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Glossar

Google Play
Der frühere Android Market heißt jetzt Google Play in welchem Google den Nutzern von Smartphones mit Android-Betriebssystem eine große Auswahl an kostenloser und kostenpflichtiger Software bereitstellt. Die cloud-basierte Plattform vereint die ehemaligen Android Market-Dienste wie: Google Music, Google Movies und Google Books. Die zugehörige Software bzw. App heißt Google Play Store. Alternativ steht Entwicklern und Endanwendern auch eine Reihe anderer Märkte und Plattformen für Android-Software offen.

App
Eine App (englisch: Application) bezeichnet eine Software, eine die den Funktionsumfang eines Smartphones erweitert. Apps sind in den Herstellershops aber auch in freien App-Downloadportalen erhältlich.

iTunes App Store
Der iTunes App Store ist die zentrale Stelle, in der sich iPhone Besitzer, eine große Anzahl verschiedener Programme/Apps/Erweiterungen anschauen und kostenfrei oder gegen eine beliebig vom Autor des Programms festgelegte Gebühr herunterladen kann.

Betriebssystem
Ein Betriebssystem ist das wichtigste Programm eines Handys. Es steuert alle zentralen Funktionen und Komponenten.

Flash
Adobe Flash sorgt im Internet Browser dafür, dass man bewegte Bilder, Videos etc. ansehen kann. Auf einigen, aber nicht auf allen Smartphones ist Flash ebenfalls verfügbar.

Java
Kann ein Handy Java, so lassen sich jederzeit neue Spiele und andere kleine Programme darauf speichern.

Multitasking
Multitasking bedeutet, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden können. Nicht alle Smartphones können dies.

Multi-Touch-Screen
Ein Touchscreen mit Multi-Touch-Funktion kann mehrere gleichzeitige Eingaben, also etwa mit zwei Fingern, gleichzeitig verarbeiten. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Objekte auswählen, sondern auch vergrößern, verkleinern oder anderweitig verändern.

OS (Operating System)
>> siehe Betriebssystem

Outlook Sync
Die Funktion Outlook-Synchronisation tauscht Outlook-Daten von Handy und PC aus. So können Kontakte, Termine und Aufgaben übertragen und abgeglichen werden. Je nach Ausstattung kann das Smartphone entweder nur Kontakte oder auch Termine und Aufgaben übermitteln.

Push-Mail
Push-Mail ist die komfortable Variante des E-Mail-Empfangs: Neue Nachrichten brauchen nicht abgeholt zu werden, sondern werden automatisch auf das Handy überspielt. Das Smartphone meldet eine neue E-Mail wie eine SMS.

Smartphone
Ein Smartphone ist ein Handy , das weit mehr Möglichkeiten bietet, als nur zu telefonieren: Von umfangreicher Termin- und Adressverwaltung bis hin zur Navigation sowie die Option, neue Programme aufzuspielen, die die Funktionen des Smartphones erweitern.

Synchronisieren
Synchronisieren bezeichnet den Datenabgleich von Terminen, Kontakten und Dateien zwischen dem Smartphone und zum Beispiel dem Computer, so dass alle Geräte immer auf dem gleichen Stand sind.

Touchscreen
Ein Touchscreen ist ein berührungsempfindliches Display und lässt sich ohne Tasten bedienen. Anwendungen lassen sich einfach durch Druck auf den Touchscreen starten.

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5. Fragen & Antworten
Ich habe bisher ein Android Handy gehabt und im Android Store einige Apps gekauft. Nun möchte ich auf ein iPhone umsteigen. Kann ich meine gekauften Apps weiter nutzen?

Leider nein – deshalb ist es gut, von vorneherein zu wissen, dass man beim Kauf eines bestimmten Smartphones gleichzeitig auch ein bestimmtes Betriebssystem wählt. Bei einem Umstieg kann man nicht so ohne weiteres alles mitnehmen.


Mir ist es wichtig, meine Outlook-Termine und E-Mails auch unterwegs immer synchron zu halten. Mit welchem Betriebssystem ist das am einfachsten möglich?

