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Small Worlds: Das Universum ist zu klein für Zufälle. Spannende Einblicke in die Komplexitätstheorie [Gebundene Ausgabe]

Mark Buchanan , Carl Freytag
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

16. September 2002
Über vier oder fünf Ecken kennt jeder von uns jemanden, der Präsident Bush die Hand geschüttelt hat, und nach sechs Anrufen sind wir vielleicht selbst auf dem Neujahrsempfang im Weißen Haus. Alljährlich breitet sich eine Grippewelle innerhalb weniger Wochen über ganz Europa aus. Die Währungskrise in Südostasien erschütterte die gesamte Weltwirtschaft. »Gott würfelt nicht«, sagte Einstein, und er könnte Recht behalten: Das Universum ist zu klein für Zufälle.Seit wenigen Jahren kommen Mediziner, Biologen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler diesen Zusammenhängen auf die Spur. Sie beginnen zu verstehen, wie Netzwerke alles mit allem verbinden. Ihre Entdeckungen stellen unser Bild von der Welt auf den Kopf. Mark Buchanan hat ihre Arbeiten verfolgt und stellt ihre revolutionärsten Erkenntnisse vor. »Ich wünschte, es gäbe in den Buchhandlungen mehr so erfrischende Bücher wie das von Buchanan.« The Guardian

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (16. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593368013
  • ISBN-13: 978-3593368016
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,9 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Was haben Millionen synchron blinkender Glühwürmchen in Papua-Neuguinea mit dem Internet gemeinsam? Und was verbindet das Stromnetz der USA mit unserem Gehirn? All diese Strukturen sind Netzwerke. Und das Verblüffende: Sie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf -- ob sie nun durch die Evolution oder durch den Menschen geschaffen wurden, ob sie gezielt angelegt oder zufällig gewachsen sind. Sie alle sind "Small Worlds".

In einer Small World ist jedes Element mit jedem anderen durch nur wenige Zwischenschritte verbunden. Das wohl berühmteste Beispiel: Jeder Mensch auf der Erde ist mit jedem anderen über durchschnittlich nicht mehr als sechs Ecken bekannt -- das gilt auch für den Papst und einen brasilianischen Kaffeepflücker. Aber nicht nur die Gemeinschaft der Menschen ist eine Small World. Wörter in einer Sprache, das Internet, Nahrungsketten, die Verbreitung von Seuchen, die Tatsache, dass Reiche immer reicher werden: All das lässt sich mit dem Small-Worlds-Ansatz beschreiben, und zum Teil finden sich auch heute schon Ideen dazu, wie man das neue Wissen über Netzwerke umsetzen kann: zum Beispiel zum Schutz von Ökosystemen und des Internets, zur Seuchenbekämpfung oder zur wirtschaftlichen Stärkung von Unternehmen.

Buchanan nimmt uns von den Anfängen der Komplexitätsforschung bis heute mit auf eine spannende, unterhaltsame Reise. Indem wir den Wissenschaftlern sozusagen über die Schulter schauen, entdecken wir die Strukturen und Merkmale der Small Worlds. Wir erfahren, dass es egalitäre und aristokratische Netzwerke mit unterschiedlichen Stärken und Schwachpunkten gibt, dass schwache Bindungen viel wichtiger sind als starke, dass Netzwerke zwischen Ordnung und Zufall existieren -- und dass letzlich dieselben Grundprinzipien Netzwerke aller Art bestimmen.

Wer wissen möchte, wie die Netzwerke funktionieren, die überall um und in uns sind, sollte dieses Buch lesen. Es ist hervorragend geschrieben, spannend aufgebaut und auch für wissenschaftliche Laien problemlos zu verstehen. Und es gibt den aktuellen Stand einer Wissenschaft wider, die für unsere Zukunft enorm wichtig werden kann. --Gabi Neumayer

Pressestimmen

Lesart 2/03: Eine Welt der Netzwerke "Ein faszinierendes Buch."

