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Zu den bemerkenswertesten Tracks auf Smells Like Children zählt vor allem der Remix von "Cake And Sodomy", das Tony Wiggins zu einer akustischen Country-Nummer in White-Trash-Manier umfunktionierte. Ein echter Knaller! Äußerst treffsicher erwiesen sich Marilyn Manson auch bei den Coverversionen. Besonders nennenswert sind seine durchgeknallten Interpretationen von "Sweet Dreams" (Eurythmics) und Patti Smiths Klassenkampf-Hymne "RocknRoll Nigger". Kleiner Hinweis am Rande: Mansons hemmungslose Attacke auf Howling Wolfs "I Put A Spell On You" kam später auch auf dem Soundtrack des David Lynch-Films Lost Highway zum Einsatz. --Gail Worley
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Oft übersehen!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Smells Like Children (Audio CD)
Vor ein paar Jahren hörte ich sehr oft Marilyn Manson und las dazu gerne seine Biographie. (siehe Rezension) Heute höre ich ganz andere Musik, aber an "Smells Like Children" komme ich auch selbst heute auch nicht vorbei!! Und bis heute kenne ich NICHT ein Album das auch nur ansatzweise so klingt!Das Album klingt eine Mischung aus Psychedelic Rock und Hörspielen. Richtige Songs wechseln sich ständig mit Soundscapes, verrückten Dialogen und Monologen ab. "The Hands Of Small Children" geht nahtlos über in "Diary Of A Dope Friend". Sehr düster, sehr schleppend und unglaublich bedrückend - aber saugut... Darauf folgt ein Keyboardzwischenspiel und dann plötzlich..."Kiddie Grinder", ein Remix von "Organ Grinder" vom ersten Album. Wieder verrückt, aber schneller und genau so hart wie "Diary...". Nach einem weiteren Interlude kommt nun der Moment auf den alle gewartet haben. Sweet Dreams. Man muss ihm auf die Schulter klopfen (oder doch Twiggy Ramirez?), selten so eine verdammt gute Coverversion gehört. SO MUSS DAS SEIN... "Everlasting C***sucker" (wieder ein RMX, die sehr gute Originalversion gibt es auf "Potrait Of An American Family") fällt ein wenig ab, aber das liegt wahrscheinlich am ungünstigen Platz in der Tracklist. "F*** Frankie" ist was es halt ist und danach folgt mit "I Put A Spell On You" wieder eine Coverversion. Wieder ein super Song. (In der Biographie erfährt man, dass die Plattenfirma diesen Song als Single auskoppeln wollte - aber die Band für "Sweet Dreams" plädierte!) Danach folgen zwei Interludes...sehr, sehr komisch. Danach folgt ein RMX von "Dope Hat" vom ersten Album. "White Trash" - ein Song performt vom Busfahrer der ersten Marilyn Manson Tour Wiggins (ich glaub' der hieß Tony mit Vornamen?). Sehr cool. Nach einem weiteren Interluds folgt "Rock'n'Roll Nigga" und der zeigt wo es langgeht! Die CD ist zu Ende. Aber es läuft noch weiter. Irgendwann kommen komische Geräusche, danach verfremdete Schreie...verdammt! Das kann einen ganz schön mitnehmen... Hier hört man eine experimentierfreudige Band, die die Grenzen sucht und sie auch gefunden hat. Für einige vielleicht zu viel, aber man sollte reinhören. Alleine wegen "Sweet Dreams", "Diary Of..." und "I Put A Spell On You" sollte man die CD haben. Warum eine positive Rezension, aber nur 3 Sterne??? Die Balance zwischen Songs und Interludes stimmt nicht ganz, zwei durchschnittliche Songs sind mitdabei und bei einer solchen kurzen - musikalischen - Spielzeit macht sich das natürlich doppelt bemerkbar!!! TROTZDEM KAUFEN!!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Feuerwerk aus Obszönitäten...,
Rezension bezieht sich auf: Smells Like Children (Audio CD)
Amerikas Elternschreck meldet sich ein Jahr nach der Veröffentlichung des Debüt-Albums "Portrait Of An American Family" wieder zurück. „Smells Like Children" ist keine wirklich neue LP, sondern eine EP, die sich aus mehreren Remixen des Vorgängeralbums und diversen Coverversionen zusammensetzt. Obwohl nichts wirklich Neues auf der Platte vorhanden ist, ließ Manson verlauten, dass das Kernthema dieser EP der Missbrauch ist, womit sowohl der allgegenwärtigen Missbrauch im Elternhaus, der sexuelle Missbrauch, Drogenmissbrauch und psychischer Missbrauch gemeint sind. Also gut, Manson und Missbrauch, das müsste aufgrund seiner brisanten Vergangenheit eigentlich wunderbar zusammenpassen... Nach