Am einfachsten geht das auf einem BlackBerry. Denn die Daten werden nicht direkt am Computer synchronisiert, sondern über den Push Dienst vom Blackberry Enterprise Server direkt auf das Smartphone übertragen. Damit sind die Daten bei aktiver Telefonverbindung immer aktuell – auch unterwegs. Aber auch mit Windows Phone/8, Android und iOS ist z.B. durch eine App-Erweiterung eine komfortable Synchronisierung möglich.


Bei welchem Betriebssystem habe ich denn die größte Auswahl an Apps?

Die Plattformen von Android und Apple iOS enthalten beide mittlerweile bis zu 600.000 Apps und sind somit die größten im App-Markt. Aber auch die anderen Betriebssysteme haben so viele Apps zu bieten, dass für jeden etwas dabei sein dürfte.


Ich habe viele Termine und viele Kontakte – und zwar in verschiedenen Programmen und Orten. Mit welchem Betriebssystem kann ich sie am besten verwalten und vor allem – wie kann ich sie auf einen Blick sehen?

Beim HP webOS werden Kontakte und Termine aus verschiedenen Quellen, darunter auch aus sozialen Netzwerken, automatisch synchronisiert. Sie können alle Daten in zusammengefassten Ansichten in Ihrem Kalender, Adressbuch und E-Mail-Posteingang anzeigen. Aber auch mit Windows Phone/8, Android und iOS ist z.B. durch eine App-Erweiterung eine komfortable Verwaltung möglich.


Stimmt es, dass Apple iOS und Windows Phone 7 im Internet Flash nicht unterstützen? Und, gibt es denn überhaupt Betriebssysteme, die das können?

Ja, das stimmt – Flash wird nicht unterstützt bei Apple iOS und auch nicht bei Windows Phone 7. Das ist aber beispielsweise anders bei Android, Symbian oder auch bei Bada. Dort ist Flash kein Problem!

Android App Amazon Apps fuer Android, iPhone und andere Smartphones

Amazon Ratgeber Mobile Betriebssysteme

Hier erfahren Sie alles rund ums Thema Smartphone-Betriebssysteme. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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Smartphones und Tablets
So fit sind mobile Betriebssysteme

Smartphones und Tablets arbeiten wie kleine Computer. Und wie bei allen Rechnern bestimmt auch hier das Betriebssystem, was das Gerät kann und wie leicht es sich bedienen lässt.


Betriebssysteme


Im Unterschied zu PC-Betriebssystemen können Sie das Betriebssystem für Ihr Smartphone nicht nachträglich oder separat kaufen– es ist stets bereits auf dem Smartphone bzw. Tablet vorinstalliert und je nach Hersteller auf das mobile Endgerät abgestimmt.

Und wie bei herkömmlichen Computern bestimmt auch bei den mobilen Begleitern das Betriebssystem, was das Gerät kann und wie anwenderfreundlich es sich bedienen lässt. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Smartphone entscheiden, lohnt sich daher ein genauerer Blick auf die Unterschiede bei den Betriebssystemen. Die aktuell verfügbaren Systeme haben individuelle Stärken und auch Schwächen, wichtig ist, dass diese zu Ihren persönlichen Anforderungen passen.

Die wichtigsten Merkmale der unterschiedlichen Systeme haben wir für Sie in dieser Kaufberatung zusammen gestellt - so können Sie bereits im Vorfeld abwägen, welches Betriebssystem für Sie am besten geeignet ist.



Apps erweitern Ihre Möglichkeiten

Alle modernen Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme haben eines gemeinsam: Sie lassen sich mit zahlreichen Anwendungen, den sogenannten Apps, nachträglich um bestimmte Funktionen erweitern. Genauso, wie Sie es von Ihrem Windows- oder Mac-OS-X-Computer gewohnt sind. Während es noch vor wenigen Jahren die größte App-Auswahl bei Apple Geräten gab, haben Anbieter wie Google’s Android Apple bei der Anzahl der verfügbaren Apps bereits übertroffen. Andere wie Windows holen stark auf oder bieten spezielle und ausgewählte Features für den Business Bereich wie z.B. Blackberry.

Tipp: Da Apps im Wesentlichen über die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten Ihres Smartphones entscheiden, sollten Sie bei der Wahl des richtigen Handys über einen uneingeschränkten Zugang zu den App Stores z.B. bei Android achten. Bei sehr preisgünstigen Smartphones und Einsteiger-Tablets kann diese stark eingeschränkt sein.

