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Smear Campaign
 
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Napalm Death Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (14. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B000HEZ4ZU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.883 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Weltschmerz
2. Sink Fast, Let Go
3. Fatalist
4. Puritanical Punishment Beating
5. When All Is Said And Done
6. Freedom Is The Wage Of Sin
7. In Deference
8. Short-Lived
9. Identity Crisis
10. Shattered Existence
11. Eyes Right Out
12. Warped Beyond Logic
13. Rabid Wolves (For Christ)
14. Deaf And Dumbstruck (Intelligent Design)
15. Persona Non Grata
16. Smear Campaign

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Für Smear Campaign arbeiteten Napalm Death mit The-Gathering-Elfe Anneke van Giersbergen zusammen, doch Death-Metal-Puristen können beruhigt durchatmen: Am Sound der Band hat sich dadurch nichts geändert.

Anneke veredelt mit ihrem zauberhaften (Sprech-)Gesang das Album-Intro und den Song "In Deference", wobei sie allerdings stets wie ein angenehmer Farbtupfer wirkt und das Grundgefüge des Napalm-Death-Stils nicht mal ansatzweise erschüttert. Die Grindcore-Urväter lärmen gewohnt kompromisslos alles in Grund und Boden, widersetzen sich jedem Trend und stellen sich mit ihren Texten, die nie um den heißen Brei herumreden, einmal mehr auf die Seite der Schwachen, Benachteiligten und Unterdrückten. Musikalisch gibt man sich ein wenig vielseitiger als auf The Code Is Red... Long Live The Code, vertraut etwas häufiger auf Midtempo-Gestampfe und fette Grooves, überfällt den Hörer aber auch bis zum Abwinken mit extremen Blastbeat-Parts. Alteingesessene Fans können bedenkenlos zugreifen, und Neulingen dürfte der Einstieg leichter fallen als mit den letzten Napalm-Death-CDs. -- Michael Rensen

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Einwandfreies Gebolze 16. September 2006
Format:Audio CD
Niemand brauch befürchten, dass es NAPALM DEATH anno 2006 nicht mehr bringen. Die Herren aus Birmingham/U.K. legen nach "The Code Is Red... Long Live The Code" erneut ein super Album vor. Das die Band noch lange nicht genug hat vom Grindcore, merkt man auf diesem neuen Longplayer eindeutig.
NAPALM DEATH beginnen auf "Smear Campaign" mit einem Intro, das eher leicht Industrial-lastig klingt. Danach gibt's dann aber gleich mit "Sink Fast Let Go" richtig was auf die 12 und man fühlt sich sofort wieder drin im Sound NAPALM DEATHs. Sie peitschen verdammt intensiv nach vorne los und ehrlich gesagt hätte ich kaum geglaubt, dass die Jungs in ihrem leicht fortgeschrittenem Alter nochmal solch ein heftiges Brett vorlegen würden. Der Gesang klingt wie ein räudiger Bastard und wird neben der Stimme Barney Greenways auch von Gitarrist Mitch Harris und stellenweise von Bassist Shane Embury übernommen. Eine hohe, kreischige Stimme, die sehr häufig an alte "From Enslavement To Obliteration"-Zeiten erinnert, wechselt sich mit dem typischen Gebrülle Barneys ab. Sehr heftig und genial.
Das komplette Album bewegt sich auf gewohnt hohem Niveau und wirkt vom ersten bis zum letzten Ton absolut kompromisslos und stets äußerst intensiv. Der eine oder andere Midtempopart wird dazu genutzt, zwischendurch das Ganze etwas aufzulockern, meistens jedoch regiert derbstes Geknüppel. Der Sound, bzw. die Produktion ist verdammt gewalttätig, dabei ist aber trotzdem alles recht klar heraushörbar und nicht zu undeutlich ausgesteuert. Für meinen Geschmack hätte zwar die Snare-Drum etwas fetter knallen können, aber das ist im Endeffekt nur eine Randnotiz, die nicht wirklich entscheidend ist für die einschlägige Wirkung des Albums.
Meiner Meinung nach toppt "Smear Campaign" ganz klar den trotzdem grandiosen Vorgänger.
Wer mal wieder richtig abwechslungsreichen Grindcore mit intelligenten Texten um die Ohren geblasen bekommen möchte, ist mit NAPALM DEATHs "Smear Campaign" bestens bedient.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einwandfreies Gebolze 19. September 2006
Format:Audio CD
Niemand brauch befürchten, dass es NAPALM DEATH anno 2006 nicht mehr bringen. Die Herren aus Birmingham/U.K. legen nach "The Code Is Red... Long Live The Code" erneut ein super Album vor. Das die Band noch lange nicht genug hat vom Grindcore, merkt man auf diesem neuen Longplayer eindeutig.

