* * * Inhalt * * *
Ein Überfall. Eine Tasche Kokain. Eine Nacht. Ein Nachtclub. Ein Polizist, verstrickt in die Geschehnisse und auf der Suche nach seinem Sohn. Sein Sohn, in den Fängen derjenigen, die an die Tasche mit dem Koks wollen. Ein Ultimatum. Weitere Polizisten / Polizistinnen. Alles läuft zusammen - in eben diesem Nachtclub ...
* * * Dies und Das * * *
Soweit die vage Inhaltsangabe, die nicht allzu viel vorwegnehmen sollte. Vorweg: der Film macht seine Sache eigentlich ganz ordentlich, kann letztendlich aber nicht vollkommen überzeugen und geht in der Masse an (Hollywood-)Alternativen ein wenig unter. Insgesamt wirkt er wie ein französischer Hollywood-Klon, dann und wann strauchelnd, dazu mit einer leichten Underground-Glasur. Nicht schlecht, aber eben auch nicht ganz das Wahre.
Die Schauspieler waren mir größtenteils unbekannt; sie sind nicht herausragend, fallen aber auch nicht negativ auf - mal abgesehen davon, dass nicht ein Sympathieträger darunter war. Spannungsbogen und Storyverlauf sind für einen Film dieses Genres durchaus ganz nett und ansehnlich. Besonders, da nahezu der gesamte Film in einem - allerdings riesigen - Nachtclub spielt. Das sorgt für Atmosphäre und gibt dem Film einen Hauch Eigenständig- und Persönlichkeit.
Negativ ... war teilweise die Synchro, die etwas unpassend, zuweilen fast ein wenig lachhaft wirkte - aber nur stellenweise. Die Actionszenen konnten mich nicht wirklich überzeugen. Einerseits abgekupfert, andererseits hin und wieder etwas zu gewollt oder bizarr. Ich hab an der einen oder anderen Stelle dazu ganz herzlich einen Soundtrack vermisst. Wenn nichts eingespielt wird, dann wirken gewisse Schlägereien doch eher seltsam unbeholfen.
* * * Bild und Ton * * *
Für Bild und Ton bin ich nicht gerade ein Experte - ich empfand beides jedoch als anständig.
* * * Extras * * *
Welche Extras? Es gibt keine, wenn man von einer Handvoll Trailer mal absieht ...
* * * Fazit * * *
Kein schlechter Film, aber eben auch nicht hervorstechend - abgesehen davon, dass er nahezu ausschließlich im Nachtclub spielt.
»Sleepless Night« ist einer dieser Filme, die nachts auf ARD kommen könnten. Einer dieser Filme, bei denen man hängen bliebe, wenn man ziellos durch die Sender zappt; weil ihm auf den ersten Blick etwas Randgruppenhaftes anhaftet, im positiven Sinne. Es ist einer dieser Filme, die man in solchen Momenten gerne schauen mag. Aber es ist keiner, den man [bzw.: ich] sich extra auf DVD holt und dann immer wieder anschaut.
Dreieinhalb Sterne. Kann man sich unterhaltsam anschauen; man verpasst aber auch nichts, wenn man es bleiben lässt ...