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Das Richtige für mich
Wissenswertes
QuickCheck
Fragen und Antworten


1. Betriebssysteme auf einen Blick

Wie sie heißen und was sie können

Im Folgenden haben wir für Sie die derzeit wichtigsten mobilen Betriebssysteme zusammengetragen, die auf Smartphones und Tablets installiert sind. Grundsätzlich gilt: Mit Tablets lassen sich auch unterwegs länger komfortabel Videos oder Bilder betrachten oder im Web surfen. Auch das Schreiben von Nachrichten geht über die größere, auf dem Display eingeblendete Tastatur besser von der Hand. Dafür haben Smartphones den Vorteil, diverse Geräte in sich zu vereinigen (Telefon, MP3-Player, Navigationsgerät, E-Mail-/Web-Client und so weiter) und dabei dennoch höchst mobil zu bleiben.



Google Android

Google Android

Seit 2008 existiert das von Google maßgeblich entwickelte System Android und hat sich in rasantem Tempo zum Marktführer entwickelt. Es basiert auf Linux und ist wie dieses auf Basis von Open Source Software entstanden. Das bedeutet, dass unterschiedliche Hersteller von Mobiltelefonen und Tablets Android nutzen, da sie es leicht an ihre Anforderungen anpassen und mit eigenen Softwarekomponenten versehen können. Die Unterschiede in der grafischen Darstellung von Android-Geräten unterschiedlicher Hersteller ist darin begründet.

Inzwischen sind hunderte von mobilen Endgeräten auf Basis von Android auf den Markt gekommen. Dabei ist einiges allen gemeinsam: Dazu gehören neben der engen Verzahnung von Android mit den bekannten Google-Diensten wie der Suchmaschine oder dem Sozialen Netzwerk Google+ noch der Zugriff auf den Google Play Store. Dies ist der Online-Marktplatz, auf dem sich die zahlreichen kostenfreien und kostenpflichtigen Apps finden, mit denen sich das System erweitern lässt.

Seit Anfang 2011 ist Android in einer eigens für den Einsatz auf Tablets konzipierten Version (Android 3.0) erhältlich. Die Android-Varianten tragen neben den üblichen Versionsnummern jeweils noch einen Codenamen, der sich stets von einer Süßspeise ableitet (Jelly Bean, Honeycomb etc.)

Mit der Betriebssystem-Version „Ice Cream Sandwich“ (Android 4.0) wurden „Gingerbread“ (Smartphones), „Honeycomb“ (Tablets) und Google TV zusammengeführt. „Ice Cream Sandwich“ punktet unter anderem mit einem schönen Design, der „holografischen“ Benutzeroberfläche, dem erweiterten Multitasking, den besseren, in ihrer Größe veränderbaren Widgets, einer neuen Kamera-App mit Touch-Fokus, Panorama-Modus oder und der Funktion Face Unlock: Das Gerät entsperrt sich auf Wunsch erst, wenn sich das gespeicherte Gesicht des Benutzers in der Frontkamera zeigt.

Die derzeit aktuelle Version 4.1 nennt sich „Jelly Bean“, die Version 5.0 („Key Lime Pie“) wird für die zweite Jahreshälfte 2013 erwartet. Jelly Bean bringt unter anderem eine Mehrbenutzerfunktion für Tablet-Anwender mit. Das heißt, jedes Familienmitglied kann, wie von Windows oder Mac OS X bekannt, sein eigenes Nutzerkonto einrichten und pflegen. Auch sonst sind Android-Systeme technisch auf der Höhe der Zeit. So beherrscht es bereits seit längerem die drahtlose Funktechnik NFC (Near Field Communication), mit der Sie beispielsweise per Handy bezahlen oder Geräte kinderleicht koppeln können. Moderne Mobilfunkttandards wie LTE beherrschen Android-Geräten ebenso.

Praktisch: Smartphones und Tablets lassen sich binnen wenigen Sekunden in persönliche WLAN-Hotspots verwandeln und bringen damit Notebooks oder andere Geräte, die keine Mobilfunkschnittstelle mitbringen, ins Internet.

