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Sling Blade - Auf Messers Schneide [Blu-ray]
 
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Sling Blade - Auf Messers Schneide [Blu-ray]

Billy Bob Thornton , Robert Duvall , Billy Bob Thornton    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Billy Bob Thornton, Robert Duvall, Dwight Yoakam, J.T. Walsh, John Ritter
  • Regisseur(e): Billy Bob Thornton
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch, Spanisch, Bulgarisch, Türkisch, Arabisch, Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 24. September 2009
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002CO8VLC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.665 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Im zarten Alter von nur 12 Jahren brachte Karl Childer auf grausame Art seine Mutter und deren Liebhaber um. Nach 25 Jahren Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt für Kriminelle wird er schließlich entlassen und kehrt geläutert nach Hause zurück. Für den gottesfürchtigen Mann gibt es nur noch einen Grundsatz: Er wird niemals wieder töten. Zurück in seiner Heimatstadt freundet er sich alsbald mit Frank und dessen Mutter Linda an. Doch als diese von Lindas cholerischem und gewaltbereiten Lebensgefährten Doyle tyrannisiert werden, muss Karl seine Prinzipien über Gut und Böse abwägen. Die Ereignisse geraten außer Kontrolle...

Produktbeschreibungen

Sling Blade - Auf Messers Schneide DV

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich auf Blu-ray! 28. Dezember 2009
Billy Bob Thornton in seiner für mich besten Rolle! Der Film ist ein kleines Meisterwerk, zudem ich wohl nicht mehr viel sagen muss. Für mich immer noch ein Rätel, warum dieser Film auf DVD (auf deutsch) nie erschienen ist.
Bildtechnisch gesehen ist diese Blu-ray für einen fast 15 Jahre alten Film ganz ordentlich. Die Qualität schwankt von gut bis sehr gut. Nur eine Szene war in der Nahaufnahme unscharf.
Der Ton ist sehr frontlastig, was bei diese Art Film für mich jedoch nachrangig ist. Leider ist der Lautstärkeunterschied zwischen den Dialogen und musikalisch unterlegten Szenen nicht ausgewogen, so dass es ratsam ist, die Fernbedienung zur Hand zu haben.

Von mir also eine klare Kaufempfehlung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderschön 8. Juni 2011
Sling Blade ist ein wunderschön fotografiertes Meisterwerk.
Billy Bob Thorntons Darstellung des Karl ist faszinierend schön,
und wurde völlig zu Recht für den Oscar nominiert.
Für das beste Drehbuch hat der Film die Auszeichnung ja erhalten.

Sehr ruhig wird die Story erzählt. Ein Film der einen nachdenklich macht.
Wir haben noch nach Tagen über den Film gesprochen.

Die Bildqualität der Bluray ist für einen 15 Jahre alten Film sehr gut.
Beim Ton gibt es leider manchmal Lautstärkeschwankungen.
Die Bluray hat über 3 Stunden Extras.
Ich bleibe trotzdem bei 5 Sternen.
Nach meiner Meinung ist Sling Blade einer der besten Filme der letzten 20 Jahre
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Walz
SCHADE !
Hatte den 96er Film schon lange im Auge, zumal ich ein kleiner Fan von Billy Bob Thornton bin.
Erste Enttäuschung trat ein, als der kleingeistige Karl -gespielt von Thornton- den Mund auftat. Hatte ich doch auf die gewohnte Tennstedt-Stimme gehofft. Fehlanzeige!
Zweite Enttäuschung: die Tonabmischung über die Surroundanlage ist katastrophal! Die Musikabmischung z.B. lies meinen Subwoofer "overdriven"! Die Sprachausgabe über den Center geriet gänzlich ins Hintertreffen, bis zur absoluten Unverständlichkeit. Die ein oder andere vorprogrammierte autom. Soundeinstellung des Yamahareceivers brachte keine Abhilfe und beim manuellen Abgleichen riss mir der Geduldsfaden. So schaltete ich die Anlage aus, "genoss" so den Ton über die Boxen des Plasma-TV, der dies zwar mickrig aber erträglich wiedergab.

