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Nach all den eher mittelmäßigen Kritiken ist "Smokin' Aces" schon eine ziemliche Überraschung.

Regisseur Joe Carnahan, der vor einigen Jahren mit dem knallharten Drogenkrimi "Narc" auf sich aufmerksam machte, ging an seinen neuen Streifen überaus ambitioniert heran: "Smokin' Aces" ist vor allem ein extrem harter, zynischer Action - Thriller, doch Carnahan packt hier noch zusätzlich etliche andere Genre-Versatzstücke ein. Der Film ist voller völlig bizarrer, abgedrehter Situationen, manchmal Dingen, die nur ganz nebensächlich passieren.

Natürlich spielt der Film auch im Mafia-Milieu, somit lässt es sich Carnahan nicht nehmen, diversen Mafiafilmen eine Reminiszenz zu erweisen. Es gibt durchaus komische Situationen, meist durch die coolen und oft schon recht witzigen Dialoge. Das wirkt manchmal auch schon in gewisser Weise gezwungen cool, ein Kritikpunkt, den man dem Film leider ankreiden muss.

"Smokin' Aces" ist ein abgefahrener Höllentrip, bei dem man auch verdammt gut aufpassen sollte, um nicht wichtige Details zu verpassen, die Carnahan scheinbar beiläufig mit einwirft. Die Story ist nämlich überraschend komplex, am Schluss wird zudem noch mal die ganze Handlung auf den Kopf gestellt. Das ist zwar alles offenbar sehr gut durchdacht, aber trotzdem wirkt das Ende ein wenig aufgesetzt und man muss es erst einmal auf sich wirken lassen.

Die Gewalt wird mit Sicherheit einige abschrecken, da der Film für eine FSK 16 Freigabe schon extrem heftig ist. Carnahan inszeniert zugegebenermaßen brillante Shootouts, die man in dieser Intensität schon lange nicht mehr auf der Leinwand bewundern konnte, da raubt es einem schon ein ums andere mal den Atem. Die Gewalt bricht häufig, heftig und plötzlich ein und wird regelrecht opernhaft zelebriert.

Jeremy Piven, der bislang nur als sehr profilierter Nebendarsteller bekannt war, setzt hier echte schauspielerische Glanzpunkte als Vegas Entertainer Buddy "Aces" Israel. Auch sonst ist der Film klasse mit Darstellern wie Ray Liotta, Ryan Reynolds, Peter Berg, Ben Affleck oder Andy Garcia besetzt, die allesamt eine super Figur machen und mit ihrer Männlichkeit zum passen. Aber auch Alicia Keys weiß in ihrer Rolle zu überzeugen und macht eine verdammt gute Figur.

Joe Carnahan gelang es wirklich, stellenweise eine brodelnde Intensität und Spannung aufzubauen, somit ist der Film alles in allem sehr gelungen. Gerade weil der Film ab der zweiten Hälfte extrem ernst wird und ohne Ironie auskommt, ergibt sich damit eine heiße Mischung mit den völlig abgedrehten Momenten, die der Film bietet.

"Smokin' Aces" ist somit ein Testosterongeschwängerter Streifen für Actionfetischisten, die sich auch vor einer komplexen Story und extrem harter Gewaltdarstellung nicht sträuben. In vielerlei Hinsicht ist der Film ein echter Gewinner mit so manchen kleineren Schwächen, der meiner Meinung nach nur recht wenig mit Tarantinos oder Ritchies Stil gemeinsam hat und somit einen recht eigenständigen Film darstellt.
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am 23. April 2007
hab' den film mittlerweile 3 mal gesehen und ja, beim zweiten mal schon wurde er langweilig. ich weiß nicht, ob 'crank', 'lucky # slevin' oder 'running scared' beim zweiten mal auch langweilig wird, aber das ist mir gelinde gesagt vollkommen egal. fakt ist, dass der markt niemals so mit genialen action-thrillern überhäuft wurde, und jetzt dürfen wir uns auch noch auf 'die hard IV' freuen ...

aber zurück zum film ...

ich habe mir die ganzen rezensionen hier mal in ruhe durchgelesen und da sind mir einige interessante sachen aufgefallen, die ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen kann:

wieso wird dieser film so krampfhaft mit tarantino-werken verglichen, explizit 'pulp fiction'? unter dieser voraussetzung sollte man sich den streifen garnicht erst anschauen, damit weckt man erwartungen, die nicht einmal carnahan wecken wollte. rein subjektiv betrachtet hat 'smokin' aces' bei mir schon kult-status, aber auf seine eigene, völlig individuelle art ...

