Eine Kleinstadt, mit mehr oder weniger bescheurten Einwohnern, dazu eine Ansammlung von widerlichen ausserirdischen Kriech-Viechers und vielen trocknen Sprüchen, bilden das einfache Grundgerüst einer wirklich sehenswerten Horrorkomödie. Natürlich ist die eigentliche Geschichte auf den ersten und auch auf den zweiten Blick recht banal und man hat sowas schon viel zu oft gesehen, in Filmen wie "The Faculty" oder ähnlichen Szenarien, in denen Würmer von Menschen besitz nehmen, aber dennoch. Es ist schön einfach mal wieder überrascht zu werden und genau das schafft "Slither". Denn diese wunderbare Satire auf das Horrorgenre schafft es gleichermaßen zu ekeln, zu schocken, aber eben auch zu unterhalten, und zwar mit richtig geilen Sprüchen die das ganze voller Selbstironie und mit einem Augenzwinkern präsentieren. Gut, der Film braucht vielleicht ein wenig, um in Schwung zu kommen, dennoch, hat man das erste Drittel überstanden, gehts endlich richtig los und wir machen uns gemeinsam auf Monsterjagd, äh Menschenjagd. Und wir folgen unserem herrlich albernen Antihelden, der Polizist Bill Pardy (Firefly Star Nathan Fillion), der so ganz nebenbei auch noch seiner Sandkastenliebe näher kommen darf, durch den ganz normalen Kleinstadt-Horror-Wahnsinn.
Fazit:
Augenzwinkernde Seitenhiebe, massig coole Sprüche und feiner Horror laden zum kurzweiligen Spaß ein.