In 1983 stellte Mr. Coverdale seine Band auf 3 Positionen um, damit seine Band endlich für den großen Durchbruch bereit war.
"Slide It In" war in den USA das Debutalbum für Whitesnake und
verhalf dort der Band zu ersten Platinauszeichnungen.
Mit den neuen Musikern, Cozy Powell(!) am Schlagzeug, Mel Galley an der 2. Gitarre und Co-Writer vieler Songs der Platte und Colin
Hodgekinson am Bass, bekamen die Songs einen zusätzlichen Energieschub, welche auch extra auf Cozy`s kraftvolles drumming
zugeschnitten wurden. Dem US- Remix wurden zusätzliche Gitarrenspuren von John Sykes, der später Micky Moody ersetzte, hinzugeführt, was die Songs "amerikanischer" klingen lässt.
Doch ich will mich hier mit der "europäischen" Version
begnügen, denn die hat es wirklich in sich! "Gambler" ist der perfekte Einstieg, ein Mid-Tempo Rocker mit guten Riffs und kräftigen Drums, in der Mitte ein Keyboard-Gitarren-Solo von
Jon Lord und M. Galley. Der 2. Song, das Titelstück, ist einer
der vielen Liveklassiker der Band. "Standing In The Shadow" und
"Give Me More Time" waren die Singles für Europa gefolgt von den
amerikanische Singles "Love Ain`t No Stranger" und "Slow An`Easy". Besonders letzteres ist für mich der Höhepunkt der Scheibe. Powell drummt wie John Bonham, Moody dominiert mit
Slidegitarre und in der Mitte eine Mitsing- und Mitklatschstelle ideal für Livekonzerte. "Spit It Out" und "All Or Nothing"
sind zwei ordentliche Rocker. "Hungry For Love" fällt etwas ab ist aber trotzdem ein gutes Stück. Der letzte Track "Guilty Of Love" erinnert mich mit seinen Twin-Leadgitarren an Thin Lizzy und bildet einen wunderbaren Abschluß. Die ganze Scheibe ist wie
die Setlist eines Konzertes und könnte ohne weiteres auch so ge-
spielt werden, da es sich hier um viele Whitesnakeklassiker handelt, eingespielt von der vielleicht interessantesten (plus
US-Remix Musiker Sykes und Murray-bs ) Whitesnakebesetzung!