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Distant Worlds
 
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Distant Worlds

von dtp Entertainment AG
Windows 7 / Vista / XP  USK ab 12 freigegeben
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows 7 / Vista / XP
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktinformation

  • ASIN: B004PKPONY
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 181 g
  • Erscheinungsdatum: 3. Juni 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.431 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Distant Worlds ist das gigantische Weltraum-Strategiespiel einer neuen Generation. Erleben Sie die volle Tiefe und den taktischen Detailgrad rundenbasierter Massive-Multiplayer Online Games erstmals komfortabel steuerbar und in Echtzeit. Bis zu 1.400 Sternensysteme mit bis zu 50.000 Planeten, Monden und Asteroiden gilt es zu beherrschen. Bauen, expandieren und verbessern Sie Ihr Imperium ohne Grenzen. Die Galaxien bersten geradezu vor Leben und Aktivität. Treffen Sie andere Imperien, unabhängige Alien-Kolonien, Händler, Piraten und Weltraum-Monster. Erforschen Sie Planeten, Sonnensysteme, Asteroiden-Felder, Gaswolken, Supernovas, galaktische Stürme und Schwarze Löcher. Entdecke Beweise für die Existenz frühere Zivilisationen und erkunden Sie die Geheimnisse der Vergangenheit Ihrer Galaxie. Spielen Sie nach Ihren eigenen Regeln. Kurze Gemetzel im Umfeld Ihres Heimatsystems oder schier endlose Kampagnen um die Vorherrschaft im gesamten bekannten Universum.


Distant Worlds
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Features:

  • Galaxien von epischer Größe

  • Intelligentes Management: Automatisieren Sie mit Beratern oder kümmern Sie sich um jedes noch so kleine Detail

  • Mehr als 4X: diplomatisches Vorgehen, Spionieren, Handeln, Beschützen, Belohnen, Bestrafen

  • Expandiere: Kolonisieren Sie das All und vernichten Sie Imperien

  • Erschaffe: Kreieren Sie eigene Schiffe und Weltraum-Basen

  • Integrierter Game Editor: Schaffen Sie Galaxien und Zivilisationen

Pressestimmen:

"Endlich ein würdiger Nachfolger zu 'Master of Orion'!" (Eurogamer - 90 %)

Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP SP2, Vista, 7
Prozessor: Pentium 4 ab 1.5 GHz oder vergleichbar
Arbeitsspeicher: 1GB RAM
Grafikkarte: 256 MB Grafikkarte
Eingabegerät: Maus
Sonstiges: Microsoft .Net Framework 3.0 oder aktueller (enthalten)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Testales
Spaß:   
Gleich das Wichtigste vorneweg: Es gibt ein AddOn "Return of the Shakturi", das bei den bisher veröffentlichten Deutschen Versionen noch nicht dabei zu sein scheint, das Spiel allerdings merklich aufwertet. Es bietet sich daher eventuell an, an ein Komplettangebot mit AddOn zu warten. Ich ich habe die US-Version gespielt und kann daher die folgende kurze Einschätzung geben.

Die Überschrift der Rezension sagt es schon, man muss sich das Spiel als Simulation vorstellen, aber eher nicht als ein übliches Simulations-Spiel, sondern eher im "wissenschaftlichen" Sinne, eine Simulation die mit bestimmten Parametern gestartet wird und wo deren Ergebnis dann vor allem interessiert. Genau das ist mit "Distant Worlds" ebenso möglich. Nach Einstellung aller Startbedingungen, kann man das Spiel im Prinzip durchlaufen lassen, da alles automatisch läuft, vom Gründen neuer Kolonien, über Diplomatie, Forschung bis hin zu Flottenaufstellung, Krieg und Eroberung. Jedoch kann man sich aussuchen, welche Aspekte man automatisieren möchte, theoretisch ist auch fast alles manuell durchführbar. Theoretisch deshalb, weil dies schon kurz nach Spielstart unmöglich wird,d urch die enorme Zahl von Systemen und Planeten (bis zu mehreren tausenden). Zum Glück nimmt einem das Spiel die ganze Logistik ab, da diese im sog. "zivilen Sektor" abläuft. D.h. Waren und Rohstoffe werden ebenso wie Einwanderer/Auswanderer automatisch zwischen den Kolonien bzw. Produktionsstätten umher transportiert. Auch die dafür nötigen Schiffe werden automatisch produziert. Als Spieler muss man nur für die Sicherheit der Handelsrouten sorgen und hat außerdem die Möglichkeit die verwendeten Schiffstypen detailliert selbst zu gestalten.

