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Slip Of The Tongue (20th Anniversary Expanded Edition)
 
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Slip Of The Tongue (20th Anniversary Expanded Edition)

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4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 6,49
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Slip of the Tongue (2009 - Remaster) 5:23 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Judgement Day (2009 - Remaster) 5:11 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Fool for Your Loving (2009 - Remaster) 4:08 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Now You're Gone (2009 - Remaster) 4:06 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Kittens Got Claws (2009 - Remaster) 5:03 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Cheap & Nasty (2009 - Remaster) 3:31 EUR 0,99
Wiedergabe   7. The Deeper the Love (2009 - Remaster) 4:20 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Slow Poke Music (2009 - Remaster) 4:02 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Wings of the Storm (2009 - Remaster) 5:06 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Sailing Ships (2009 - Remaster) 6:06 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Sweet Lady Luck (2009 Digital Remaster) 4:37 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Now You're Gone (US Remix) (2009 Digital Remaster) 4:07 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Fool For Your Loving (The Vai Voltage Mix) (2009 Digital Remaster) 4:18 EUR 0,99
Wiedergabe 14. Slip Of The Tongue (Live At Donington 1990) 5:42 EUR 0,99
Wiedergabe 15. Kittens Got Claws (Live At Donington 1990) 5:01 EUR 0,99
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 8. Juni 2009
  • Erscheinungstermin: 8. Juni 2009
  • Label: EMI UK
  • Copyright: (C) 2009 Whitesnake Productions (Overseas) Ltd This label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved. (C) 2009 EMI Records Ltd
  • Gesamtlänge: 1:10:41
  • Genres:
  • ASIN: B002AIAI48
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.565 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von CvH TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Es ist die Zeit der Jubiläums- und Remasteringausgaben und es sind gerade britische Bands, die sich mit Wiederveröffentlichungen zwanzig Jahre alter Alben seit einiger Zeit hervortun. DEF LEPPARD haben bereits vor einiger Zeit ihren Klassiker "Hysteria" neu veröffentlicht aufgelegt und gerade Sondereditionen von "Pyromania" und "Adrenalize" nachgelegt. WHITESNAKE können ebenfalls auf eine Sonderedition von ihrem Meilenstein "1987" verweisen und schieben nun Specials zu "Slide Iit In" und "Slip Of The Tongue" nach.

Letzterer Silberling ist von allen Alben der Weißen Schlange sicherlich am kontroversesten diskutiert worden. David Coverdale stand seinerzeit nicht unerheblich unter Druck. Mit "1987" hatte die britische Hard Rock-Formation nach einem halben Dutzend, an Deep Purple angelegter Bluesrock-Alben seit Ender der 70er Jahre endlich den Durchbruch auf dem amerikanischen Markt geschafft und einen veritablen Klassiker des melodischen Heavy Rock vorgelegt. Erheblichen Anteil an diesem Erfolg hatte sicher die exzellente Gitarrenarbeit der Flitzefingers John Sykes (TYGERS OF PAN TANG). Sykes überwarf sich aber nach der Tour zum Album mit Coverdale und stieg aus der Band aus. Darüber hinaus hatte sich der mehrjährige Gefolgsmann Adrian Vandenberg (VANDENBERG, MANIC EDEN) - angeblich beim Einstudieren neuer Spieltechniken - an den Handgelenken verletzt und stand für die Einspielung von ihm für das Nachfolgewerk komponierter Songs nicht zur Verfügung.

DC tat in dieser Situation das, was er in der Vergangenheit (Micky Moody, Bernie Marsden, Mel Galley, Vivian Campbell) und auch später (Warren De Martini, Dann Huff, Reb Beach, Doug Aldrich) mehrfach getan hatte und tun sollte: Er engagierte einen Gitarrenhelden. Steve Vai war über die Stationen FRANK ZAPPA, ALCATRAZZ und DAVID LEE ROTH neben seinem Lehrmeister Joe Satriani zu einem der Gitarrengötter der ausklingenden 80er Jahre gereift und hatte nach dem reichlich verqueren Album "Flexable" gerade sein zweites Solowerk "Passion & Warfare" in der Mache, als ihn der Ruf des Meister ereilte. Vai stand bereit und spielte sämtliche Gitarrenparts des Albums ein.

In Sachen kommerzieller Ausrichtung, satter Produktion und extravagantem Gitarrenspiel setzte die Truppe da an, wo sie mit "1987" aufgehört hatte. Gerade Vai ging aber noch weiter und stattete - manche würden sagen "stopfte" - die Songs mit immer noch einem Lick mehr, abgefahrenen Sounds und vor allem einem Höllentempo aus. Mit dem altbekannten bluesorientierten Bluesrock hatte dies nicht mehr viel zu tun.

