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Slow Train Coming


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Produktinformation

  • Audio CD (11. Juli 1988)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony BMG)
  • ASIN: B0000264ZG
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 233.644 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Gotta Serve Somebody
2. Precious Angel
3. I Believe In You
4. Slow Train
5. Gonna Change My Way Of Thinking
6. Do Right To Me Baby (Do Unto Others)
7. When You Gonna Wake Up
8. Man Gave Names To All The Animals
9. When He Returns

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pilger am 15. Januar 2006
Format: Audio CD
Ein oft sehr verkanntes Album von Bob Dylan. Dabei ein absolutes Meisterwerk. Die Kritiker erwähnen meist nur seine Bekehrung zum Christentum. Dabei ist es musikalisch einfach einmalig. Die Begleitung der Songs durch den Dire Straits Gitarristen Mark Knopfler geben den typische Dylan Songs etwas ganz Besonderes. Einfach wunderbar anzuhören!
Was seine Wendung zum Christlichen betrifft: - betont dies nicht geradezu den typischen Dylan?! Nicht dem Gängigem konform. Nicht einfach mit der Masse "mitfließen". Er wusste damals, was er tat. Er wusste, er würde anecken! Das tat er immer. Von seinem ersten Album an. Dann als er nicht mehr nur seine akustische Gitarre als Begleitung hatte, und seine "Fans" verprellte. Und nun Christ! Wieviele wandten sich von ihm ab. Er war sich einfach treu. Es war geradezu revolutionär. Und doch .... typisch Dylan. Songs wie "Precious Angel" oder "I Believe in You". Wunderschön. Echt Dylan! Für "Gotta Serve Somebody" bekam er sogar einen "säkularen" Grammy.
- Nein, dieses Album ist echt. Gerade weil er voll dahinter steht, und nicht den gängigen Erwartungen entsprach. Er sang immer, was er glaubte. Und nun hatte er eine Antwort auf sein jahrelanges Suchen gefunden. Warum sollte er still bleiben?
- Und er singt diese Lieder übrigens immer noch auf seinen Konzerten. Er hatte etwas einmaliges gefunden. Das verliert man nicht.
- Musikalisch, textlich, ein Spitzealbum!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Knöterich am 20. April 2007
Format: Audio CD
Auf einem Konzert warf ihm ein Fan ein silbernes Kreuz zu - dies war derAnfang einer langsamen, aber heftigen Bekehrung des Juden Dylan in ein Mitglied der "Vineyard Fellowship", einem besonderen Zweig des amerikanischen Evangelismus.

Dylan machte und macht alles in seinem Leben ganz oder gar nicht - so war es auch mit seinem Glauben. Als er auf Tour mit seiner neuen CD ging, weigerte er sich, seine alten Songs zu spielen, die ihm "nicht durch Gott gegeben" seien.

Man mag davon halten, was man will, man mag ihn als abgedreht bezeichnen, nicht leugenen kann man, dass zum ersten "Slow Train Coming" hervorragende Kritiken bekam, zum anderen Dylan als Gospelsinger einiges zu bieten hat, zumal er von Mark Knopfler und Pick Withers kongeniale Studienmusiker gewinnen konnte.

Das Werk wird von einer eigenen Schönheit getragen, und so sehr man sich auch an der message stören möchte, die Dylan herüberbringt, so trägt sie, trotz apokalyptischer Vorstellungen, auch einiges an Wahrheit - hingewiesen sei hier nur auf den Eingangssong "You gotta serve somebody"
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von André Beßler am 28. Juni 2006
Format: Audio CD
"Slow Train Coming" ist eine Offenbarung. Ich kann mich sehr gut an die Situation erinnern, in der ich zum ersten Mal daraus gehört habe. Das war an einem Sommertag im Jahr 1979. Auf dem Flohmarkt nahe der Waterlooplein in Amsterdam kaufte ich mir einige Songbooks und hörte aus einem Radio, das dort gerade spielte, eine Aufnahme aus diesem Album. Ich war selten so überrascht.

Mark Knopflers unverkennbare Gitarre war das Erste, was mir auffiel. Sie hält einen dicht gewobenen Soundteppich scheinbar mühelos zusammen. Reggae-Anklänge hatte ich ebenfalls nicht erwartet. Mit seinen Dire Straits hatte Knopfler gerade zwei überaus populäre Platten vorgelegt und auch Reggae erfreute sich großer Beliebtheit. Nach "Desire", "Blood on the Tracks" und "Hard Rain" hätte ich jedoch keine dieser beiden Stilrichtungen mit Bob Dylan in Verbindung gebracht. Doch entstanden ist hier etwas ganz Einzigartiges.

Alle Titel wirken zugleich ernsthaft und unbeschwert. Das komplette Werk ist, technisch auf der Höhe seiner Zeit, äußerst sauber produziert. Die Mitwirkenden wurden mit sehr viel Bedacht ausgewählt und sind sich der Gratwanderung bewusst, die Bob Dylan mit "Slow Train Coming" vollzieht. Sein Gesang ist deutlich und klar wie die Botschaft, die er kundtut. Es geht ihm nicht bloß um eine Beschäftigung mit dem Christentum. Bob Dylan singt Anbetungslieder. "I Believe in You" bringt am deutlichsten auf den Punkt, dass es sich um eine Herzensangelegenheit handelt: "They show me to the door / They say don't come back no more / 'Cause I don't be like they'd like me to / And I walk out on my own / A thousand miles from home / But I don't feel alone / 'Cause I believe in You." Man kann sich der Tiefe - und der Erhabenheit!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas.S. am 13. Juli 2007
Format: Audio CD
…das Album ist seiner Zeit wirklich an mir vorüber gegangen!!! Unfassbar wie so was passieren konnte. Als die SACD dann vor ein paar Jahren zufällig in meinem CD Player landete dachte ich mir, wow was ist denn da los, ich war restlos begeistert. Tolle Musik und ein erstklassiger Klang. Traumhaft ist Mark Knopler an der Gitarre, der auf dieser Scheibe seinen unverkennbaren Dire Straits Gitarrensound so einfließen lässt, das man das Gefühl hat er gehöre schon immer zu Dylan’s Band. Auch der teilweise soulige Sound wie in „Man gave names to all the animals“ weis sehr zu gefallen. Für mich jedenfalls ist Slow train coming eines von Dylan’s besten Alben, bei der vor allem die Zusammenarbeit mit Mark Knopfler positiv heraus sticht.
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