Idee und Konzept sind somit definitiv einzigartig, mir ist jedenfalls kein vergleichbares Spiel bekannt. Die Idee, Teil eines lebendigen Sternenreichs zu sein ist sehr originell. Man hat eine Menge Freiheiten und kann sich ganz nach Wunsch auf einzelne Aspekte konzentrieren und den Rest automatisieren. Beispielsweise kann man sich einfach ein Erkundungsschiff nehmen und damit neue Systeme erforschen, dort auf alte Ruinen und Weltraummonster treffen usw. - eine schöne Idee, wie ich finde. Auch diese recht abstrakte Steuerung hat ihre Reiz: Rohstoffgewinnungsanlagen werden an günstigen Stellen automatisch gebaut, es ist aber auch Möglich festzulegen, wo man eine bestimmte Einrichtung hin haben will oder ob man einen eher ungeeigneten Mond nicht doch kolonisieren will. Die Örtlichkeit wird dann einfach markiert und die AI schickt automatisch bei nächster Gelenheit ein Bauschiff hin, übernimmt den Rohstofftransport und führt ggf. sogar Reparaturen an liegen gebliebenen Schiffen durch - einfach Klasse!

ABER, nun zu den Mängeln. Hat mich sich erst einmal durch die Einführung gearbeitet und ergibt die Fülle von Optionen allmählich einen Sinn, merkt man schnell, dass die scheinbar vielen Möglichkeiten und Freiheiten doch so vielfältig gar nicht sind. Die Entdeckung von Ruinen und besonderen Plätzen besteht im Wesentlichen nur im Einblenden einer Meldung, die einen über Ort und dessen Boni informiert. Gelegentlich findet man auch verlassene Schiffe und Stationen bei denen dies analog verläuft, mit der Option diese dann zu übernehmen und im im AddOn auch noch mit Fragmenten einer Storyline in Textform. Dies passiert alles schon bald automatisch im Minutentakt, da die Dutzenden Erkundungschiffe, die man schon bald hat und haben sollte, die Erkundung voll automatisch machen (können). Die völlige (nicht beeinflussbare) Automatisierung der Logistik hat den Nachteil, das Raumhäfen unvermittelt aufhören zu produzieren, manchmal für lange Zeit, weil ein einziger Rohstoff für eine einzige Komponente plötzlich Mangelware geworden ist. Hier die Ursache und eine Lösung dafür zu finden, gestaltet sich nicht ganz einfach, zumal auch der Handel voll automatisiert ist und man beispielsweise keinen Einfluss darauf hat, von wo welche und wie viele Ressourcen importiert werden.

Bei Kämpfen gibt es kaum strategische Möglichkeiten, sie laufen ebenfalls sehr automatisiert und in Echtzeit ab (die Spielgeschwindigkeit kann aber verlangsamt werden, pausieren ist ebenfalls möglich). Waffen unterscheiden sich nur durch Schaden, Reichweite und Anforderungen. Schon sehr bald hat man hier herausgefunden, welcher Typ sich am besten eignet und nutzt und erforscht nur noch diesen. Im jederzeit InGame aufrufbaren Editor, kann man Entwürfe für Schiffe testen, sich aber ebenso mit nur wenigen Klicks quasi Ressourcen, Kolonien und Schiff "ercheaten". Die vielen Rassen unterschieden sich nur durch Avatarbilder, Boni und Aussehen der Schiffe. Manche haben auch einen eigenen Komponenten, wie beispielsweise einen besonderen Reaktortyp, der etwas besser ist, als die Standardversion. Aber das war's auch schon.

Im AddOn erscheint irgendwann im fortgeschrittenen Verlauf des Spieles eine feindliche Rasse im Rahmen einer Großinvasion. Es gibt auch eine Storyline dazu. Und auch wenn diese Rasse erst erscheint, wenn sie wirtschaftlich und technologisch gegen das Spielerimperium, das sich im übrigen auch noch mit NPCs verbünden kann, kaum mehr eine Chance hat, stellt dies doch einen gewissen Reiz da, der in der Standard-Version fehlt.