warum sind so viele von den schauspielern enttäuscht? dieser film verlangt keine wandlungsfähigen, oskar-reifen charaktere.

man darf ja nicht vergessen, dass es sich überwiegend um nebenrollen handelt, meistens auch psychopathische auftragskiller, zu denen man (nicht zuletzt aufgrund der vielzahl) gar keinen draht haben sollte.

ryan reynolds ist ohne einwand der beste mann auf dem platz und macht seine sache super, aber die anderen schauspieler halte ich für ebenso genial gewählt und keiner davon hat mich enttäuscht. im übrigen find ich auch die rolle von ben affleck beeindruckend. wer hätte gedacht, dass sich so ein kaliber für so einen auftritt bereiterklärt.

muss die story so verworren sein? das weiß ich allerdings auch nicht. ich muss zugeben, dass es sehr hart ist den streifen direkt beim ersten mal bedingungslos zu verstehen. eine reizüberflutung an auftragskillern, die (wie ich finde) grandios vorgestellt werden, und halt die sekundäre geschichte über den ehemaligen fbi-agenten heller verwirren teilweise schon. der ganze film an sich ist ja schon eine explosion an action und spaß, da hätte man den ball wirklich ein bisschen flacher halten können, deshalb auch den stern abzug. aber ich persönlich halte die kleinen übertriebenen gags wie die nazi-brüder und den ninja-jungen nicht für absolut schwachsinnig, sondern beweisen sie eher, dass der film sich nicht wirklich ernst nimmt. ich hatte nicht den eindruck, dass hier versucht wurde krampfhaft einen ernsten action-thriller zu fabrizieren, sondern vielmehr ein gewalttätiges feuerwerk an unterhaltung.

kurz und knapp bin ich ja erleichtert, dass es auch mal wieder einen haufen leute gibt, die meine meinung bezüglich 'smokin' aces' nicht teilen, aber von mir gibt es eine klare anschau'-empfehlung. vielleicht nicht unbedingt an die tarantino-fans (ihr könnt jetzt auch noch bis 'grindhouse' warten) sondern vielmehr für alle, die mit den action-filmen der letzten zwei jahre rundum zufrieden waren.
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am 11. Mai 2008
Ganz ehrlich: die teilweise doch sehr negativen Reaktionen kann ich nicht nachvollziehen. Die Story ist hier ja hinlänglich beschrieben worden, daher nur soviel: Natürlich ist der Film sehr brutal, und es wird reihenweise gemordet - durch gedungene Mörder aller Arten.

Man könnte das aber auch als Allegorie sehen: siehe was Du erschaffen hast, und welche Kreaturen Du aus den finstersten Winkeln hervorholst. Wer den Film gesehen hat, versteht hoffentlich was ich meine (die Auflösung am Ende ist, nun ja, recht überraschend - werde sie hier nicht verraten). Alles nachvollziehbar und keine "eklige Gewaltorgie", wie weiter unten geschrieben worde. Da gibt es ganz andere Filme.

Die Darsteller sind hochkarätig, bis in die Nebenrollen. Viele Kurzauftritte (B. Affleck, M. Fox) runden die gute Besetzung ab. Der Schnitt ist wie inzwischen üblich sehr rasant, aber wer darüber meckert sollte sich mal den dritten Teil der Bourne-Reihe anschauen: DAS ist Wackelkamera...

Zum Bild: die DVD hat einen guten Transfer, wenn auch die Rauschfilter und die angesteilten Kontraste für meinen Geschmack teilweise zu heftig ans Werk gehen. Ton könnte mehr aus 5.1 machen, die Shootouts sind allerdings nicht nur gut choreografiert, sondern adäquat umgesetzt.

In Summe: vielleicht nicht gerade der Film des Jahrzehnts (dazu klaut man beim Drehbuch doch an der ein oder anderen Stelle recht ungeniert), aber gute 4 Sterne - sofern Sie nicht zu empfindlich auf Gewalt reagieren...
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TOP 1000 REZENSENTam 11. April 2007
Tolle Schauspieler, schnelle Bilder und gewaltige Action.

Smokin' Aces ist wirklich ein innovativer Thriller geworden.

Vorbilder wie die Tarantino Reihe "Kill Bill" findet man ansatzweise

in der Storyline wieder, trotzdem entwickelt der Film einen eigenen Stil,

der richtig cool rüber kommt.

Auch die Charaktere ähneln vielen Tarantino Filmen.

Wirklich normale Durchschnittsbürger findet man in dem Film nicht.

