Smoking In Heaven

Produktbeschreibungen

motor.de

Konsequent retro und mit allen Wassern von klassischem R’n’B, Rockabilly und Rock’n’Roll gewaschen: Gute Laune zum Mitswingen. Fassen wir mal kurz zusammen: Früher war alles besser, eine Familie zählte noch was, Stil sowieso und Musik war von vorn bis hinten analog und logischerweise handgemacht; Röhren statt Chips, Vierspur-Magnetbänder statt Festplatten. So ungefähr ließe sich – etwas böswillig – tatsächlich beschreiben, was den Kern von Kitty, Daisy & Lewis ausmacht. Denn wenn es eine derzeit angesagte Band gibt, die strikt puristisch retro agiert, dann sind es die drei Geschwister aus Kentish Town, einem Londoner Vorort, die ihr Album obendrein auch noch gemeinsam mit ihren Eltern eingespielt haben. Kitty, Daisy & Lewis – „I'm So Sorry“ Schon seit einigen Jahren hat sich der Vintage-Rock’n’Roll aus den Liebhaber-Ecke aufgemacht, um auch abseits von Swing-Tanztees und Petticoat-Allnightern erstaunliche Resonanz zu finden. Flankiert wird das durch den Erfolg mittelschwerer Retro-Anleihen wie den Pipettes mit ihrem charmanten Sixties-Rückgriff oder den Durchmarsch eines bekennenden Rückwärtsgewandten wie Mark Ronson, dessen Produktionen und Äußerungen sich explizit vor der Vergangenheit verbeugen. Es sind also gute Zeiten für konsequente Retro-Reanimation und niemand ist diesbezüglich konsequenter als Kitty, Daisy & Lewis. Vor drei Jahren erregten sie schnell Aufsehen mit ihrem Debüt, das vollgestopft war mit Vintage-getrimmten Coverversionen oftmals eher obskurer Liebhaberstücke. Die Fanbase wuchs schnell und beinhaltete auch gewichtige Kaliber der englischen Musikszene, Amy Winehouse gehört natürlich dazu oder Chris Martin. „Smoking In Heaven“ verzichtet jetzt gänzlich auf den einfachen Weg der Coverversion und bietet dreizehn Songs, die sich quer über das Feld von klassischem R’n’B, Rockabilly und Rock’n’Roll aus der Ära vor der eigentlichen Rock-Rebellion bewegen. Im eigenen, elterlichen, Studio wurden die so authentisch altmodisch eingespielt, wie das heutzutage nur möglich ist. Ausgewiesene Multiinstrumentalisten sind sie allesamt, ein Gespür für ihr Metier haben sie wohl buchstäblich schon mit der Muttermilch eingesogen und dass den dreien einfach Spaß macht, was sie da tun, lässt sich tatsächlich aus dem Album heraushören, auch wenn es an das eigentliche Erlebnis – sie live zu sehen – nicht heranreichen kann. „Beschwingt“ ist das Attribut, das auf alle der bestgelaunten Stücke passt, egal, ob es um den losstompenden Opener „Tomorrow“ mit seiner Rocksteady-Attitude geht, den betont simpel gehaltenen Bluegrass eines „I’m Coming Home“, das funky daherstolpernde „Messing With My Life“ oder den flott nach vorn gehenden Rockabilly von „I’m Going Back“. Selbstredend braucht es ein gehöriges Verständnis für die rückwärtige Herangehensweise von Kitty, Daisy & Lewis, um das aus musikideologischer Sicht goutieren zu können. In Sachen Freude am Tanzen und perfektes Entertainment gibts sowieso nichts anzuzweifeln, da spielen sie ganz vorn mit. B004VA02GM legacy_reviews_txt.5232 Jetzt aber richtig dicke: Scheppernder Breitwand-Folk mit uramerikanischen Wurzeln und den ganz großen Gefühlen. O’Death – schon der Name verheißt melodramatische Düsternis und fürwahr: So pathetisch wird hier aufgetischt, wie man das mit rein akustischem Instrumentarium überhaupt hinbekommen kann. An allen Ecken werden molltönende Streicherteppiche ausgelegt, mal verkündet eine Tuba unheilvoll dröhnend, dass es jetzt aber auch wirklich ernst wird, mal galoppiert eine Ukulele taumelnd am Abgrund entlang, das Banjo und Fiddle sind ohnehin allgegenwärtig. Es ist eine Art Gegenentwurf zum eigentlich gewohnten Ansatz von Folk: Dezent, zart, feinfühlig ist hier nichts, ganz dick aufgetragen ziemlich viel; Musik, Botschaft und Gesang. Den als manieriert zu bezeichnen wäre eine dezente Zurückhaltung. Greg Jamie ist ein begnadeter Jammerer vor dem Herrn, „Pray for me, just pray!“, heißt es denn auch in „Black Dress“, unterlegt ist der immer kurz vor der Hysterie schluchzende Ausstoß natürlich mit wimmernden Streichern. O’Death – „Bugs“ Als „Zurückschalten“ vom Sound der beiden Vorgänger beschreiben das die New Yorker, was nur im Sinne eines rein technokratisch besehenen Tempobegriffs gilt, ganz bestimmt nicht im Sinne eines Verzichts auf die volle Emotionalitäts-Breitseite. In der Tat, jeglicher Pogo-Verdacht, jeder Anflug vom früher doch immer gern gepflegten Polkapunk wurde gnadenlos ausgemerzt. Die bösartige Knochenkrankheit von Drummer David Rogers-Berry sei der Auslöser; klar, das klingt logisch, man kommt dann ins Nachdenken über das Leben und den Tod oder besser noch: das Leiden am und im Leben. Ordentlich scheppern jedenfalls kann Rogers-Berry wieder, es ist ein weiterer Baustein in einem Sound, der einem kaum einen Moment zum Innehalten lässt, sich letztendlich nicht wirklich entscheiden kann zwischen dem leicht poltrig-prolligen Folkrock-Bombast à la Blitzen Trapper oder der komplett-widerborstigen, knarzig-selbstverständlichen Schrägheit eines – sagen wir mal – Tom Waits. Schöne Songs hat das Quintett zweifelsfrei zu bieten, komplex angelegt, gelegentlich spannend und erhellend – der Opener „Bugs“ ist ein idealtypisches Beispiel. Aber mal ehrlich: Ans Herz greifen sie damit nur im Ausnahmefall.

