Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Geheimnis, Tim Burtons Film
Sleepy Hollow richtig zu "begreifen", liegt darin, sich bewusst zu machen, dass es sich hier um den Film handelt, den er sein Leben lang schon immer drehen wollte. Nach seinem durchgängig ausdrucksstarken
Edward mit den Scherenhänden ist dies gewiss sein persönlichstes Unterfangen. Burtons düsterer Gothic-Stil -- der sich durch all seine Werke zieht -- entspringt einer Kindheit, die er mit den Horrorfilmen von Roger Corman und den Hammer Studios sowie allem, in dem sein Idol Vincent Price mitspielte, vergeudete. Für
Sleepy Hollow umgab sich Burton mit seinen üblichen Partnern und Freunden. Die Produktion wurde fast ausschließlich außerhalb Londons gedreht, um ihn mit den wichtigsten Mitgliedern seiner Crew wieder zusammen zu bringen, mit denen er ein Jahrzehnt zuvor schon für
Batman gearbeitet hatte -- aber auch, um die Atmosphäre des Hammer-Horrors auf dessen eigenem Territorium einzufangen.
Johnny Depp in seiner Rolle des Constable Ichabod Crane stellt auf herzerwärmende Weise Eigenheiten und Artikulation eines Peter Cushing nach. In einer Prologszene lässt Burton eine von ihm lang gehegte Fantasie darstellen, indem er Johnny Depp Christopher Lee gegenüber auftreten lässt. Unter dem Begriff Fantasie lässt sich auch der gesamte Film einordnen, angefangen bei der mythischen Kamingeschichte über den Ursprung des Hessischen Reiters (ein faszinierender Christopher Walken) bis zu den hellen Farbtupfern, die Cranes Kindheitsträume durchziehen (mit Lisa Marie, Burtons Liebe im richtigen Leben). Diese Momente strahlen buchstäblich in dem peinlich genau geschaffenen Erscheinungsbild des Films, der einem Bleichprozess unterzogen wurde, um ihm eine blasse, fast monochrome Färbung zu geben.
Der krimihafte Plot um Familienabstammung und kleinliche Vergeltung ist natürlich zweitrangig neben dem, was Burton durch Fotografie und Darstellung zu erreichen versucht, zu der noch ausdrucksstarke Gastauftritte von Michael Gambon, Michael Gough, Jeffrey Jones und Iain McDiarmid gehören. Trotz all dieser Feinheiten erweist sich Sleepy Hollow jedoch auch als Burtons bisher bester Actionfilm: Die Fechtszene übertrifft alles aus seinen früheren Werken, während die Flucht mit der Windmühle und die sich anschließende Kutschenverfolgungsjagd -- was Choreografie und Ausführung betrifft -- absolut atemberaubend sind. Sollte während des größten Teils des Films ein Zahnpastalächeln Ihr Gesicht zieren, dann haben Sie ihn "begriffen". Wenn nicht, schauen Sie sich sofort Hammers Dracula an! --Peter Tonks
Video Jakob Kurzinhalt
Im kleinen Städtchen Sleepy Hollow geht 1799 die nackte Angst um: Drei Leichen wurden bereits gefunden, allesamt ohne Kopf. Der Geist eines furchtbaren Reiters, so raunt man sich zu, soll es sein, der da seine blutige Ernte einfährt. Aus New York wird Ichabod Crane geschickt, um die bestialischen Verbrechen aufzuklären. Crane verwirft die abergläubigen Vermutungen als dummes Geschwätz: Es muss eine plausible Erklärung für die Morde geben. Doch wenig später wird sein Glaube an die Vernunft auf eine grauenhafte Probe gestellt - und für immer erschüttert...
Movieman.de
Tim Burton ist für seine düsteren Märchen bekannt und eines der schönsten darunter ist mit Sicherheit die Legende von "Sleepy Hollow". Wieder einmal überzeugt ein hervorragender Johnny Depp in der Hauptrolle, aber wie sollte es auch anders sein, denn das Team Burton/Depp scheint wie für einander geschaffen. In nicht minder fesselnden Rollen sehen wir Christina Ricci und Christopher Walken. Gut und Böse in einem malerischen Kampf!Fazit Sleepy Hollow ist schon jetzt ein Klassiker! So sollte Kino aussehen!