Jeder Charakter hat etwas krasses und einzigartiges.

Doch das macht den Film erst richtig interessant.

Abgesehen von einigen sehr fragwürdigen Handlungsverläufen glänzt der

Film durch peppige Dialoge und eben diese speziellen Charaktere.

Auf jedenfall ist der Film Geschmacksache, da die Gewaltdarstellungen

teilweise richtig extrem sind.

Man muss allerdings das ganze mit einem Augenzwinkern sehen und nicht

all zu ernst nehmen.

Von Kultfpotential à la Tarantino Filmen würde ich allerdings nicht

sprechen.

Smokin' Aces ist eher ein außergewöhnlicher Thriller, der den Spuren

einiger Tarantino Filme folgt, allerdings das Niveau nicht erreicht.

Dafür fehlt einfach das gewisse etwas, sei es nun in der darstellerischen

Leistung oder in den Dialogen, denen einfach was fehlt um einen

Kultstatus zu erreichen, wie bei Pulp Fiction zum Beispiel.

Trotzdem sollte Smokin' Aces in keiner abwechslungsreichen DVD Sammlung

fehlen, da er sich deutlich von den Mainstream Thrillern abhebt.
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am 22. Juni 2007
Ich weiß gar nicht was alle haben. Ich fand den Film wirklich gut. Erwartet hatte ich mal wieder einen dieser sinnfreien Actionfilme, bei denen man sich ständig fragt, was das ganze eigentlich soll. Smoking Aces hat aber tatsächlich Handlung und ist ungemein spannend. Für solche Filme geht man doch gerne ins Kino.. oder kauft sich die DVD ;)
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am 30. August 2007
Smoking Aces" ist ein schnörkelloser, knallharter, teilweise drastischer Thriller mit zahlreichen Wendungen und überraschendem Ende.

Der stark verschachtelte Handlung ist es zu Beginn etwas schwer zu folgen, und es dauert etwas bis der Film in Fahrt kommt, aber der Showdown am Ende und die guten Darsteller machen dies wieder wett.

Der Film definitiv nichts für zart-besaitete Zuschauer, aber wer Filme wie "Running Scared" mochte, wird mit auch mit "Smoking Aces" zufrieden sein.
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Nach all den eher mittelmäßigen Kritiken ist "Smokin' Aces" schon eine ziemliche Überraschung.

Regisseur Joe Carnahan, der vor einigen Jahren mit dem knallharten Drogenkrimi "Narc" auf sich aufmerksam machte, ging an seinen neuen Streifen überaus ambitioniert heran: "Smokin' Aces" ist vor allem ein extrem harter, zynischer Action - Thriller, doch Carnahan packt hier noch zusätzlich etliche andere Genre-Versatzstücke ein. Der Film ist voller völlig bizarrer, abgedrehter Situationen, manchmal Dingen, die nur ganz nebensächlich passieren.

Natürlich spielt der Film auch im Mafia-Milieu, somit lässt es sich Carnahan nicht nehmen, diversen Mafiafilmen eine Reminiszenz zu erweisen. Es gibt durchaus komische Situationen, meist durch die coolen und oft schon recht witzigen Dialoge. Das wirkt manchmal auch schon in gewisser Weise gezwungen cool, ein Kritikpunkt, den man dem Film leider ankreiden muss.

"Smokin' Aces" ist ein abgefahrener Höllentrip, bei dem man auch verdammt gut aufpassen sollte, um nicht wichtige Details zu verpassen, die Carnahan scheinbar beiläufig mit einwirft. Die Story ist nämlich überraschend komplex, am Schluss wird zudem noch mal die ganze Handlung auf den Kopf gestellt. Das ist zwar alles offenbar sehr gut durchdacht, aber trotzdem wirkt das Ende ein wenig aufgesetzt und man muss es erst einmal auf sich wirken lassen.

Die Gewalt wird mit Sicherheit einige abschrecken, da der Film für eine FSK 16 Freigabe schon extrem heftig ist. Carnahan inszeniert zugegebenermaßen brillante Shootouts, die man in dieser Intensität schon lange nicht mehr auf der Leinwand bewundern konnte, da raubt es einem schon ein ums andere mal den Atem. Die Gewalt bricht häufig, heftig und plötzlich ein und wird regelrecht opernhaft zelebriert.