Als Spieler konzentriert man sich schon bald darauf, hauptsächlich gute Designs für Schiffe zu erstellen (was EINIGE Zeit kostet und der vielleicht interessanteste Aspekt ist), die Forschung auf die sinnvollste Bereiche festzulegen und die AI grob im Zaum zu halten, d.h. Angriffe auf wichtige System zu konzentrieren, das Reich nicht zu schnell zu weit auszudehnen und sich noch nicht zu schnell zu viele Feinde zu machen. Das Spiel "optimal" zu spielen, ist sehr schwierig, vor allem auch weil viel der wirtschaftlichen Aspekte verborgen ist.

Fazit: Eine ziemlich einzigartige Simulation eines Sternenimperiums, die jedoch einen schweren Einstieg hat und schnell an Reiz verliert, insbesondere ohne das bereits für die englische Version erschienene AddOn.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Grauwolf TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Spaß:   
Das Spiel "Distant Worlds" von Matrix Games hat bei mir fünf Sterne für den Spielspaß bekommen, weil ich wirklich meine Freude mit dem Ding habe. Es trifft meinen Geschmack recht gut, aber über kleine Dinge habe ich mich doch etwas geärgert.
Bevor ich das Teil nicht hier hatte, konnte ich mir so gut wie gar nicht viel darunter vorstellen, Kopierschutz usw. waren offene Fragen und ich war ja schon erstmal froh, als ich gesehen habe, dass es Boxed Versionen sind. Die Spielezeitschriften strafen diesen Titel ja eher mit Verachtung alias Nichtbeachtung, was ich als echter Fan des Weltraumstrategie-Genres schade finde. Nun aber zum Game selbst.

Ausstattung, Installation, Kopierschutz usw.:
- Kommt in einem DVD-Case mit einem wie ich finde dicken und auch wirklich informativen gedruckten Handbuch und einer eingeklebten bei mir etwas schlecht zu lesenden Serial. Übrigens ist es nicht einmal eine DVD, sondern das Spiel passt auf eine CD.
- Läuft unter Win 7 64-bit, wollte bei mir aber partout nach der Installation noch die Zusatzkomponenten (eine ältere Direct-X-Version und noch etwas) drauf haben, sonst hat er nicht gestartet.
- Die Versionsnummer ist fortgeschritten, weil es ja schon länger im englischsprachigen Raum draußen ist. Kein Patchen (er macht es aus dem Programm heraus, wenn man es im Launcher anwählt und man muss dafür nicht einmal registriert sein) nötig.
- Kopierschutz wie schon erwähnt mit Serial, man soll Boni bekommen, wenn man sich online registriert, aber ein Muss ist es nicht. Ich habe es gelassen.
Insgesamt alles sehr löblich und vorbildlich.

Der erste Start:
- Er braucht seine Zeit mit dem Laden des Games, aber wenn er dann mal da ist, hatte ich keine Probleme, wobei mir bislang die kleinen Galaxien gereicht haben. Ich habe meinen Prozessor, RAM und meine alte GeForce GT-240 also noch nicht ausgereizt.
- Da wären auch schon bei der Grafik. Das ist ein kleiner Negativpunkt, denn soviel macht sie nicht her. Wer Sins of a Solar Empire kennt... dort scrollt man auch auf der strategischen Übersicht raus und rein. So ist es auch hier. Ganz große Galaxieansicht bis runter in ein einzelnes System und zum einzelnen Planeten, der nicht begehbar ist. Gebäude (es gibt nur 3 Arten Raumhäfen von klein bis groß und 4 Labortypen, sowie Sensor- und Defensiveinrichtungen) werden quasi draufgepfropft wie Auswüchse. Ich war doch erstaunt, wie einfach das ganze Ding im Grunde gestrickt ist.
- Es gibt 2 Tutorials, die einem vieles erzählen und ein wenig Rumgeklicke erfordern, aber extrem interaktiv sind sie jetzt nicht. Manchmal reichen die Infos auch nicht aus, wie man später merkt, aber es gibt die Galxopädie (oder so ähnlich), wo alles drinsteht. Da muss man halt später nochmals lesen.
- Nun fängt mal also an, die Parameter zu definieren. Galaxiegröße, die eigene Spezies (ich fand die Unterschiede auch nicht wirklich groß, da hätte der Hersteller sich mehr einfallen lassen können!), Piraten, Monster, die "Schwierigkeitsstufe" des Anfangs (wie ist das Heimatsystem ausgestattet, wieviel bringt die eigene Wirtschaft von vornherein usw... und die anderen Imperien. Insbesondere bei denen gibt es viel auszusuchen. Möchte man gar keines (auch das geht im Gegensatz etwa zu Galactic Civilisations 2) oder mehrere, wo sollen sie im relativen Vergleich zu einem selbst sitzen, wie sind sie technologisch drauf (hochentwickelt oder am Anfang), sollen sie erst im Spiel dazukommen oder gleich von Start an... usw.
Nachdem man das alles mal konfiguriert hat, legt man los. Die Ladezeiten der konfigurierten Auswahl aus dem Hauptmenü heraus ist bei mir sehr flott.