Moviemans Kommentar zur DVD: Leider stören noch ein wenig Artefakte und Rauschen die Sicht der an sich perfekten DVD, die sich sehr satt anhört und zudem mit einer interessanten Drehdoku ausgestattet ist.
Bild: Die Bildqualität präsentiert sich gut aber nicht weltbewegend. In Bewegungen kommt es zu Nachzieheffekten und Klötzchenbildungen (Kopf in Kutsche, 00:02:42 oder Pferdebeine, 00:02:42) und auch die Schärfedarstellung könnte feiner ausfallen (Gesichter, 00:12:23). In vielen Szenen fällt außerdem noch deutliches Rauschen auf. Natürlich zeigen sich diese Schwierigkeiten nicht durchgängig. Gerade düstere Szenen, für welche die Produktion allerdings berühmt ist, machen es den Rausch- und Schärfewerten schwer. Immerhin vermögen bei all den dunklen Stimmungen die Kontrastwerte zu gefallen, welche mannigfaltige Grau- und Schwarzfacetten aufzeigen. Auch farblich bleibt das Programm bewusst düster. Hautfarben werden eher zu blass als in natürlichem Rosé oder Beige ausgestellt, aber das ist Konzept und steht dem Film sehr gut. Insgesamt sind alle Werte sehr gut.
Ton: Im Gegenteil zur Optik lässt der Ton der DVD keinerlei Wünsche offen. Bombastisch tobt der Soundtrack von Danny Elfman durch den Raum, heulen die Wölfe und rattern die Kutschenräder durch den Wald (00:08:57). Dabei wird Räumlichkeit groß geschrieben. Egal, ob ein kleines Lämmchen oder ein Vogel von der Seite, eine tief dröhnende Pauke aus dem Hintergrund oder ein gruseliger Effekt, der mit der Richtung spielt… Alles, was beim Ohr des Zuschauers ankommt, klingt saftig und voller Klanggewalt. Auch sprachlich klingen alle Fassungen kraftvoll, wobei das englische Original etwas kerniger ausfällt und den Stimmen einen Tick mehr räumliches Element gönnt. Nur unwesentlich plastischer als die Dolby Digital 5.1-Versionen hört sich die DTS-Fassung an.
Extras: Die DVD bietet als Extras die Darstellerinfos zu Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Michael Gambon, Christopher Walken und Christopher Lee. Wirklich interessant wird es aber erst mit der Dokumentation „Sleepy Hollow – Behind the Legend“ (22:22 Min.), die sich intensiv den Dreharbeiten widmet. In den Interviews erfährt der Zuschauer Wissenswertes über Rollen, Handlung, Setting, Ausstattung, Stunts und vieles mehr von den Darstellern Johnny Depp (5:58 Min.), Christina Ricci (1:30 Min.), Miranda Richardson (4:49 Min.), Casper Van Dien (3:27 Min.), Christopher Walken (3:57 Min.), Michael Gambon (1:52 Min.) und Regisseur Tim Burton (9:00 Min.). Die DVD-Empfehlung zum Film „Michael Clayton“ (2:02 Min.) beschließt, gemeinsam mit einer Trailershow (9:54 Min.), die nett gemachte Bonusausstattung. --movieman.de
VideoMarkt
Im Jahre 1799 wird der New Yorker Polizist Ichabod Crane in das Städtchen Sleepy Hollow entsandt, wo innerhalb kürzester Zeit drei kopflose Leichen aufgefunden wurden. Im Ort munkelt man, dass hinter diesen Morden der Geist eines kopflosen Reiters steckt. Doch Crane, aufgeklärt und fortschrittlich, ist sich sicher, dass es eine logische, sprich natürliche Erklärung für all die absonderlichen Vorkommnisse gibt. Weit gefehlt! Der aufrechte Gesetzeshüter muss sich alsbald die Existenz des mysteriösen Reiters eingestehen.
Video.de
Schauerlich-schönes, tricktechnisch exzellentes Horror-Märchen, von Tim Burton, dem Meister subtiler Gruselstories ("Edward mit den Scherenhänden"), nach einer Erzählung von Washington Irving inszeniert. Für die perfekte Symbiose von Bildern, Musik und Spiel sorgen die "gotischen Gemälde" von Kamermann Emmanuel Lubezki, die sphärischen Klangbilder von Komponist Danny Elfman sowie der überzeugende Auftritt Johnny Depps als steif-schüchterner Cop. Bis in die Nebenrollen exquisit besetztes Grusel-Meisterstück.