Kurzbeschreibung

Die drei Geschwister aus London veröffentlichen nach dem Sensationserfolg des Debüts ihr zweites Album, das den authentischen Geist der 40er bis 60er Jahre atmet und stilistisch einige neue Türen öffnet.

Die Durhams hängen nach wie vor schwerelos zwischen den Epochen und begeistern mit dieser Authentizität mittlerweile die ganze Welt. Wie auf dem Debüt liegen auch auf "Smoking In Heaven" die Wurzeln im Rock `n` Roll, Country, Jazz und Rhythm & Blues, die sie erstmals um Einflüsse des Jamaican Ska erweitern. Die Musik haben die drei sprichwörtlich im Blut - Vater Graeme betreibt ein Tonstudio, Mutter Ingrid war lange Zeit Schlagzeugerin der Raincoats. Aufgenommen wurde das Album direkt bei den Durhams zu Hause mit analogem Vintage Equipment (u.a. dem 8-Spur Mischpult aus den alten Motown Studios). Ein absolut erfrischendes Gegenstück zur cleanen Digitalsound der gegenwärtigen Popmusik.

Smoking In Heaven
Smoking In Heaven

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Und das gilt nicht nur für die Musik, die sich Kitty, Daisy & Lewis aus Country, Rock'n Roll, Swing, Jazz, Ska und Blues zusammenschustern, sondern auch für die Zuhörer. Ohne Musiker wie die drei Geschwister Kitty, Daisy und Lewis Durham aus einem Londoner Vorort, würden viele junge Musikfans nicht mitbekommen, wie schon in den 40er und 50er Jahren Musik auf dem Markt war, die noch heute topaktuell und mitreißend ist. Eingespielt im analogen Stil, mit vielen Litern Herzblut, einem Wahnsinnsrhythmus und jeder Menge Seele, kommen die 13 Songs von -Smoking in Heaven- wie gute alte Freunde aus einer anderen Zeit aus den Boxen gerauscht.

Ob Mundharmonika, Ukulele, Gitarre, Trompete, Posaune, Schlagzeug, Orgel, Akkordeon oder Kontrabass, bei Kitty, Daisy & Lewis wird alles zum Einsatz gebracht, was Töne produziert. Das kann, wie bei -I'm coming home- und -Don't make a fool out of me- gesanglich von Lewis dargeboten werden. Es geht aber auch komplett instrumental, wie -Paan Man Boogie- oder -Smoking in Heaven- zeigen. Wobei gerade letzters Stück exemplarisch für die unglaubliche Bandbreite und Musikalität der Geschwister Durham steht.

Am besten gefällt mir jedoch, wenn Kitty oder/und Daisy die schmissigen Songs singen. Da wird gejuchzt, geschrien, gefaucht und kratzig gegurrt. Das Ganze mit wild geschrammelten Instrumenten unterstützt und schlussendlich mit dem Schlagzeugbesen umgerührt. Wen das kalt lässt, der hat entweder einen komplett anderen Musikgeschmack oder ihm/ihr ist(leider) nicht mehr zu helfen.