NAPALM DEATH beginnen auf "Smear Campaign" mit einem Intro, das eher leicht Industrial-lastig klingt. Danach gibt's dann aber gleich mit "Sink Fast Let Go" richtig was auf die 12 und man fühlt sich sofort wieder drin im Sound NAPALM DEATHs. Sie peitschen verdammt intensiv nach vorne los und ehrlich gesagt hätte ich kaum geglaubt, dass die Jungs in ihrem leicht fortgeschrittenem Alter nochmal solch ein heftiges Brett vorlegen würden. Der Gesang klingt wie ein räudiger Bastard und wird neben der Stimme Barney Greenways auch von Gitarrist Mitch Harris und stellenweise von Bassist Shane Embury übernommen. Eine hohe, kreischige Stimme, die sehr häufig an alte "From Enslavement To Obliteration"-Zeiten erinnert, wechselt sich mit dem typischen Gebrülle Barneys ab. Sehr heftig und genial.

Das komplette Album bewegt sich auf gewohnt hohem Niveau und wirkt vom ersten bis zum letzten Ton absolut kompromisslos und stets äußerst intensiv. Der eine oder andere Midtempopart wird dazu genutzt, zwischendurch das Ganze etwas aufzulockern, meistens jedoch regiert derbstes Geknüppel. Der Sound, bzw. die Produktion ist verdammt gewalttätig, dabei ist aber trotzdem alles recht klar heraushörbar und nicht zu undeutlich ausgesteuert. Für meinen Geschmack hätte zwar die Snare-Drum etwas fetter knallen können, aber das ist im Endeffekt nur eine Randnotiz, die nicht wirklich entscheidend ist für die einschlägige Wirkung des Albums.

Meiner Meinung nach toppt "Smear Campaign" ganz klar den trotzdem grandiosen Vorgänger.

Wer mal wieder richtig abwechslungsreichen Grindcore mit intelligenten Texten um die Ohren geblasen bekommen möchte, ist mit NAPALM DEATHs "Smear Campaign" bestens bedient.

Die Limited Edition (Digipak) kommt mit 2 Bonus Tracks
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Eitner
Format:Audio CD
...sondern durchaus durchdacht legen die Grindcore-Pioniere aus Birmingham ihr neues Album Smear Campaign über Century Media vor. Im Vorfeld stand schon die Frage im Raum, wie sie solch ein starkes Album wie das letztjährige The Code is Red, Long Live the Code noch toppen könnten.

Tja, meiner Meinung haben sich das nicht, und daher gibt es auch "nur" vier Punkte, aber dass das noch lange nicht schlecht sein muss, sollte auch klar sein. Immerhin haben sie mit dem neuen Album kein The Code is Red Teil II abgeliefert und alles auf Nummer Sicher gemacht - denn das wäre einfach nur langweilig gewesen. Gut, Napalm Death stehen jetzt wirklich nicht für die absolute Innovation ihrer Musik, aber warum sollten sie das auch? Sie machen das, was sie machen, absolut solide, sind live eine absolute Macht, haben was in der Birne, schreiben intelligente Texte, die oft sozialkritisch sind, und haben sich, nach einer doch ziemlichen Durststrecke mit mittelmäßigen Veröffentlichungen Mitte der Neunziger, wohl auch bedingt durch die damals sehr angespannte Situation im Bandgefüge, mit einigen starken Veröffentlichungen wieder zurückgemeldet, um zu zeigen, wo der Hammer hängt.