Seit Android 4.0 ist Google Now in das Betriebssystem integriert: Die Funktion zeigt orts- und situationsabhängig passende Informationen auf dem Display an. Dazu gehören beispielsweise Wetter-, Verkehrs- und Nachrichteninformationen. Sind Sie unterwegs, zeigt Ihnen Google Now beispielsweise an, wie lange Sie bei der der aktuellen Verkehrslage nach Hause benötigen. Der Suchassistent kann auch auf dem Gerät gespeicherte E-Mails automatisch auf wichtige Informationen hin untersuchen, wie etwa Bestätigungen für Tickets zu Veranstaltungen.

Etwas unvorhersehbar ist die Art und Weise, wie Google, die Gerätehersteller und die Netzbetreiber mit neuen Android-Versionen umgehen: Die Sicherheit, dass jedes Gerät auch mit einem Update auf die jeweils aktuelle Version versorgt wird, ist nicht bei jedem Gerät und erst recht nicht bei jedem Hersteller gegeben. Die Unterschiede bei den Herstellern sind dabei besonders groß und meist nur per Internetrecherche auffindbar. Sind Updates vorgesehen, kann dies je nach Hersteller beziehungsweise Netzbetreiber zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen.



Mehr Informationen finden Sie im Android 1x1
Google Android 1x1

Die meistgekauften Smartphones mit Android Betriebssystem

Apple iOS

Apple iOS

Apple hat 2007 mit seinem iPhone den Smartphone-Boom losgetreten und hat seitdem den Markt nicht weniger als revolutioniert. Das Betriebssystem iOS für iPhone, iPod Touch und iPad punktet mit seiner intuitiven Nutzerführung und durchgängiger Updatestrategie, die eine lange Nutzung der Geräte für alle iPhone und iPad Kunden sicher stellt. Selbst auf AppleTV kommt iOS inzwischen zum Einsatz und sorgt stets für eine reibungslose Kommunikation von diversen Apple Geräten untereinander. Anders als Google Android oder Windows Phone, die ja jeweils auf Hardware verschiedener Hersteller laufen, findet sich iOS exklusiv auf Apple-Produkten. Günstige Produkt-Einsteigervarianten oder Einschränkungen für Features oder Appnutzung sind bei Apple Fehlanzeige. Genau wie Android läuft iOS in identischer Form auf den kleineren Smartphones und den größeren Tablets. Sollte es für bestimmte Anwendungen keine eigene iPad App geben, so lässt in den allermeisten Fällen die iPhone Anwendung nutzen.

Teil des Erfolgs von iOS ist der iTunes App-Store. In diesem finden sich zahlreiche geprüfte Apps für jeden Einsatzzweck. Jeder Besitzer eines iOS-Geräts kann diese nach Bedarf zu unterschiedlichen Kosten herunterladen. Es gibt quasi nichts, was es im App-Store nicht gibt.

Die derzeit aktuelle iOS-Version ist iOS 6.1, wobei es nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte, bis das schon als Vorabversion (Stand: August 2013) vorliegende iOS 7 erscheint. Allen neueren iOS-Versionen gemeinsam ist die Anbindung des Systems an die iCloud, oder die Sprachsteuerung per Siri. Durch iCloud stehen dem Anwender beispielsweise Funktionen zur Verfügung wie das Backup seiner Daten (Adressbuch, SMS und so weiter), das Teilen von Fotos anderen Personen oder in Safari geöffnete Tabs zwischen Geräten zu synchronisieren. Außerdem sind Social-Media-Dienste wie Facebook und Twitter fest mit dem Betriebssystem verzahnt und somit leichter nutzbar.

Apple setzt inzwischen auch auf eine eigene Karten-Applikation mit der neuere Apple Geräte Google Maps ersetzen. Die Apple-Anwendung bringt bekannte Funktionen wie 3D-Ansichten, visuelle und gesprochene Turn-by-Turn-Navigation sowie aktuelle Verkehrsnachrichten in Echtzeit mit.

Mit iOS 7 gestaltet Apple die Optik des Systems komplett neu. Neue Farben, neue Symbole, neue grafische Effekte und ein Verzicht auf die berühmte Glossydarstellung der Apps. Generell präsentiert sich das neue iOS aufgeräumter und grafisch klarer. Der Grundaufbau der Fenster bleibt aber gleich, so dass ein Umstieg keine großen Probleme machen sollte. Natürlich wird iOS 7 auch neue Funktionen mitbringen, unter anderem eine an Google Now angelehnte Informationsquelle.