Meine Anspieltipps: -Messing with my life- von einer Gitarre unterstützt, die George Benson oder B.B. King spielen könnte, ist musikalischer Stoff vom Allerfeinsten. Da bleibt kein Fuß ruhig und die Hände klatschen im Rhytmus. -You'll be sorry- hat einen Sound als würden die Verstärkeranlagen im guten, alten Nashville mit Starkstrom betrieben. Da klingen die Briten wie Südstaatler, die dem Country neues Leben einhauchen. Der Opener -Tomorrow- versprüht einen unglaublichen Charme von Ska und Swing. Ein grandioser Beginn für ein Klasse-Album. Bei -Will I ever- zeigen Kitty, Daisy & Lewis, dass sie auch mit geringer Instrumentenunterstützung vollständig überzeugen können. Eine Triangel plus Stimme und Gitarrenriff; mehr braucht es nicht zum glücklich sein. -I'm going back- mit rauer Stimme ins Mikro gesungen, ist so tanzbar, wie es nur geht. Bombastisch! Bleibt noch -I'm sorry-. Typisch für Kitty, Daisy & Lewis. Crossover ohne wenn und aber, rhythmisch brilliant, für's Mitsingen geschrieben.

Nach drei Jahren Albumpause ist Kitty, Daisy & Lewis mit -Smoking in Heaven- ein ganz großer Wurf gelungen. Ohne sich um irgendeine Musikform, festgeschriebene Stilrichtungen oder eingekastelte Rhythmustabellen zu kümmern, haben die Geschwister Durham mit der Musik, im allerschönsten Sinn des Wortes, gespielt. Heraus gekommen ist eine Zeitreise zum Anhören. Ganz großes Kino für die Ohren. Hörens- und empfehlenswert!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
der 2te Streich 28. Mai 2011
Von newcomer
Format:Audio CD
ist deutlich eine Fortsetzung der ersten Platte und doch ganz anders! Wunderbar erfrischende eigene Kompositionen. Die Familie bleibt ihrem Stil treu und hat einfach Spaß beim Musikmachen! Jedenfalls ist das mein Eindruck. Nur zu verständlich, dass die Record-Release-Party (in Berlin!) am Vorabend des Erscheinens der neuen Scheibe quasi ausverkauft war bevor die Show überhaupt bekannt wurde.

Wer kann sollte sich unbedingt eine Show live ansehen und bis dahin immer schön fleißig dieses Stückchen feinster Musik in den Player legen. Vielleicht wird's ja irgendwann auch mal eine DVD?

Ach ja: Vorsicht!

...beim Abspielen im Auto kann man die Füße kaum still halten und die Hände versuchen stets Schlagzeug und/oder Bass zu spielen ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ambivalentes Gefühl 20. August 2011
Format:Audio CD
..... das ist es, was ich bei dieser Scheibe habe. Die CD ist definitiv eine gelunge Fortführung der ersten Scheibe, wieder Retro von der Aufnahme bis hin zu den Instrumenten. Eine Mischung von RnR, Blues, Jump und Ska. Alles gut, nur aus irgendeinen Grund will der Funke nicht überspringen. Mag sein, dass mir einfach das beim Erstling überrschende, rotzig jugendliche Element fehlt und eher das Gefühl überkommt, hier wird Wert auf die Fortführung einer erfolgreichen Masche gesetzt. Aber seis drum unterhaltsam ist das Teil in jedem Fall.
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Good old Rockn Roll
Gute Geschenkidee für sich und andere, die noch guten alten Rock'n Roll gewöhnt sind bzw. noch hören, in einer Welt die von Techno/House, Rap/RnB wie auch Schmalz... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christian Schulze veröffentlicht
"Schmissig"
Wie ihr erstes Album ist auch dies` sehr gelungen. Hoher Wiedererkennungswert, instrumental interessant, rhythmisch. Der "PULS" zieht sich souverän durch.
Vor 4 Monaten von Schmid G. veröffentlicht
Erst üben - dann aufnehmen!
Also bei aller Liebe zum Retro-Sound: Mag durchaus interessant sein, die Nummern wie in den 50ern auf Analog-Equipment aufzunehmen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Hinhörer veröffentlicht
einfach genial.....
toll, 5 sterne für einen neuen stern am musikhimmel. die erste cd mit eigenkompositionen läßt auf weiteres hoffen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von eule55 veröffentlicht
ja, aber
Die Platte überzeugt mich von vorn bis hinten. leider ist nirgendwo angegeben, dass man sie mit 44rpm abspielt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von kotor veröffentlicht
Diese Scheibe ist kein Hit
Diese Gruppe wurde mit dieser CD in einer Zeitung so gelobt, daß ich die CD unbedingt wollte. Leider ist das Produkt für meine Ohren nur
08/15 Musik. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Wolfgang Maier veröffentlicht
Ein Musikalischer Lichtblick
Habe durch den DLF diese Gruppe kennengelernt. Cd gekauft, angehört, und ziemlich oft gespielt. Macht richtig Laune. Lesen Sie weiter...
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