07.10.2002 / Falter: Sechs Zwischenschritte "Ein faszinierendes Buch."

30.12.2002 / changeX: So klein ist die Welt "Wer sich nicht mit reiner Theorie, aber mit einer gut recherchierten und ebenso gut erzählten Darstellung Einblicke in die Komplexitätstheorie verschaffen will, für den ist dieses Buch ein Gewinn."


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3.5 von 5 Sternen
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum beachtet, aber revolutionär faszinierend 13. Juli 2003
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Seit Jahrzehnten beschäftigt Wissenschaftler rund um den Globus ein Rätsel, dessen Auflösung Mark Buchanan uns in seinem faszinerenden Buch bekannt gibt. Wie kann es sein, dass jeder Mensch jeden anderen Mensch auf dieser Welt über sechs Ecken kennt? Wie kommen solche Zufallsbekanntschaften zustande? Der Falafel-Imbiss-Inhaber in Berlin mit Marlon Brando, ich mit dem Leser oder der Leserin dieser Buchbesprechung, Sie mit Hillary Clinton? Als "Small Worlds"-Phänomen in den sechziger Jahren bekannt geworden, geriet es beinahe in Vergessenheit. Doch die rasante Verbreitung des Internet und die Forschungen der Neuologen führten zu einer Renaissance des Problems. Denn bei jeder Beschäftigung mit Netzwerken gelangte man immer wieder auf das Phänomen der nicht vorhersagbarer, aber schnell eintreffender Verknüpfungen scheinbar unabhängiger und fremder Punkte.

Ich selber stiess erst vor drei Jahren auf das "Small Worlds"-Phänomen. Und seither liess es mich nicht mehr los. Denn neurologische Zusammenhänge begreifen zu wollen, führt unweigerlich zu Netzwerktheorien. Bis zur Lektüre dieses Buches habe ich zwar vieles geahnt und gewusst, aber nicht wirklich begriffen. Erst Mark Buchanan gelang das Kunststück, mich als mathematischen Idioten für ein Gebiet zu begeistern, das mir bislang fremd geblieben war. Möglich ist dies, weil der Autor zwar ein renommierter Physiker ist, aber seine abstrakte Welt seit 1993 als Wissenschaftsjournalist den Normalsterblichen nahe bringen will. Wie er das macht und wie das Rätsel gelöst wird, ist ein Lesegenuss und Erkenntnisgewinn der Superlative.

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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, aber reichlich langatmig 25. Januar 2005
Von "sqrt3"
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch beschäftigt sich mit einem sehr interessanten Thema - der Netzwertheorie oder den sogenannten Small Worlds. Diese Theorie ist ein Ansatz zur Erkärung der Tatsache, dass meist nur wenige "Bekanntheitsschritte" notwendig sind, um von einem beliebigen Menschen auf der Welt zum anderen zu gelangen.

Es werden viele sehr verschiedene Aspekte von Netzwerken angesprochen und viele Beispiele aus allen erdenklichen Bereichen behandelt. Leider scheint mir der Autor Probleme zu haben, die Erklärungen für Phänomene schlüssig zu erleutern - er beschränkt sich vielmehr darauf, Beispiele zu nennen und Sätze der Art "Hier sehen wir wieder, welche wunderbaren Eigenschaften unser Welt sich mit Small Worlds erklären lassen" (kein Zitat) immer und immer wieder zu wiederholen. Außerdem werden viele Dinge über mehrere Seiten behandelt, von denen ich dann denke "Na und? Erstens selbstverständlich und zweitens keine wirkliche Erklärung für den Kontext". Dadurch wird das Buch teilweise langatmig und zäh zu lesen.

Fazit: Das Thema des Buches ist äußerst interessant, man hätte die wirklich notwendigen Fakten jedoch auch in einem deutlich kürzeren Aufsatz mit Beispielanhang unterbringen können.

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