Praktisch: Das System zeigt detailliert für jede einzelne App an, wie viel Datenverkehr diese produziert. Das ist ideal für alle, die mit dem vom Netzbetreiber eingeräumten Datenvolumen haushalten müssen.

Apple wird iOS7 für alle Geräte ab dem iPhone 4, iPod Touch (fünfte Generation), iPad 2 oder iPad mini anbieten. Der Umfang der grafischen Effekte unterscheidet sich je nach Gerätegeneration.

Die meistgekauften Smartphones mit IOS-Betriebssystem

Windows Phone

Windows Phone

Optisch ganz eigene Wege geht das mobile Betriebssystem von Microsoft: Windows Phone 8 zeigt auf dem übersichtlichen Startbildschirm keine runden Icons, sondern rechteckige Kacheln an. Das Besondere der Kacheln: Sie sind aktiv. Das heißt, dass beispielsweise das Kalendersymbol den jeweils kommenden Termin samt Beschreibungstext anzeigt und nicht nur einfach eine grafische Markierung, dass ein Termin ansteht. Von den „Hubs“ genannten Kacheln kommen Anwender sehr schnell zu allen wichtigen Funktionen wie Kontakten, Bildern, Spielen, Musik, Video und Office-Anwendungen.

Eine weitere Besonderheit: Anwender können die Kacheln nicht nur selbst bestimmen und somit die jeweils am häufigsten verwendeten Apps auf den Startbildschirm legen. Sie können darüber hinaus auch zwischen drei verschiedenen Kachelgrößen wählen und so den Detailgrad der angezeigten Informationen bestimmen; auf einer kleinen Kalenderkachel sind weniger Informationen zu sehen als auf einer, die quer über das ganze Display läuft. Windows gestattet so eine komplett individuelle Gestaltung der Benutzeroberfläche.

Unter Windows Phone 8 sind mobile Versionen der wichtigsten Office-Anwendungen wie Microsoft Word, Powerpoint oder Excel vorinstalliert. Anwender können so unterwegs mit den gewohnten Office-Dokumenten arbeiten. Praktisch ist auch, dass der „Kontakte“-Hub alle Kontakte aus Facebook, Outlook, Google Mail oder Twitter zusammenfasst. Dies verhilft zu mehr Übersicht und vereinfacht das Verwalten von Kontakten aus unterschiedlichen Quellen.

Geräte mit Windows Phone 8 kommen von den Herstellern Samsung, Nokia, Huawei und HTC. Nokia hat zugunsten von Windows Phone 8 sein über Jahre entwickeltes Smartphone-System Symbian auslaufen lassen und setzt jetzt konsequent auf das Microsoft-Betriebssystem. Insbesondere das neue Lumia ist einen Blick Wert für Nutzer, die großen Wert auf Fotoqualität legen und eine Alternative zu iOs oder Android suchen.

Auch wenn Microsoft dem Mobil-Betriebssystem den Namen „Windows“ mit auf den Weg gibt, unterscheidet sich Windows Phone vom gängigen Betriebssystem für PCs und Notebooks. Nicht nur die Optik und das an kleine Touchscreens angepasste Bedienkonzept gestalten sich anders. Auch die Versorgung mit Anwendungen unterscheidet sich: Windows Phone bringt mit dem Windows Phone Store einen eigenen App-Store mit, analog zu den Downloadportalen von Apple und Google.

Achtung: Viele der herkömmlichen Windows-Programme lassen sich nicht auf dem Smartphone installieren. Derzeit ist das App-Angebot auch noch ein Stück weit übersichtlicher als die Sammlungen von Apple und Google, wobei Microsoft die Entwicklung stark forciert und pro Monat tausende neue Apps zur Verfügung stellt.

Für Tablets bietet Microsoft wiederum andere Betriebssysteme. Je nach Hardwareausstattung muss hier zwischen dem herkömmlichen Windows und einer für die weniger leistungsstarken, aber energiesparenden Mobil-Prozessoren optimierten Windows namens Windows RT unterschieden werden. Windows RT benötigt, genau wie Windows Phone 8, eigens angepasste Apps.