Jeremy Piven, der bislang nur als sehr profilierter Nebendarsteller bekannt war, setzt hier echte schauspielerische Glanzpunkte als Vegas Entertainer Buddy "Aces" Israel. Auch sonst ist der Film klasse mit Darstellern wie Ray Liotta, Ryan Reynolds, Peter Berg, Ben Affleck oder Andy Garcia besetzt, die allesamt eine super Figur machen und mit ihrer Männlichkeit zum passen. Aber auch Alicia Keys weiß in ihrer Rolle zu überzeugen und macht eine verdammt gute Figur.

Joe Carnahan gelang es wirklich, stellenweise eine brodelnde Intensität und Spannung aufzubauen, somit ist der Film alles in allem sehr gelungen. Gerade weil der Film ab der zweiten Hälfte extrem ernst wird und ohne Ironie auskommt, ergibt sich damit eine heiße Mischung mit den völlig abgedrehten Momenten, die der Film bietet.

"Smokin' Aces" ist somit ein Testosterongeschwängerter Streifen für Actionfetischisten, die sich auch vor einer komplexen Story und extrem harter Gewaltdarstellung nicht sträuben. In vielerlei Hinsicht ist der Film ein echter Gewinner mit so manchen kleineren Schwächen, der meiner Meinung nach nur recht wenig mit Tarantinos oder Ritchies Stil gemeinsam hat und somit einen recht eigenständigen Film darstellt.
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am 27. August 2007
Der Las Vegas-Magier Buddy Israel war jahrelang Günstling der Mafia. Jetzt soll er als Kronzeuge vor allem gegen Mafiaboss Primo Sparazza aussagen. Der setzt ein Kopf(bzw. Herz-)geld von einer Million Dollar auf ihn aus, was eine ganze Horde Killer auf den Plan ruft und so hat man in den ersten zwanzig Minuten des Films seine liebe Not damit, sich alle Namen und Figuren zu merken, die in rasender Folge auftauchen, seien sie nun Beamte des FBI oder böse Buben bzw. Mädchen.

Vom Tempo her geht das fast den kompletten Film so weiter. Dabei fließt literweise Blut und es wird eine stattliche Anzahl von Blei verbraucht. Mit anderen Worten, hier ist reichlich brutale Action angesagt. Die ist aber dermaßen überdreht, dass man sie beim besten Willen nicht ernst nehmen kann. Hier liegt allerdings das Kaninchen im Paprika: Die Brutalitäten sind nun mal wirklich nicht jedermanns Sache. Deshalb ist dieser Film vor allem etwas für die, die zumindest ab und zu mal sinnfreie Action genießen können. Zartere Gemüter sollten sich dreimal überlegen, ob sie ihn sich ansehen.

Pluspunkte sammelt der Film vor allem in der Optik und trotz aller Action bei den Schauspielern wie Ray Liotta, Andy Garcia und überraschenderweise Alicia Keys in ihrem Filmdebüt als Killerin.

Was den fünften Punkt kostet, ist, dass es der Regisseur Joe Carnahan manchmal übertreibt. So ist das Killer-Neonazitrio Tremor Brothers hart an der Grenze zur Lächerlichkeit und das Karatekid überschreitet diese Grenze nicht nur deutlich, sondern ist auch komplett überflüssig.

Ansonsten kann man, wenn man erst mal alle Handlungsstränge verbunden hat, sein Gehirn zur Reinigung bringen und einen abgefahrenen Showdown genießen.

Das Bonusmaterial ist nicht überragend, aber ordentlich. Dabei amüsieren am besten die verpatzten Szenen, in der Ben Affleck (Ja, der spielt auch mit) versucht, beim Billard die schwarze Acht zu lochen.

Ach ja, eins noch: Geile Musik.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2010
Die Story in der Kurzfassung: Durch ein sehr motivierendes Kopfgeld der Mafia von einer Million Dollar hat der vom FBI geschützte Kronzeuge Buddy "Aces" Israel eine Armada an Auftragskillern und Kopfgeldjägern am Hals und trotz der scheinbar simplen Handlung gibt es auch die eine oder andere inhaltliche Überraschung.

Die Auswahl an Darstellern ist ebenso wie die gebotene Leitung erstklassig. Jeremy Piven als Buddy "Aces" Israel spielt einfach großartig, Andy Garcia und Ray Liotta wie gewohnt souverän und sogar Ben Affleck überzeugt mich als nicht so sauberer Kautionsjäger in der eher kurzen Zeit seiner Anwesenheit. Die Rolle des muskelbepackten Hühnen Kevin Durand als einer der schrägen Tremor - Brüder scheint ihm auf den Leib geschneidert und die größte Überraschung ist für mich Alicia Keys, die als coole Profikillerin beweist, dass sie nicht nur gute Musik machen kann. Ryan Reynolds agiert zwar auch sehr glaubhaft, dennoch muss ich bei ihm immer wieder unbewusst an den "Party Animals" - Klassenclown denken.