dem ersten Durchhören beschleicht den Hörer erst einmal ein etwas mulmiges Gefühl. Was habe ich da soeben gehört? Viele geremixte Songs des Vorgängeralbums, die sich beinahe allesamt schlechter anhören, als das jeweilige Original. Dazwischen lauscht man einigen Gesprächen zwischen Personen (u.a. auch Manson), die sich über obszöne Dinge unterhalten, so auch Vergewaltigung, Sex und Drogen. „F*** Frankie" z.B. besteht einzig und allein aus Geschlechtverkehrsstöhnen. Das alles ohne musikalische Untermalung, versteht sich. Und letztlich gibt es noch drei Coverversionen zu hören, nämlich das verrucht-düstere „I Put A Spell On You" von Screaming J. Hawkins, das laute „Rock'n'roll Nigger" von Patti Smith und das allseits bekannte „Sweet Dreams" der Eurythmics. Letzteres ist die einzig wirkliche, musikalische Perle auf „Smells Like Children". Diesem wunderbar morbid-düsterem Song hat die Band wahrscheinlich ihre heutige Popularität zu verdanken, denn seit der Veröffentlichung von „Sweet Dreams" fand auch der kommerzielle Erfolg Einzug in die bizarren Gefilden des Marilyn Manson. Obwohl ich die Band seit ihrer Gründung sehr zu schätzen weiß, muss ich dennoch sagen, dass das Quartett hier ein kleinwenig übertreibt. Es scheint, als stünden anstößiges Material und Obszönitäten im Vordergrund, wobei das musikalische Können eindeutig zweitrangig ist. Auch wenn es Manson bei wenigen Songs wie „Diary Of A Dope Fiend" einigermaßen gelungen ist, einen guten Remix (hier vom genialen „Dope Hat") hervorzuzaubern, gepaart mit gruseliger Stimme und Atmosphäre, bleibt dies leider ein einmaliger Fall. Schräge, aber musikalisch keinesfalls raffinierte Spielereien wie bei „Scabs, Guns and Peanut Butter" sind letztlich überflüssig und auch Gespräche, wie die zwischen einem Drogengeschädigten und einer genervten Krankenschwester über seinen Medikamentenmissbrauch braucht niemand. Mit ihrem Debüt-Album hat die Band ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt, dennoch bekommt man auf „Smells Like Children" leider kaum etwas davon zu hören. Marilyn Manson sollten sich auf dem kommenden Album wieder ihrer eigentlichen Stärke widmen, nämlich der Musik. Wie wir heute wissen, taten sie das glücklicherweise auch ;-). Diese EP stellt leider trotzdem die bisher schlechteste, musikalische Veröffentlichung der Band dar. Hoffentlich bleibt das ein Einzelfall. Anspieltipp: "Sweet Dreams (Are Made Of This)" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Missbrauch...?,
Rezension bezieht sich auf: Smells Like Children (Audio CD)
Vorweg: Diese EP ist für jemanden, der noch nie in seinem Leben ein Manson-Album gehört hat, überhaupt nicht zu empfehlen. Es würde einen relativ irritierenden und unbefriedigenden Eindruck hinterlassen.Weiß man allerdings schon, mit wem man es hier zu tun hat und kennt dazu noch den Vorgänger Portrait of an American Family, kann man mit diesem Stück Geräusch sehr viel Spaß haben. Interessant wird es vor allem, wenn man Mansons Biografie gelesen hat, die über die Entstehung der ansonsten undefinierbaren und sinnfreien Sounds und Gesprächsfetzen einige erklärende Worte verliert. Die Biografie gibt auch über die Motivation des Albums Auskunft. Wer es also noch nicht gemerkt hat: Hier soll es um Missbrauch gehen! Da liegt bei mir der Schluss nahe, dass das verdammt wörtlich genommen wurde und die alten Stücke, die hier als Remix teilweise unter völlig neuem Titel präsentiert werden, für die EP missbraucht wurden. So klingt es jedenfalls. Und das meine ich nicht negativ, denn wer sich mit Mansons Gedankenwelt auseinandersetzt, legt vermutlich einen großen Wert auf derartige Symbolik und Spielereien. Die neuen Stücke, vor allem Sweet Dreams als die wichtigste und beste Coverversion, die Manson je zustande gebracht hat, machen die Platte zur Spielerei zusätzlich hörenswert. Das Artwork in Kombination mit dem Titel passt perfekt zum Inhalt und transportiert viel der frühen an Willy Wonka orientierten Manson-Symbolik. Alles in allem ein gelungenes Zwischenspiel, das für den erfahreneren Manson-Konsumenten durchaus interessant sein kann. :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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