Allen Windows-Versionen gemeinsam ist der mitgelieferte Browser, der Internet Explorer 10. Microsoft hat den Browser deutlich aufgewertet, so dass er Webseiten erheblich besser und schneller darstellt als seine Vorgänger. Außerdem bietet der Softwarehersteller die Anwendung mit einer herkömmlichen, auf Maussteuerung ausgelegten Benutzeroberfläche, und einer für Touch-Eingaben optimierten Nutzerschnittstelle. Der Anwender kann frei entscheiden, mit welcher Oberfläche er arbeiten möchte.

Tipp: Eine Besonderheit der Windows-Phone-Plattform ist die ursprünglich von Nokia angebotene Anwendung „Karten“. Die Navigationssoftware steht auch für Smartphones anderer Hersteller bereit und kann gänzlich ohne Internetverbindung genutzt werden. Das heißt, dass der Anwender nach dem Download des Kartenmaterials auch im Ausland navigieren kann, ohne hohe Roaming-Gebühren für den notwendigen Datentransfer zu bezahlen.

Mit den aktuellen Windows-8-Handys können Sie auch an NFC-Kassen bezahlen – für seine Geräte schreibt Microsoft ein Funkmodul für Near Field Communication (NFC) vor. Mit NFC lassen sich z.B. Dateien berührungslos und sicher von einem zum anderen Handy senden.

Die meistgekauften Smartphones mit Windows Phone Betriebssystem

BlackBerry von RIM

RIM BlackBerry

Nach wie vor hat BlackBerry hauptsächlich professionelle Anwender im Visier. Natürlich spricht nichts dagegen, einen Blackberry auch privat einzusetzen, viele Anwender schwören auf dieses Betriebssystem. Alle bekannten Kommunikationsfunktionen wie E-Mail-Abgleich oder BlackBerry Messenger funktionieren auch außerhalb von Unternehmen. Ideal sind BlackBerry-Smartphones für all diejenigen, die unterwegs auch mal längere E-Mails oder andere Texte verfassen müssen. Denn nach wie vor bietet der Hersteller seine Geräte mit einer echten Mini-Tastatur an. Auf dieser lässt sich nach kurzer Eingewöhnung erheblich schneller und komfortabler schreiben als auf den eingeblendeten virtuellen Bildschirmtastaturen.

Zwar gibt es auch BlackBerry-Modelle mit Touchscreen und ohne echte Tastatur (dafür aber deutlich größerem Bildschirm). Für Vielschreiber führt aber kein Weg an der haptischen Tastatur vorbei. Neben den erwähnten Kommunikationsfunktionen beherrschen BlackBerrys natürlich auch alle anderen üblichen Smartphone-Funktionen wie SMS, MMS, Webbrowsing, Adressbuch, Kalender und so weiter. Die Einstellungsmenüs zeichnen sich durch übersichtliches, schlichtes Design aus. Die Bedienung der Touchscreen-Modelle fällt dank der großen Symbole sehr leicht. Für Zusatzsoftware zur Navigation oder für Facebook & Co. gibt es die BlackBerry App World.

Die aktuelle Version des BlackBerry-Betriebssystems heißt BlackBerry 10. Eine der interessantesten Funktionen steht für rein private Anwender leider nicht zur Verfügung: Das System trennt berufliche und private Daten auf dem Gerät. IT-Administratoren in Unternehmen können somit festlegen, wie berufliche E-Mails oder Dokumente auf dem Gerät geschützt werden sollen. Gleichzeitig bleibt der IT-Abteilung all das verborgen, was der Anwender mit der Markierung „Privat“ versieht: Also die eigenen Fotos, Videos, Musiktitel oder privaten Dokumente.

BlackBerry liefert alle neuen Geräte unter anderem mit vorinstallierten Apps für Evernote, Facebook, Dropbox oder Twitter aus. Weitere Apps kann der Anwender aus der im Vergleich zu den App-Stores von Apple oder Google weniger üppig sortierten Blackberry World herunterladen. Social-Media-Dienste wie Facebook oder Twitter fungieren nicht nur einfach als App auf dem Gerät, sondern sind durch die BlackBerry Flow genannte Funktion mit dem System verzahnt. Das bedeutet, dass alle Kalender in einer gemeinsamen Ansicht erscheinen, per Dropbox heruntergeladene Dateien erscheinen im Filemanager des Systems und Nachrichten aus Facebook oder Twitter erscheinen zusammen mit den E-Mails in einem Posteingang.