Die Eigenheiten des Spiels:
- Tja... man kann einstellen, wieviel man selbst überhaupt machen möchte (da hat mein Vorrezensent schon Recht), aber hundertprozentig viel ist es nie. Die Privatwirtschaft (Frachter, Passagierschiffe usw.) entzieht sich dem Spielerzugriff komplett. Er kann nur die Militärschiffe, Bauschiffe und Erkundungseinheiten steuern.
- Die Forschung ist ebenfalls dem eigenen Zugriff nahezu entzogen. Man kann Einrichungen der 4 Hauptzweige für einen oder mehrere verstärkt bauen und sich so spezialisieren, aber die Raumhäfen forschen immer für alle Bereiche und nur durch "Notverordnungen" kann man eine Techologie schneller erforschen lassen. Dann ruhen alle anderen und es kostet Geld. Also nur Schilde oder Waffen ist echt nicht, außer eben durch Brachialeingriff. Man kann sich das wie eine Reihe von Balken denken, die im Normalfall alle gemäß der Foschungskapazitäten wandern.
- Die Weltraummonster (4 Typen) sind ganz lustig. Man kann einstellen, wie viele man davon im Spiel haben möchte (wie bei den Piraten) und sie fressen dann auf Futtersuche Stationen und Raumschiffe. Dabei offenbarte sich für mich dann, wie strunzdoof meine Kriegsraumschiffe agierten. Teilweise hatte ich auch einen kleinen Bug, dass sie ein Monster nicht mal angreifen wollten, aber das kam nur einmal vor. Das mit der Kriegsführung alias Schiffssteuerung hätte echt besser gelöst werden können.
- Man erkundet also die noch unbekannten Sternssysteme und kriegt angezeigt, was man auf den neuen gefundenen Planeten für Rohstoffe hat. Wer wie ich eine Entdeckernatur ist, kann da echt auf seine Kosten kommen. Zu Anfang (wenn man technologisch niedrig angefangen hat), kann man nur bestimmte Planetentypen kolonisieren, weshalb es dauert, bis man mal einen findet. Später kommen nach der Erforschung der Kolonisierungstechnologie mehr Möglichkeiten alias potentielle Wohnplaneten hinzu und ich kam kaum mehr nach mit dem Bauen der Kolonieschiffe (auf einen Schlag 40 neue Sumpfplaneten, wo man vorher nur Förderstationen bauen konnte). Na ja... man baut halt ein Kolonieschiff, klickt den Planeten auf der Karte manuell oder halt im Expansionsplaner (eines der sinnigen Menüs, damit man nicht den Überblick verliert) an und irgendwann kommt die Anzeige der neuen gegründeten Kolonie. Das ist ein nettes kleines PopUp-Fenster mit einer romantischen Planetenansicht und das war es dann. Auf den Planeten gehen oder so ist Fehlanzeige. Jetzt könnte man nur Raumhäfen usw. draufpfropfen.
- Die Wirtschaft: Man sollte im Plus bleiben und wertvolle Rohstoffe (Luxusgüter) abbauen lassen mit Förderstationen. Jede Station, jedes Kriegsschiff usw. kostet Unterhalt. Gerade die Bauschiffe hauen rein und am Anfang habe ich mir mal einen Spielstand relativ ruiniert, weil ich bei schweren Starteinstellungen zu früh ein weiteres solches gebaut habe. Sobald man eine Föderstation hat, kommen eigentlich automatisch Privatschiffe und transportieren. Gelegentlich findet man ganz seltene und teure Luxusrohstoffe, mit denen man noch mehr Geld verdienen kann (im erscheinenden PopUp-Fenster ist jeweils ersichtlich, wo sie sind).
- Die Diplomatie: Ich fand sie nicht so prall. Vieles erinnerte mich an Galactic Civilisations 2.
- Spionage: Manchmal nützlich, aber auch nicht groß steuerbar. Eben das typische Klickmenü.