War schon Enemy of the Music Business ein absolutes Brett, war Order of the Leech nicht minder stark, und auch The Code is Red war eine konstante qualitative Weiterentwicklung, die aufhorchen liess. Meiner Meinung nach ist und bleibt The Code is Red stärker als der neue Output, da mir Smear Campaign bei aller Aggressivität und erhöhtem Tempo doch etwas uninspiriert daherkommt, zumindest teilweise, allein was die Riffs betrifft. Denn Geknüppel nur um des Geknüppels Willen ist etwas uninteressant (auch wenn klar, dass sie jetzt sicher kein Doom-Album aufnehmen würden...).

Wie gesagt, sie prügeln drauflos, Barney brüllt wie immer, alles ist sehr präzise eingespielt, die Instrumente sind schön klar heraus zu hören - aber wirklich große Überraschungen sind nicht dabei.

Heraus sticht In Deference mit Anneke von The Gathering, die man so auf Anhieb auch gar nicht erkennen muss, die aber das Lied definitiv bereichert, und mir auch lieber ist als Jello Biafras Beitrag auf der letzten Scheibe; man möge mich dafür steinigen und Kult hin oder her, aber ich fand's nervig und unpassend im Song.

Auch das Intro ist zwar etwas ungewöhnlich am Anfang, fast schon symphonisch Richtung Black Metal schielend, aber passt doch gut in das Gefüge der Lieder. Und wer hier von Gothic redet: Leute, ich weiss nicht, welche CD ihr im Player hattet. Das gilt auch für Atheist Runt (Bonus auf der Digi), in das man sich anfangs etwas hineinhören muss, das aber schlichtweg gut und intensiv ist. Halt auf andere Art und Weise, und eben nicht Hyperspeedgeknüppel. Und wer an Our Pain is Their Power von The Code is Red oder noch an Contemptuous von der selig-göttlichen Utopia Banished denkt, der wird feststellen, dass diese Aspekte schon immer ein Bestandteil von Napalm Death waren, die selbst auch oft und gerne betonen, wie sehr sie von den Swans beeinflusst sind, und dies dann eben in diesen Intros und Outros zeigen, ebenso wie beim Titeltrack Smear Campaign. Und da Grindcore an sich meiner Meinung von sich aus eine arg limitierende Musikrichtung ist, in der man aufgrund der Geschwindigkeit (wortwörtlich) schnell, aber nicht zwingend, bald nichts mehr zu sagen haben könnte, da sind doch eben solche Geschichten eine gute Auflockerung, oder? Und wenn, dann ließe sich das eher in die Industrial- oder Dark Ambient-Ecke packen, mit Gothic hat das aber rein gar nichts zu tun.

Übrigens lohnt sich auch der zweite Bonus Track Call that an Option? absolut, genauso wie auf The Code is Red der Bonus Losers auch ein starker Track war.

Also, lange Rede, kurzer Sinn. Ein weiteres starkes Album der Briten (und US-Amerikaner), das die erfolgreiche Richtung der letzten Erscheinungen überzeugend untermauert. Mir rauscht das Album nur leider ein wenig zu farblos an mir vorüber, vielleicht auch weil beim Vorgänger mit Instruments of Persuasion, dem Titeltrack und All Hail the Grey Dawn einfach ein paar absolute 'Hits' (für eine Grind-Death-Band wohlgemerkt) zu finden waren, die hier weniger zu finden sind. Aber keine Bange: Das Album ist insgesamt gut und auf gleichbleibendem (hohen) Niveau (auch die textliche Thematik ist sehr interessant und gut aufbereitet; optisch ist das auch alles sehr gut verpackt und schlüssig... Vielleicht erinnert den einen oder anderen das Coverartwork an das Life?-T-Shirt?), aber es stechen eben keine "Hits" hervor. Schlecht ist sie deshalb beileibe nicht, aber deswegen gibt es auch nicht die volle Punktzahl, denn da ist noch Platz nach oben offen...

PS: Und auf keinen Fall ND auf der anstehenden Tour im November versäumen (auf der Suffocation - leider leider!! - eben nicht Vorgruppe sind. Die sind zur selben Zeit in USA auf Tour und wussten von nichts, sprich, ein Promoter hat da einiges falsch gemacht und die hier überall angekündigt...)!!!!
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