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Slowakei: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart Taschenbuch – 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Pustet, F; Auflage: 1 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791717235
  • ISBN-13: 978-3791717234
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 536.687 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Dieses Buch handelt von der Slowakei. Nicht von Slowenien, nicht von Slawonien. Hiermit ist schon vieles gesagt: Die Slowakei steht nicht gerade im Brennpunkt des internationalen Interesses. Mehr noch: Die wenigen internationalen Schlagzeilen, die das kleine Land zuletzt für sich verbuchen konnte, veranlassten die meisten Beobachter dazu, den Blick schnell wieder abzuwenden. Die Slowakei, da war man sich einig, trug die Schuld am Zerfall der Tschechoslowakei 1992/1993. Bei der NATO-Osterweiterung unberücksichtigt, zählt sie derzeit auch im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen nicht zu den heißesten Kandidaten; die autoritären Tendenzen der bis 1998 amtierenden Meciar-Regierung trugen schließlich dazu bei, dass der Slowakei lange Zeit das Image des mitteleuropäischen Schmuddelkindes anhaftete. Sind die Slowaken hoffnungslose Nationalisten? Warum haben sie den gemeinsamen Staat der Tschechen und Slowaken zerstört? Beide Fragen sind falsch gestellt.

Obwohl Roland Schönfeld einen Bogen vom 6. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt, liegt der Schwerpunkt der Darstellung auf den Jahren 1918-1989. Sehr zugute kommt dem Buch hierbei, dass Schönfeld sich nicht auf die Ereignisgeschichte beschränkt. Die jüngste Entwicklung und die aktuelle Situation der Slowakei kann nur begreifen, wer auch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte gebührende Aufmerksamkeit schenkt. Sehr konkret schildert Schönfeld, dass die Tschecho-Slowakei aus slowakischer Perspektive bereits seit ihrer Gründung 1918 mehrere Geburtsfehler in sich trug.

Nachdem diese bis 1993 durch das ideologische Konstrukt zunächst der "tschechoslowakischen Nation" und später des Kommunismus übertüncht worden waren, begehrten die Slowaken nach der "Samtenen Revolution" 1989 vor allem gegen die von tschechischer Seite geplanten ökonomischen Reformen auf, die die Struktur und die Bedürfnisse der slowakischen Wirtschaft einmal mehr ignorierten. Die seit der Unabhängigkeit massiven Probleme beim Aufbau eines demokratischen politischen Systems, die international vielkritisierte Politik gegenüber der ungarischen Minderheit, aber auch Exkurse über die slowakische Sprachgeschichte, Literatur und Kunst sowie eine Zeittafel, mehrere Karten und Fotos -- dieses Buch ist sehr lesenswert. Auch wenn Sie nicht zu denen gehören, die die Slowakei mit Slowenien verwechseln. --Anneke Hudalla

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Roland SCHÖNFELD, Dr. oec. publ., geb. 1930 in Leipzig, studierte Volkswirtschaft und Geschichte in Princeton/USA und München. Bis 1995 Geschäftsführer der Südosteuropa-Gesellschaft München, ab 1996 ihr Vizepräsident. Seit 1976 lehrte er an der Hochschule für Politik der Univ. München; seit 1997 verschiedene Gastprofessuren u.a. in Los Angeles und Neapel.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Das Buch beleuchtet die wesentlichen Aspekte der Geschichte (und Kultur) der Slowakei und ermöglicht so dem Leser ein gutes Verständnis der Entwicklung und der politischen Zusammenhänge zu entwickeln. Da es nur beschränkt allgemeine, umfassende Literatur zum Thema gibt ein sehr guter Einstieg für Interessierte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchrezensent aus-erlesen TOP 1000 REZENSENT am 19. Mai 2013
Format: Taschenbuch
Zwanzig Jahre ist es her, dass sich die Tschechoslowakei in Tschechien und Slowakei auseinander dividierte. Tschechien wuchert mit der weltbekannten Metropole Prag, die Slowakei führt mit Košice in ihren Reihen dieses Jahr die Kulturhauptstadt Europas.
Da wird es Zeit dieses Land, das seit 2009 auch den Euro als Währung angenommen hat, genauer unter die Lupe zu nehmen. Roland Schönfeld legt mit diesem Buch einen allumfassenden, faktenreichen und zugleich unterhaltsamen Abriss der Geschichte der Slowakei vor.
Zuerst stark von den Ungarn geprägt – schließlich wurde man ein ganzes Jahrtausend von den Magyaren beherrscht – entwickelte sich erst in der jüngeren Geschichte ein Nationalgefühl, das auch ausgelebt werden konnte. Viele Völker nennen das Gebiet der Slowakei ihre Heimat. Die Politik hat alle Hände voll zu tun alle Ethnien unter einen Hut zu bekommen. Das gelingt wie überall auf der Welt mal besser, mal weniger gut.
Für Touristen ist die Hauptstadt Bratislava erster Anlaufpunkt, ist Ausgangsort für Erkundungen in die Umgebung (mit nicht einmal 50.000 km² ist die Slowakei relativ übersichtlich zu bereisen). Die Lage im äußersten Osten der Eurozone – und Europas, so wie es die meisten verstehen – bergen Menschen und Orte ein Füllhorn an Überraschungen und längst vergessenen Traditionen. Deren Ursprünge werden in diesem Band aufs Ausführlichste beschrieben.
Als Zusatzlektüre zu einem Reiseband ist „Slowakei“ von Roland Schönfeld die ideale Ergänzung für Individualtouristen, die ihrer Art des Reisens die Stange halten. Hier treffen erstklassig erhaltene Bauten auf ursprüngliche Natur. Hier wird Geschichte noch erlebbar.
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