Zum Spielspaß:
- Sehr viel ist halt automatisierbar. Sogar die Bau- und Erkundungsschiffe, bzw. Agentenrekrutierung. Flotten und Diplomatie auch recht weitgehend. Dann wird es echt eine Simulation eines Spiels, bei der man zusieht. Müsste ich jedoch nicht haben. Ich mache so viel wie möglich selbst und halte lieber die Galaxie kleiner, damit ich den Überblick nicht verliere.
- Wie erwähnt sehr wenig Möglichkeiten, auf den einzelnen Planeten viel zu machen.
Für mich liegt der Reiz im Entdecken der Systeme und im Planen der Wirtschaft. Habe ich noch genug vom Rohstoff X oder muss ich irgendwo meine Förderstation bauen und mehr ranschaffen? Mit der Zahl der Planeten und der Erforschung neuer Technologien (neue Module kosten auch stets Basisrohstoffe) steigt natürlich auch der Bedarf.

Fazit:
Ich habe tagelang recht viele Stunden davor verbracht. Es ist gut spielbar und die Wirtschaft stellt sicherlich eine neue Variante des aus anderen Spielen Vorhandenen dar, aber manches ist halt verbesserungswürdig (zu wenig Möglichkeiten des Spielers, nicht begehbare Planeten, dumme Raumschiffs-KI, mehr Unterschiede bei den einzelnen Völkern...). Ich werde es sicherlich noch länger spielen und finde wie ganz oben erwähnt die Vorgehensweise des Herstellers- und Publishers in puncto Kopierschutz und Ausstattung sehr löblich.
Ich hoffe, diese Rezension trägt auch noch zur Aufklärung mancher Spielerseele bei, die wie ich davorstand und nirgendwo was zum Nachlesen hatte, was Distant Worlds überhaupt ist und wie es funktioniert (verflucht seien die Spielezeitschriften, die es zumindest auf ihren Internetseiten vergessen!).
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Emil Muzz
Spaß:   
Seit gut einer Woche spiele ich dieses Spiel und war mir nicht sicher wieviel Sterne es verdient hat. Es ist ein Grat zwischen Genie und Wahnsinn und dieser Grat ist nicht etwa sehr schmal gewesen, sondern DW ist auf einem breitem Schlingerkurs gewesen... Jetzt habe ich aber die Mechanik dahinter verstanden und Anfängerfehler elimiert und kann nur sagen "NEHMT EUCH ZEIT und spielt es!"

Hier erkläre ich warum Distant Worlds aus meiner Sicht 5 Sterne und viele Käufer verdient hat:

Als erstes habe ich natürlich sofort losgespielt, denn Tutorials und Handbücher sind ja was für Schattenparker und Turnbeutelvergesser... Ich bin böse auf die Fresse gefallen! Die Möglichkeiten und die ganzen Verstrickungen sind ultrabrutal - aber voll durchdacht (wenn man es denn man verstanden hat ^^ )!

Es ist richtig, das man das Spiel quasi zur selbstlaufenden Demo degradieren kann und nur noch zuschaut, wie sein Imperium aufgebaut wird oder den Bach runter geht. Dazu hat der Autor einige feine Automatisierungsfunktionen eingebaut, die sich z.B. auf die Bereiche Flottenwesen, Kolonialisierung, Diplomatie, Spionage, Schiffsbau, Angriffe, Truppenrekrutierung und noch einige weitere erstrecken. Man kann bei einigen auch wählen, ob sie voll automatisiert laufen, oder ob der Computer Vorschläge macht, die man bestätigen oder ablehnen kann oder ob man sie komplett manuell steuern möchte. So kommt man abschnittsweise ins Spiel hinein und lernt die einzelnen Bereiche kennen und überlässt unliebsame Bereich dem Computer.

Zu Beginn kann man sehr viele Schieberegler betätigen für die Anzahl der Systeme, Völker und Eigenschaften, Rohstoffvorkommen, Forschungsintesität, Piratenanzahlen usw.