Nun aber die eigentliche herbe Enttäuschung!
Erstlingswerke müssen natürlich Federn lassen. Der erste abendfüllende Spielfilm von und mit Billy Bob lässt aber nicht nur Federn, sondern erscheint mir ganz schön gerupft.
Die erzählte Story vom Mörder im Kindesalter, der mit 12 Jahren seine Mutter und deren Liebhaber abschlachtete; nach 25 Jahren Haftstrafe als "geheilt" aus der Psychiatrie entlassen wird, ist da nicht die Krux. Das alles gibt einen herrlichen Filmstoff her. Das Anfreunden mit dem vaterlos aufwachenden Jungen, der sich aus Arbeitslosigkeit erschoss, mag zwar abwegig klingen, wird aber plausibel herausgearbeitet, wenn der "minderbemittelte" Mörder, trotz der damaligen Tat und dem Wissen der Kleinstädter darüber, "Freunde" in seinem Umfeld findet. Allesamt stellen sie Aussenseiter (Witwe, Schwuler, Alkoholiker, etc.) in der Gesellschaft dar. Die kleine "Familienbande" der Unterschicht rund um den hier introvertiert gezeigten "Forrest-Gump-Charakter", ergibt so einen geschlossenen Mikrokosmos. Diese zerbrechliche Konstellation wird aber schlussendlich durch den alkoholabhängigen Freund der Mutter des kleinen Jungen, die Karl/Billy Bob in einem Schuppen unterschlupf gewährt, gesprengt.
So weit, so gut. Dafür, für die Umsetzung des eigentlichen Romanes als Film (also Adaptiertes Drehbuch) bekam der Film 1997 auch seinen Oscar; für mich auch noch nachvollziehbar. ABER .....
das Manko des Films ist jedoch seine -gefilmte- Handwerklichkeit!
Ob dies durch ein geringes Budget (1 Mio. Dollar), der Unkenntnis des Regieneulings zustande kam, weiß ich nicht. Tatsache ist, dass dadurch die eigentlich gute Story langatmig erscheint, und jenes -wie gesagt- nur durch die handwerkliche Machart. SCHADE!
Dass das von Thornton künstlerisch gewollt war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Z. B. die Kamera: zeigt sie oftmals nur eine einzige Perspektive zu einer Szene. Das hat zur Folge, dass man MINUTENLANG eine Einstellung ohne Schnitt ertragen muss (die gewohnte durchschnittliche 7-10 Sekunden Schnittfolge in Kinoproduktionen -und ich spreche hier NICHT von actionlastigen Filmen- scheint unbekannt).
Dazu zeigt bei Großaufnahmen, sowie Halbtotalen im Raum, der gespielte Billy-Bob-Charakter eben nur immer den gleichen -zwar der Figur entsprechenden- verbissenen Gesichtsausdruck. So gesehen spielt sich auch da nicht viel cineastisches Geplänkel ab. Das dies auch anders sein kann, zeigen DeNiro & Co., wenn minutenlang die Kamera auf diesen Gesichtern ruhen kann, ohne das gegähnte Langeweile aufkommt. So weit war Thornton zu diesem Zeitpunkt aber dann doch noch nicht, um der Figur ganz und gar Filmleben einzuhauchen. Ein zweites SCHADE!
Auch ärgerlich: Tritt tatsächlich der ein oder andere Darsteller(in), wie zur guten alten Stummfilmzeit, einfach seitlings ins Bild/Geschehen. Sowas ist filmtechnisch auf dem Stand einer Schüler-AG. Zudem wird der -cineastische- Zuschauer auch rein gar nicht durch "spektakuläre" Kamerafahrten überrascht; auch gängige Kamerabewegungen sind spärlich (wohl eher dem Budget geschuldet) gesät.

Fazit: Die eigentlichen hörenswerten Monologe, resultierend aus dem Originalroman, sowie das Grundgerüst der Story erscheinen durch die handwerkliche Eintönigkeit ohne Würze. Ein dröger Plot ensteht so. Da hätte der Ex von Jolie besser einen vom Fach angagiert und sich noch mehr auf die Rolle konzentriert (dann hätte es evtl. auch mit dem Darstelleroscar geklappt).
Grob gesagt: das handwerklich Gezeigte ist schlichtweg Dilettantenkino, besonders für einen neuzeitlichen Film, da selbst Erstlingswerke von Filmfachhochschülern, bzw. jede Komödienstadelaufzeichnung, bietet mehr Raffinesse aus Sicht der Kameraarbeit, sowie auch das rein technische Einsetzen von Darstellern im Szenenaufbau/ablauf.
Wie von mir beschrieben, ist es Billy Bob schauspielerisch und storymäßig -vor allem als Erstlingswerk- gut gelungen, was mich aber in der filmischen Umsetzung auf Celluloid einfach nicht mehr befriedigen kann. Bedarf es eben um einiges mehr, ein evtl. gutes Script/Theaterstück fürs Kino zu adaptieren.

Knappe 2 Sterne für das zwar ambitioniertes Werk, welches aus der kinematographischen Umsetzung (sowie auch der schlechten techn. Umsetzung auf Blu-ray) auf Messers Schneide balanciert und bei diesem Drahtseilakt -bei mir- mehr als kläglich scheitert.
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