Blickpunkt: Film
Der New Yorker Polizist Ichabod Crane soll 1799 im Städtchen Sleepy Hollow die Ermordung dreier Menschen, die ohne Kopf aufgefunden wurden, aufklären. Im Gegensatz zu den Stadtbewohnern weigert sich der rational denkende Crane zunächst, an eine übernatürliche Erklärung zu glauben. Tim Burtons mitreißendes Horror-Märchen nach der Vorlage von Washington Irving, brillant ins Bild gesetzt von Emmanuel Lubezki und mit einem überzeugenden Johnny Depp als Vertreter der Vernunft und Staatsgewalt.
Blickpunkt Film Kurzinfo
Constable Ichabod Crane wird in die verschlafene Gemeinde Sleepy Hollow geschickt, um dort eine grauenvolle Mordserie aufzuklären. Zunächst will er nicht glauben, dass es sich beim Schuldigen um einen kopflosen Reiter handeln soll, wie ihm alle Einwohner versichern. Doch als er mit eigenen Augen Zeuge der Bluttat wird, wird das Wertesystem des rationalen Kopfmenschen Crane auf den Kopf gestellt. Köpfe rollen - und so manchem werden die Augen übergehen. Einmal mehr stellt Tim Burton mit seinem opulenten und symbolträchtigen Horrormärchen faszinierend unter Beweis, dass er einer der visuell virtuosesten Big-Budget-Regisseure ist. Johnny Depp und Christina Ricci stehen im Zentrum des morbiden Mörder-Mystery-Menuett, das sich auch auf humorvolle Weise vor den Horrorklassikern des Hauses Hammer verbeugt.
Ach, guck mal, wie süß: Der Johnny ist ja noch ganz jung und faltenfrei! Und Christina Ricci erst, so blond und großäugig und unschuldig. Kein Wunder - ist ja auch schon fast zehn Jahre her, dass die beiden Seite an Seite für Tim Burtons Horrorstreifen vor der Kamera standen. Es ist nach wie vor sehenswert, wie Schönling Johnny Depp den Polizisten Ichabod Crane mimt, der 1799 in die Kleinstadt Sleepy Hollow geschickt wird, um eine Serie von Morden aufzuklären - angeblich treibt ein kopfloser Reiter sein Unwesen, was Crane jedoch für abergläubische Spinnerei der Dorfbewohner hält. Gemeinsam mit der jungen Katrina Von Tassel (Ricci) stellt er Nachforschungen an. Und schon bald bleibt ihm nichts anderes übrig, als auch an einen gruseligen Spuk zu glauben ... (jul)Features: Interviews, Hinter den Kulissen, DarstellerinfosAuch als Blu-ray-Disc!
Kurzbeschreibung
Im kleinen Städtchen Sleepy Hollow geht 1799 die nackte Angst um: Drei Leichen wurden bereits gefunden, allesamt ohne Kopf. Der Geist eines furchtbaren Reiters, so raunt man sich zu, soll es sein, der da seine blutige Ernte einfährt. Aus New York wird Ichabod Crane geschickt, um die bestialischen Verbrechen aufzuklären. Crane verwirft die abergläubigen Vermutungen als dummes Geschwätz: Es muss eine plausible Erklärung für die Morde geben. Doch wenig später wird sein Glaube an die Vernunft auf eine grauenhafte Probe gestellt - und für immer erschüttert...
Produktbeschreibungen
Im kleinen Städtchen Sleepy Hollow geht 1799 die nackte Angst um: Drei Leichen wurden bereits gefunden, allesamt ohne Kopf. Der Geist eines furchtbaren Reiters, so raunt man sich zu, soll es sein, der da seine blutige Ernte einfährt. Aus New York wird Ichabod Crane (Johnny Depp) geschickt, um die bestialischen Verbrechen aufzuklären. Crane verwirft die abergläubischen Vermutungen als dummes Geschwätz: Es muss eine plausible Erklärung für die Morde geben. Doch wenig später wird sein Glaube an die Vernunft auf eine grauenhafte Probe gestellt - und für immer