Rezension
Es ist schier unglaublich, dass die erst dreißigjährige norwegische Sängerin mit dem Zungenbrechernamen hier ihr Debütalbum vorlegt. Slow Motion Orchestra hat eine Abgeklärtheit und Souveränität, wie sie auch erfahrene Stimmen nur selten zustande bringen, ist dabei aber frisch und originell ... Das ist großer Gesangs-Jazz, wie man ihn auch in der gegenwärtigen Flut von Sängerinnen nur selten hört. Interpretation: 5 Sterne, Klang: 5 Sterne --
Fono Forum 10/03Mit sehr individuellen, obendrein in Tempo und Instrumentierung reizvoll gestalteten Versionen berühmter US-Melodien tritt die Norwegerin Solveig Slettahjell ins Rampenlicht. Vor allem in den romantisch getönten Slow-Titeln - etwa "Little Girl Blue" oder in dem bluesig akzentuierten "My Heart belongs To Daddy" - kann die 30-jährige ihre Zuhörer in den Bann ziehen. Das Forsche, Laszive liegt ihr weniger, siehe "I've Got A Crush On You". Unterm strich ein spannendes Debüt. --
Stereoplay 11/2003Noch bevor man seinen Unwillen, noch mehr Sängerinnen zur Kenntnis nehmen zu müssen, formulieren kann, hat einen Solveig Slettahjell schon in ihren Bann gezogen. Mit einer unglaublich intimen Musik - die bis zu 73-köpfige Band ist leise, leise, leise und einer zerbrechlich wirkenden Stimme zelebriert die Norwegerin elf Standards in Zeitlupe. ... Und mit der abschließenden Interpretation Dimitri- Tiomkin-Klassikers "Wild is the Wind" liefert Frau Slettahjell ihr Meisterstück ab: Eigentlich hat David Bowie diesem song seinen übermächtigen stempel aufgedrückt, doch Solveig Slettahjell entreißt ihm die Nummer wieder. Grandios!! --
JazzThing 51