Etwas, aber nur etwas, enttäuschend ist die Forschung, die streng linear aufgebaut ist. Stellen Sie sich das ganze wie eine Tabelle vor. Da gibt es 17 Forschungsbereiche wie z.B. Schilde, Antrieb, 3 versch. Waffensysteme, Sensoren, Lebensraum, Produktion, Rohstoffextraktoren etc. die in die vier Kategorien Energie, Waffen, High Tech und Industrie aufgeteilt sind. Wenn Sie Forschungsstationen bauen, müssen sie sich für eine der vier Kategorien entscheiden und somit steigen die Bereiche in der Kategorie dann schneller. Auf einzelne Bereiche kann man wenig Einfluß nehmen, da man IMMER(!) den selben Ablauf erforscht: Bei den Reaktoren kann man nach und nach 8 immer bessere Reaktoren entwickeln, aber die Reihenfolge ist eben festgelegt. Nach dem "Reaktor 100" kommt der "Reaktor 250" und dann der 1000er, der 4000er etc. Gegen genug Bares kann man EINEN Forschungsbereich stark verkürzen (Blitzforschung) und auch mit anderen Völkern handeln.

Aus diesen verbesserten Modulen kann man dann in der Königsdisziplin, dem Schiffseditor, sich richtig austoben. Es ist kolossal interessant immer neue Entwürfe zu probieren, denn jedes Modul wirkt sich auf die verschiedenen Bereiche des Schiffs aus: Ein Reaktor mehr nimmt natürlich mehr Platz ein, liefert aber mehr Energie für mehr Waffen - oder doch lieber Schilde? - oder Geschwindigkeit? - oder Hyperraumsprung? Irgendwann werden dann auch mehr Lebenserhaltungssysteme fällig und mehr Crewunterkünfte und dann reichen die Treibstoffzellen nur für Kurzraumflüge.... also wieder umbauen.... HERRLICH! Es gibt also niemals das "ideale" Schiff sondern man muss sich auf einen Schwerpunkt konzentrieren. Es gibt jederzeit Hinweise auf die noch fehlende Bauteile und diese Entwürfe lassen sich speichern für kommende Partien. Für jeden Schiffstyp (Es gibt 29 von Fregatten, Zerstörern, Raumhäfen, kleiner bis großer Frachter etc.) kann man dann ein Bild auswählen. Diese sind zwar vorgegeben, aber es sind schätzungsweise über 500 (sic!) Bilder die sich manchmal nur durch auffällige Farbgebung unterscheiden, aber das reicht locker für jeden Geschmack! Je größer das Schiff dann wird (wobei die maximale Größe durch die Forschung bestimmt wird) desto teurer ist auch der Unterhalt.

Geld verdient man durch die Gründung von Kolonien, die von Erkundungsschiffen entdeckt werden und durch einige andere Dinge. Jedenfalls nicht dadurch das man wie bei anderen 4X-Spielen den eigenen Planeten mit Ausbauten vollstopft. Hier baut der Planet einen Raumhafen, der wiederum Bauschiffe baut. Diese Bauschiffe werden dann zu lukrativen Rohstoffplaneten geschickt um sie auszubeuten. Den Transport übernehmen Frachtschiffe, auf die man KEINEN Einfluss hat. Glaubt mir, das ist auch gut so, denn wenn man dann noch Mikromanagement betreiben müsste, welcher Frachter welche der gut 50 unterschiedlichen Rohstoffe wohin bringen soll, dann macht Ihr NICHTS anderes mehr.... Gebt den Bauauftrag, sorgt für Eskorten und gut ist!

Ein Riesenlob muss man der deutschen Übersetzung aussprechen und vor allem der überall vorhandenen und sehr ausführlichen Online-Hilfe. Überall im Spiel findet Ihr Schaltflächen wie z.B. "Mehr über Rohstoffe" die dann auf eine Art Wikipedia im Spiel verzweigen und alles sehr gut erklären.

Sehr positiv finde ich auch, das man JEDEM Schiff einen eigenen Namen zuordnen KANN. Standardmässig erhält jedes Schiff, selbst ein popeliger kleiner Frachter, einen wohlklingenden Namen wie "Grimy Partisan", "Lady of Sol", "Dusty Pathfinder" usw. Das ändern auf eigene Namen wie "XPL-1" für ein kleines Erkundungsschiff sorgt bei mir für ein starkes Identifikationsgefühl.

