Small World 2010

Amazon Instant Video

(32)
In HD erhältlich

Mit fortschreitendem Alter rücken Erinnerungen aus der Kindheit stärker ins Bewusstsein. So geht es Konrad, der zurück in den Schoß der Familie zieht, das ein Geheimnis birgt.

Darsteller:
Gérard Depardieu
Laufzeit:
1 Stunde 34 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Small World

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Bruno Chiche
Darsteller Gérard Depardieu
Studio fox
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar auf 19. Mai 2011
Format: DVD
Eine gelungene Literaturverfilmung. Ein Gesellschaftsporträt aus der Welt des Geldadels. Hier geht es um Verdrängen und Vergessen, um eine geraubt Jugend und um den berühmten Teppich, unter den alles Unangenehme gekehrt wird oder wenigstens solange unter Verschluss gehalten wird, wie irgend möglich. Dabei geht man innerhalb des Senn-Clans nicht zimperlich miteinander um. Aber das ist nur der Hintergrund. Im Vordergrund steht Konrad, der großartige Gèrard Depardieu, der trotz seiner Körperfülle einer sensiblen Figur Format verleiht. Und er hat Alzheimer! Selten wurde dieses Thema so humorvoll und mit so unendlich viel Herz dargestellt. Es gibt Momente, da werden die Augen feucht. Ihm zur Seite, die nicht minder hervorragende Simone, Alexandra Maria Lara. So eindeutig klar vorgeben wie Depardieus Weg ins Vergessen ist, so ambivalent sind ihre Möglichkeiten, ihre Erkenntnisse in konsequentes Handeln umzusetzen. Depardieu entwickelt sich mit seinen Langzeiterinnerungen rückwärts in seine Kindheit, Simone hingegen gestaltet ihre Zukunft. Und hier kommt genialerweise noch eine dritte Komponente hinzu, an der Konrad und Simone beteiligt sind: die Aufdeckung eines tödlichen Familiengeheimnisses, das viele Jahrzehnte zurückliegt. So kommt auch noch Spannung auf, die mitunter von wunderschönen, lyrischen Bildern retardiert wird. Einfach ein Muss!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter auf 19. Oktober 2011
Format: DVD
Irgendetwas stimmt nicht mit Konrad (Gérard Depardieu): Er fackelt ein Landhaus ab, er legt seine Geldbörse in den Kühlschrank, er setzt sich im Lehnstuhl aufs Dach eines Krankenhauses und schaukelt wie ein Lebensmüder darin herum: Konrad leidet an Alzheimer. Sein Jugendfreund Thomas möchte den in die Jahre gekommenen Bediensteten am liebsten in ein Heim stecken, doch Thomas' Stiefmutter hängt auf rätselhafte Weise an dem zunehmend von Aussetzern heimgesuchten Ex-Dienstboten. Er verbleibt in der Obhut der begüterten Familie und freundet sich mit Simone (Alexandra Maria Lara) an, Thomas' frisch gebackener, allerdings von ihrem Gatten sogleich betrogener Schwiegertochter. Sie entdeckt, dass eine mysteriöse Venedig-Reise der Kinder Thomas und Konrad in Begleitung der Stiefmutter, von der weder diese noch Thomas etwas wissen wollen, tatsächlich stattfand und der Schlüssel zu einem dunklen Familiengeheimnis ist.

Ein Thema und Protagonisten, bei denen man sofort Altmeister Claude Chabrol auf dem Regiestuhl vermuten würde, wäre er noch unter uns. Aber Bruno Chichi bewegt sich mit ebenso sicherem Gespür im großbürgerlichen Milieu wie die verstorbene Regie-Legende, indem er sich wie Chabrol auf atmosphärenreiche Interieurs und die Seelenabgründe konzentriert, die diese mit diskretem Charme verbergen. Außerdem konzentriert er sich auf seinen überragenden Hauptdarsteller Gérard Depardieu, der viel mehr zeigen kann als im letzten Chabrol-Film, dem enttäuschenden Kommissar Bellamy.
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MissVega auf 5. April 2011
Format: DVD
(Kinoversion)