Nach dem Ende von Smokin' Aces war ich doch sehr positiv überrascht. Der Film unterhält von Anfang bis Ende und bietet dabei auch das passende Maß an Action ohne übertriebene Stunts. Die Vorgehensweisen der unterschiedlichen Killer sind so verschieden wie sie selbst, getarnt als Prostituierte oder subtil mit Kettensäge und Ganzkörperrüstung und das Ende erweist sich nur für die wenigsten als Happy-End.

Smokin' Aces bietet Top-Action, schräge Charaktere und beste Unterhaltung für Actionfans.
Volle Punktzahl von mir.

Hinweis zur DVD Qualität: Die Bildqualität ist der geringen Auflösung einer DVD entsprechend, ohne positiv oder negativ aufzufallen. Ich verwende keine 5.1 Surround-Anlage, daher maße ich mir nicht an, ein qualifiziertes Urteil über die Qualität der Tonspuren abgeben zu können. Ich kaufe DVDs ausschließlich wegen des Films und wer auf scharfe Bilder Wert legt, muß sowieso zur Blu-ray greifen.
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am 24. April 2007
In der Zockerstadt Las Vegas kann man das große Geld machen. Zauberer Buddy Aces" Israel, gespielt von Jeremy Piven (Black Hawk Down, Old School), erfreut sich bereits mit 21 Jahren an ausverkauften Shows. Über zu wenig Dollarscheine kann sich Buddy Aces" nicht beklagen, doch lässt sich mit illegalen Machenschaften der Geldbeutel schneller und effektiver füllen. Geldeintreiber, Kartenhaie, Killer und andere kriminelle Gestalten sind seine Freunde, Mafiaboss Primo Sparazza (Joseph Ruskin) sein Ziehvater und Vorbild. Er selbst will einmal Mafiaboss sein und fingerschnipsend Millionen kassieren. Neben der Zaubershow verfolgt Buddy Aces" seine eigenen kriminellen Machenschaften recht erfolgreich. Jedoch wird ihm sein ausartender Lebensstil zum bitteren Verhängnis. So wird der Baby-Mob schließlich von der Polizei geschnappt. Die ebenso korrupten Cops bieten Buddy Aces" einen Deal an. Wenn er als Kronzeuge gegen Sparazza aussagt, kann er seiner Gefängnisstrafe entgehen. Gleichzeitig wird die Gangster-Szene schnell aktiv, da Sparazza ein mächtiges Kopfgeld von einer Million Dollar auf den Verräter ausgesetzt hat. Mit dem Aufruf Kill Buddy!" ist schon bald eine mordlustige Brigade von Killern, darunter ein Verkleidungskünstler, ein neonazistisches Brudergespann und die Attentäterin Georgia Sykes, gespielt von Sängerin Alicia Keys, hinter den millionenschweren Buddy her. Im chaotischen Wirrwarr von geld- und mordlüsternen Stereotypen mischen noch bekannte Größen wie Ben Affleck (Dogma, Daredevil), Andy Garcia (The Untouchables, Black Rain) und Peter Berg (Copland, Collateral) mit - und jeder spielt mit verdeckten Karten!

Drehbuchautor und Regisseur Joe Carnahan, bekannt durch seinen düsteren Cop-Thriller Narc", schlägt jetzt mit Smokin' Aces" eindeutig die Action-Kurve ein und katapultiert sich dort in die oberste Liga. Nicht zu verkennen der typische Comic-Style, perfekt geschnitten und stilvoll arrangiert. Smoking' Aces" ist ein pulsierender Genre-Mix von knallharter Action, schwarzer Komödie und Gangsterdrama. Orientiert hat sich Carnahan eindeutig an Vorbildern wie Tarantino und Guy Ritchie. Parallelen zu Reservoir Dogs" und Goodfellas" sind nicht zu leugnen. Mit zynischen Dialogen, rasanter Storyline und undurchsichtigen Protagonisten eskaliert die höllische Jagd nach Buddy Aces" in einem 45 minütigen Action-Fiasko der Superlative. Problem bei Smokin' Aces" ist nur, dass sich Canahan zwischen den Genre Action, Komödie und Drama nicht so recht entscheiden kann. Zudem ist die Story nicht neu und das hanebüchene Ende schwächt den Gesamteindruck spürbar ab. Der geneigte Action-Fan kommt dennoch voll seine Kosten.
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