In Kämpfe kann man nicht eingreifen, braucht man auch nicht. Es gibt keine Taktiken und Formationen sondern nur "Hau drauf". Das ist zwar etwas schade, aber man kann zumindest einzelnen Schiffen spezielle Ziele zuweisen

Über einen eingebauten Editor kann man sogar WÄHREND der laufenden Partie Dinge ändern, die einem nicht gefallen: Ob Ihr Eurem Imperium 100.000 Credits mehr geben wollt, den Forschungsregler für den Reaktor auf Maximum stellen wollt, eine fremde Rasse aus dem Spiel löschen möchtet, den Diplomatiestatus zu einem Volk auf "Frieden" setzen möchtet, zusätzliche Systeme an einem bestimmten Punkt erschaffen wollt - alles ist JEDERZEIT mit wenigen Mausklick möglich. Profis werden das nicht tun, aber manchmal hilft es einem einfach, wieder ins Spiel zurück zu kommen oder eigene grobe Fehler zu korrigieren und man muss ihn ja auch nicht nutzen.

Also Fazit: Das Spiel bietet alles, es kann alles, es ist ultrakomplex aber wohl durchdacht - und es macht Spass wenn man die Hintergründe durchschaut hat! Die Anleitung ist prima, die Online-Hilfe klasse und jedes Spiel ist komplett anders. Ich kanns echt empfehlen, aber NEHMT EUCH ZEIT!

Ein Tipp zu guter Letzt, der mich schier zum Wahnsinn getrieben hat und den ich hier auch schon als Kritik gelesen habe: Wenn Eure Schiffe nicht kämpfen, obwohl sie angegriffen werden, dann liegt das sicher daran, das sie keinen Treibstoff mehr haben! Ein Schiff ohne Treibstoff ist wie eine Schildkröte auf dem Rücken, ich sags Euch...
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Ein spiel das die Installation verweigert
Endlich, so dachte ich mir, als ich dieses Spiel entdeckte, ein Nachfolger für Master of Orion. Eine riesige Karte und damit monatelanger Spielespass garantiert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von petra117824 veröffentlicht
nett... aber Kinderkrankheiten
Mahlzeit,

also ich hab mir das Spiel trotz den negativen Rezesion gekauft.
Teilweise haben sich die schlechten Rezesionen bewarheitet :

Musste das Spiel... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Eddy veröffentlicht
einzigartiges Strategiespiel mit kleinen Fehlern
da es hier schon gute ausführliche Rezensionen gibt, nur kurz ein
paar Anmerkungen.
Weltraumstrategiespiele gibt es nicht viele, in letzter Zeit konnte
mich nur... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von brezel64 veröffentlicht
Spiel will einfach nicht laufen!
Hallo, ich habe von meinen nahezu 1000 Spielen alle zum laufen gebracht, was mir bei Distant Worlds seit geschlagenen 2 Tagen nicht gelingen will. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Horst D. veröffentlicht
grtafik einfach zu veraltet. vollständig 2D. sollte man beim kauf...
DW ist ein sehr komplexes Spiel mit vielen Möglichkeiten für Leute die gerne Galciv oder Master of Orion gespielt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von deckard686 veröffentlicht
Distant Worlds
Distant Worlds Habe mir das Spiel im September 2011 gekauft, es läuft rund ohne irgendwelche Abstürze, naja es sind auch schon 2 Patches erschienen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Fischfreund veröffentlicht
alles gut
Der Spiel ist Komplex aber danach wird es immer besser.Die Steuerung ist am Anfang sehr schwierig zu bedienen.In dem Spiel hätte ich erhoffte mehr Bewegung ... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von HENRY veröffentlicht
Schlecht-- Mehr kann man nicht sagen
Hallo wo leben wir eigentlich?

Das Spiel ist total Schlecht.. Die Grafik die Steuerung!
Da ist jedes Spiel besser.

Ganz klar Nicht Kaufen.. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Andreas Romeike veröffentlicht
Aktuelle Version fehlerhaft! NICHT KAUFEN!!!
Hallo,

ich habe mich tierisch auf dieses Spiel gefreut, nachdem ich die postitiven Rezensionen gelesen habe bin ich auch gleich los und habs mir gestern gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Pansenlutscher veröffentlicht
Das beste Wetraumstrategie und -aufbau Spiel
Seit langem habe ich auf einen würdigen Nachfolger für Master of Orion 2 gewartet (Teil 3 war nicht richtig überzeugend). Distant Worlds ist beinahe perfekt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Odin veröffentlicht
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