Gérard Depardieu ist scheinbar wie eine Flasche gut gelagerten Weins... er wird mit den Jahren immer besser. Es ist faszinierend mitanzusehen, wie Dépardieu wirklich jede ihm zugeschriebene Rolle so perfekt ausfüllt, als wäre er der Charakter, den er im Film gerade zum Besten gibt. Der Mann ist mit einem so großen Talent gesegnet, dass es einem die (Freuden)tränen in die Augen treibt. Meine Bewunderung für Depardieu ist nicht neu und mir ist auch bewusst, dass ich mich wiederhole, aber ich kann einfach nicht anders, als sinnbildlich vor diesem Schauspieler auf die Knie zu gehen ob seines begnadeten Könnens. Auch in "Small World" beweist Depardieu erneut, dass es nichts gibt, was er nicht darstellen könnte und haut einen erneut um mit seiner physischen Präsenz und seiner grandiosen Schauspielkunst.

Konrad (Gérard Depardieu) ist in den 50ern und wohnt allein in einem Ferienhaus der reichen Familie Senn, die ihn mit der Instandhaltung beauftragt hat. Konrad ist ein bisschen schusselig und vergesslich, kommt aber ansonsten noch ganz gut alleine klar. Bis er eines Abends versehentlich das Haus abfackelt und bei Familie Senn auf der Matte steht. Früher einmal waren er und Thomas Senn (Niels Arestrup, "Ein Prophet") die besten Freunde und wohnten sogar zusammen auf dem riesigen Anwesen der Senns. Heute jedoch scheint Konrad ein eher ungebetener Gast zu sein, was nicht nur Thomas, sondern auch seine Stiefmutter Elvira (Françoise Fabian, "Belle de Jour") deutlich zum Ausdruck bringen. Neben Thomas' Ex-Frau Elisabeth (Nathalie Baye, "Die Blume des Bösen") scheint einzig Simone (Alexandra Maria Lara, "Der Untergang"), Thomas' Schwiegertochter, Konrad offen und freundlich entgegenzutreten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Daniczek auf 27. August 2011
Format: DVD
Immer wieder stell ich mir die Frage, wie ich Literaturverfilmungen beurteilen soll: Soll ich sie als eigenständigen Film sehen? Soll ich Grad und Qualität der Umsetzung beurteilen? Dieses Problem stellt sich auch bei "Small World".
Das Buch von Martin Suter bekommt von mir sofort 5 Sterne. "Small World" ist neben "Ein perfekter Freund" und "Der Koch" meines Erachtens sein bester Roman. Behandelt werden hier Themen wie Alter, Krankheit, Familie, Habgier und auch Freundschaft und Liebe. Klingt vielleicht nach einem kitschigen Rosamunde Pilcher, ist es aber bei weitem nicht. Das Buch ist vielmehr eine kleine Studie des menschlichen Miteinanders, getrübt durch die Krankheit Alzheimer und durchzogen von kriminalistischen Elementen. Die wissenschaftlichen Fakten hierzu wurden von Suter sehr genau recherchiert.
Nun aber zum Film. Er bewahrt die Melancholie des Romans durch eine gekonnte Kameraführung und ruhige Schnitte und hält sich in die Grundzüge der Geschichte. Verändert wurden nur Kleinigkeiten, jedoche waren es einige Kleinigkeiten und das fällt auf.
Zum einen wurde die Geschichte von der Schweiz nach Frankreich verlegt, was halb so schlimm ist, aber am Anfang für etwas Verwirrung sorgt, so heißt z.B. Elviras Sohn Urs jetzt Philippe und die Betonung bei den Namen liegt nich mehr auf der deutschen ersten Silbe sondern auf der französischen zweiten (Konraad, Thomaas). Konrads (beinahe) Verlobte heißt nicht mehr Rosemarie sondern Elisabeth und ist keine Fremde sondern irgendwie eine entfernte Cousine so und sovielten Grades aus Amerika in die Konrad bereits seit seiner Jugend verschossen war. Das war die gravierendste Änderung neben dem völligen Fehlen der Ärzte und Wissenschaftler aus dem Buch.
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