Gleichwohl überzeugt das Ergebnis, weil es sich um ein erstklassiges, melodisches Hard-Rock-Album handelt.

Der Titeltrack ist einer der stärksten Opener der Bandgeschichte, beginnt mit bombastischen Fanfaren und entwickelt sich dann zu einer Up-Tempo-Granate mit rasantem Spiel Vai´s, viel Double Bass und einigen Breaks. Schade, dass diese Nummer heute nicht mehr im Live-Repertoire der Band ist. Umso mehr freut es einen, dass also Bonus-Track eben diese Nummer in der Live-Version vom Monsters Of Rock in Donington 1990 als Audio- und auf der Zusatz-DVD als Videotrack geboten werden. Bislang existierte nur ein - wenn auch recht gelungener - Bootleg vom damaligen Konzert.

Bei Track Nummer 2 wird dann ganz ungeniert die LED ZEPPELIN-Nummer "Kashmir" recycelt. Coverdale bietet hier ein großartige Vokalleistung, die hervorragend zu diesem schleppenden Riff-Rocker passt. Wenn in den letzten Jahren von SOTT überhaupt noch etwas im Live-Programm landete, dann diese Nummer. Daß hier als als Bonus-Track und -Video dann aber zweimal die Takes von den noch gar nicht so alten "Live... In The Shadow of The Blues"- und "Live... In The Still Of The Night" bemüht werden, ist ein wenig zu viel des Guten.

Wie schon auf "1987" mit "Here I Go Again" und "Crying In The Rain" nahmen WHITESNAKE mit "Fool For Your Loving" ein Remake auf. Der Track war bereits 1980 auf der LP "Ready An Willing " enthalten und platzierte sich seinerzeit sowohl in den britischen als auch amerikanischen Charts. Die SOTT-Version kommt deutlich glatter und radiotauglicher herüber als das damalige bluesrock-orientierte Original. Ob es allerdings als Bonus auch noch der Draufgabe des Promo-Videos und des Vai Voltage Mixes bedurft hätte, weiß ich nicht. Ein bisschen viel Liebestollerei...

"Now You`re Gone" schielte dann verdächtig nach den Charts. Es dürfte kaum eine andere Halbballade der Truppe geben, die derart eingängig gehalten ist und durch einen Tollen Refrain und starken Chorus besticht. Auch hier wird als Zusatz das Promo-Video kredenzt.

Gleich im Intro zur Up-Tempo-Nummer "Kitten's Got Claws" tritt dann Vai in den Vordergrund, lässt seine sechs Saiten miauen und drückt der Nummer mit seinem rasanten Spiel eindeutig seinen Stempel auf. Hier ist es richtig spannend, dass als Video-Mitschnitt auch die Live-Version vom MOR in Donington angeboten wird. Es existiert relativ wenig Bildmaterial von Auftritten der damaligen Besetzung und in Richtung Klamotten, Stageacting dürfte es sich seinerzeit um die wildeste Phase der Truppe gehandelt haben.

"Cheap & Nasty" ist dann meines Erachtens ein eher durchschnittlicher Blues-Rocker, der in den Gehörgängen keinen bleiben Eindruck hinterläßt.

Mit "The Deeper The Love" wird ein getragen-flockiger Pop-Rocker geboten, der sich dann auch prompt in den Charts platzierte.

"Slow Poke Music" bietet dann einen etwas zerfahren wirkenden Riff-Rocker, bevor dann mit "Wings Of The Storm" eine Up-Tempo-Granate mit feinen Leads präsentiert wird. "Sailing Ships" beginnt getragen mit fast klassisch anmutender Akustik-Gitarre, bevor das Lied dann eskaliert und sich - ähnlich "Stairway To Heaven" - zu einem wahren Riffmonster entwickelt. Begrüßenswert, dass als Bonus das Video zum Unplugged-Auftritts Coverdales und Vandenbergs Jahre später in Japan (Starkers In Tokyo") zum Song gleichsam als Alternative zu Vais Gitarrengewitter geboten wird. Das gleiche gilt im übrigen auch für "The Deeper The Love", daß in der kargen Unplugged-Version viel erdiger herüberkommt.

Alles in allem kann man hier nicht meckern. Ein Meisterwerk erfährt ein stattliches Upgrade durch Bildmaterial, Live-Aufnahmen, Alternative Mixes, Akustikversionen und rare B-Seiten. Da gibt es wesentlich lustloser zusammengestellte Jubiläumsausgaben.
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