Darüber hinaus beherrscht BlackBerry 10 echtes Multitasking und hat einen verbesserten Browser an Board. Ebenso wie bei Apples iOS, Googles Android oder Microsofts Windows Phone, können Sie Ihr BlackBerry Device zu einen mobilen WLAN-Hotspot umfunktionieren. Mit "BlackBerry Tag" können Nutzer Kontakte und Dateien über Kurzstrecke mittels dem eingebauten NFC-Chip verschicken.



Bada, Symbian, WebOS

Bada, Symbian, WebOS

Neben den vorherrschenden Systemen von Apple, BlackBerry, Google und Microsoft haben sich im Lauf der Jahre immer wieder Herausforderer daran versucht, Teile des Smartphone-Marktes mit eigenen Betriebssystemen zu erobern. Sie sind alle nach mehr oder weniger kurzer Zeit verschwunden.

Der prominenteste Vertreter dieser Kategorie dürfte das heute immer noch auf vielen älteren Telefonen installierte Symbian sein. Es läuft auf Nokia-Smartphones sowie auf Geräten von Samsung und Sony Ericsson und bot die wohl größte Produktvielfalt von reinen Touchscreen-Modellen bis hin zu Geräten mit Schreibmaschinen-Tastatur. Zuletzt wurde das System dahingehend geöffnet, dass Apps über "Nokia Services" (ehemals Ovi Store) nachgerüstet werden konnten. Mit Nokia gab der letzte prominente Symbian-Unterstützer aber im Januar 2013 bekannt, keine weiteren Modelle mehr mit dem System auszuliefern.

Eine sehr wechselhafte Geschichte hat auch HP webOS hinter sich. Es ist der legitime Nachfolger des Urvaters aller mobilen Betriebssysteme, dem legendären Palm OS. HP webOS 3.0 löst das Palm OS ab und wurde 2009 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. HP webOS ist ein Multitasking-Betriebssystem auf Linux Basis, das speziell für Smartphones und Tablets entwickelt wurde. Ende 2011 kündigte HP jedoch an, webOS nicht mehr weiter entwickeln zu wollen. Zu groß war damals schon die Übermacht von Apple und Google und die Zahl der für diese Systeme verfügbaren Apps.

Auch Samsung versuchte sich mit Bada an einem Smartphone-Betriebssystem. 2010 kamen die ersten Geräte der „Wave“-Serie auf den Markt. Gedacht war Bada für allem für günstigere Smartphone-Modelle. Bada-Smartphones boten neben den klassischen Funktionen wie Telefonie, SMS, Adress- und Kontaktverwaltung auch viele Funktionen für komfortables Webbbrowsing. Außerdem unterstützte Bada Flash-Anwendungen. Die ursprünglich für 2012 geplante Version 3.0 erschien nie, stattdessen stellte Samsung im Februar 2013 die Weiterentwicklung des Systems komplett ein.

Die meistgekauften Smartphones mit Blackberry Betriebssystem

2. Das Richtige für mich

Darauf sollten Sie achten

Das Richtige für mich


Das Richtige für mich



3. Wissenswertes

Offenes oder geschlossenes System
Individuell und ganz nach Ihrem Geschmack

Ein grundsätzlicher Unterschied bei den Betriebssystemen ist, ob sie offen oder geschlossen sind. Was bedeutet das?

Geschlossen heißt, das Betriebssystem gehört einem Hersteller, der es nur auf ganz bestimmten Geräten einsetzt. Es wird von dort reguliert und kontrolliert. Dazu gehören zum Beispiel Apple iOS, RIM BlackBerry sowie das webOS von HP. Sie wissen damit genau, was Sie in den Händen halten – das ist ein Sicherheitsaspekt. Allerdings binden Sie sich auch beim Kauf von Apps (Zusatzanwendungen) an dieses Betriebssystem – Sie können sie nicht mitnehmen in ein anderes System.

