nicht nur, dass Männer keine Bedienungsanleitungen lesen, sie sind selber so komplex, dass man für ihre Bedienung eine Anleitung bräuchte.
Mandy übersetzt Bedienungsanleitungen und ist mit ihrem Leben eigentlich gar nicht unzufrieden, bis sie an ihrem achtundzwanzigsten Geburtstag durch ein unkonventionelles, um nicht zu sagen, äußerst uncharmantes, Geschenk ihrer Chefin aus der Bahn geworfen wird.
Und statt mit dem sportlichen Peter aus Alaska in seine kühle Heimat zu emigrieren, wie sie es anfangs beabsichtigte, ziehen sie und ihr treuer Stoffhase Löffi ein Buddhist und Beatles-Liebhaber nach London, um ein neues Leben zu beginnen.
Dort allerdings verkompliziert sich das Chaos in Mandys Leben nur noch weiter, woran ihre beiden WG-Genossinnen Jill und Doreen nicht ganz unschuldig sind. Und plötzlich hat Mandy, die glaubte, von Männern die Nase voll zu haben, die Qual der Wahl zwischen drei Prachtexemplaren der Spezies: vom Schauspieler Alan über Mandys hilfsbereiten neuen Chef Jerome bis zu einem wie Phönix aus der Asche wieder aufgetauchten Peter
Die flapsigen Sprüche, die Art, wie Mandy von einem Problem ins nächste stolpert und die Tatsache, dass sich wohl jede Frau in dem einen oder anderen Aspekt der Heldinnen des Buchs wiedererkennen wird (und sei es auch nur in der chronischen Angst vor Schluckauf), machen Let Sleeping Men Lie zu einem überaus unterhaltsamen Lese- und Lernvergnügen, das man ruhig auch Männern in die Hand geben darf, die sich dafür interessieren, wie Frauen ticken.