Offen hingegen bedeutet, dass grundsätzlich alle Smartphone-Hersteller das Betriebssystem einsetzen können, wenn sie möchten und es teilweise sogar selbst weiterentwickeln und anpassen. Hierzu gehören beispielsweise Symbian oder Android. Für Sie heißt das, dass Sie innerhalb dieser Betriebssysteme eine wesentlich größere Auswahl an Smartphones haben – meist von unterschiedlichen Herstellern. Sie binden sich damit nicht so stark. Allerdings verhalten sich die Betriebssysteme auf den unterschiedlichen Geräten immer etwas anders, die Versionen variieren.



Navigationssysteme
Orientierung ist alles

Navigationssysteme

Wer ein Smartphone oder Tablet hat, hat gleichzeitig ein komplettes Navigationsgerät. Dabei gibt es verschiedene Systeme. Oft ist es bereits vorinstalliert – ansonsten kann eine App geladen werden.

Mit der sogenannten Onboard-Navigation können Sie Karten downloaden und auch offline oder im Ausland ohne Roaming-Gebühren den richtigen Weg finden. Für die Aktualisierung des Kartenmaterials müssen Sie selbst sorgen. Mit der Offboard-Navigation bleiben Sie flexibel, jede benötigte Karte wird ganz einfach über ihre Datenverbindung online nachgeladen. Ihre Karten bleiben dabei stets automatisch aktuell.

Googles Navigationsprogramm bezieht auf Android automatisch die Verkehrssituation in die Routenberechnung ein. Bei Staus und Verkehrsbehinderungen berechnet die Software Alternativen. Außerdem bieten Google Maps auch eine Street View Darstellung, also eine Darstellung des Realbildes.



Near Field Communication (NFC)
Die unsichtbare, schnelle Verbindung

Die Technik der Near Field Communication ist seit Jahren auf dem Markt und immer mehr Hersteller binden diese Funktionalität in ihre Geräte ein. NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken (bis 4cm). Ein Chip im Gerät nimmt dabei Kontakt zu einem Empfangsgerät auf.

Es gibt mehrere Möglichkeiten für den Einsatz. Zum einen kann Near Field Communication den Austausch verschiedener Daten, wie zum Beispiel Telefonnummern, Bilder, MP3-Dateien oder digitale Berechtigungen zwischen zwei kurzzeitig nahe aneinandergehaltenen Geräten ermöglichen. Oder das Smartphone blitzschnell mit dem Headset verbinden. Zum anderen ermöglicht NFC die einfache Bezahlung per Handy und könnte künftig EC- und Kreditkarten Konkurrenz machen.



Die Daten-Cloud
Immer und überall Kontakt zur „Datenwolke“

Die Daten-Cloud

Man hört es immer öfter, aber was bedeutet eigentlich „Cloud“? Cloud Computing kann man stark vereinfacht mit „Datenwolke“ übersetzen. Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf den eigenen Geräten, sondern auf fremden Servern, in einer sogenannten Wolke (Cloud). So kann man komplette Musiksammlungen, Videos, Kontakte oder Textdateien in die „Cloud“ laden, und dann von überall darauf zugreifen, auch per Tablet oder per Smartphone.

Google bietet mit Google Docs zum Beispiel eine Art kostenlose Bürosoftware nach dem Cloud-System an. Texte, Tabellen, Präsentationen oder auch Kalender können jederzeit online bearbeitet werden. Apple hat nun die iCloud vorgestellt. Angebote wie beispielsweise die Dropbox speichern Daten verschlüsselt auf einem Internetserver. Dort stehen sie, unabhängig vom benutzten Betriebssystem, zum Abruf bereit. Sicherheit wird im Zusammenhang mit Cloud Computing immer wichtiger – hier ist BlackBerry der Vorreiter.



Smartphones & Tablets und ihre Leistung
Perfekte Ergänzung zum PC oder Notebook

Egal was ein Smartphone oder ein Tablet alles kann, ein Notebook oder ein PC wird dadurch nicht überflüssig. Denn mobile Betriebssysteme bieten Funktionen eben nur in einer mobilen Fassung und sind noch nicht so leistungsstark wie auf dem Netbook, Notebook oder PC. Dies zeigt auch die folgende Vergleichstabelle.


Smartphones & Tablets und ihre Leistung



4. Quick Check
Schnelle Entscheidungshilfe
Welches mobile Betriebssystem passt zu Ihnen?

Quick Check


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