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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2009
seit "the dirt" boomen die rockbücher. jeder, der a) schon auf einer größeren bühne eine gitarre bedient und b) diverse unterhaltungschemie im anekdotisch wertvollen übermaß konsumiert hat, schreibt jetzt sein büchlein, vom ronnie wood bis lemmy - und eben auch slash.

geschrieben ist das gar nicht schlecht. man bekommt einen sehr guten einblick in das bewegte leben eines künstlerkindes und späteren rockstars, in die kritische und stets einsturzgefährdete kreative und menschliche statik einer großen rockband und in die entstehungsgeschichte wichtiger alben der rockgeschichte. slash wirkt relativ fair in seiner darstellung der konflikte mit axl rose, welche schließlich die band auseinanderrissen - wobei wir natürlich axls wahrheit nicht hören, nur slashs. das buch ist nicht ganz so witzig wie "the dirt" von mötley crüe, aber immerhin mit einem gesunden humor und einer gesunden ironischen distanz zu sich selber geschrieben.

was ein bisschen komisch wirkt: das slash seine exzesse derart verharmlost. das liest sich so, als wären saufen bis jenseits der tremorgrenze, eine eskalierende heroinsucht und wildes herumschlafen ohne kondome (!) auch nur fröhliche freizeitbeschäftigungen. axls verhaltensauffälligkeiten (nicht auftreten, zicken, kontrollsucht) werden groß-, slashs eigene klein geredet.

was aber wirklich unfassbar ist: dieses buch wurde offenbar von einem ebenfalls betrunkenen und drogensüchtigen übersetzungscomputer ins deutsche übertragen und entweder von einem schimpsanen oder von gar niemandem lektoriert. eine solche aberwitzige fülle von grammatik-, rechtschreib-, ausdrucks-, sinn-, satz- und druckfehlern habe ich noch nie auf einem haufen gesehen. ein skandal, eine beleidigung aller käufer!

4 sterne fürs buch, null sterne für übersetzung und verlag.
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am 16. Juni 2010
vorweg muss ich einwerfen: die deutsche übersetzung dieses buches ist absolut unlesbar. selbst jemand wie mir sind da eindeutig zu viele grammatik, sinn, und satzfehler enthalten. der übersetzer litt wohl unter alkoholeinfluss oder übernachtigkeit.

deshalb rate ich jedem der dazu in der lage ist das buch im original-englisch zu lesen. die deutsche version dieses schinken habe ich gleich wieder verschenkt und fahre jetzt mit dem englischen um vieles besser....

jetzt zum buch: ein jeder wannabe-musikkünstler schreibt ja heutzutage schon eine biografie... (selbst wenn er nur triangel gespielt hat)...
in der fülle dieser ganzen bücher ist es wahrlich nicht einfach eine ordentliche, vor allem aber eine interessante biografie wie diese zu ergattern.

ich persönlich war immer ein bewunderer dieser rock-roll lichtgestalt: slash, der gitarrist von guns n roses, später auch von velvet revolver oder seinem eigenen ehrgeizigen projekten.
der mann mit hut hat wohl millionen fans mit seinen einzigartigen und gefühlvollen les-paul solis begeistert.
dazu gibt er auch noch das perfekte bild eines rockstars ab, harddrinking and hardsmoking.....

die geschichte von slash (bürgerlich: saul hudson) wird hier sehr ehrlich und auch phasenweise sehr unterhaltsam dargestellt. von der frühen und recht schwierigen kindheit, über die turbulenten teenie tage bis hin zu gründung der guns, deren aufstieg und tiefen fall....

das menschliche drama dieses mannes kann durchaus bewegen, immer hin und hergerissen zwischen wahnsinn, exzess und musikalischer genialität bis hin zum selbstzerstörenden heroin-missbrauch.
eine bewegende geschichte eines mittelosen jugendlichen welcher sich mit diebstahl über wasser halten muss und von einem tag auf den andern plötzlich keine geldsorgen mehr hat, dafür druck, fans, auflagen, pflichten.

wie schwer es ist solches unbeschadet durchzustehen wird einem bei lesen absolut klar.

interessant ist dies buch vor allem für fans von guns n roses, ist hier doch recht penibel die zusammenfindung der band und die recht genaue beschreibung der verschiedenen musiker über die jahre hinweg hervorragend dokumentiert.

einziges manko ist wohl das gefühl das slash sein verhalten (heroin-missbrauch, alkoholkonsum, diebstahl) sehr herunterspielt, sich offensichtlich der fehler bewusst ist aber sich in dem ganzen buch kaum anzeichen von reue oder wirklich abschreckende szenen abspielen.
dennoch hebt er sich niemals in einen heldenstatus, blickt hier recht nüchtern und vor allem clean auf ein turbulentes leben zurück.

fazit: eine spannende und sehr gut geschriebene biografie eines gitarren-genies. für alle die nicht ganz wissen wie es in diesem geschäft läuft ist dies ein schwerer tip!! echter und unverfälschter wird man eine solche story wohl nirgends sonst zu lesen kriegen.
ein leben zwischen hölle und wahnsinn.- erstklassig!!
1313 Kommentare|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2011
Das Buch ist dann doch ganz schön enttäuschend ausgefallen, trotz geringer Erwartungen. Dass Slash kein Denker oder generell ein Mann des Wortes ist, sei ihm gerne zugestanden. Dass ihm der Verlag aber unter diesen Voraussetzungen keinen fähigen Schreiber zu Seite stellt, ist sträflich und ruiniert das Potential des Buchs. Da hat der Verlag auf ganzer Linie versagt.
Slash kommt als ein harmloser, sympathischer Chaot mit kindlichem Gemüt rüber, seine Grundmessage ("Alles, was ich doch nur wollte war high sein, poppen und Gitarre spielen") wird alle paar Seiten wiederholt. Man erfährt, dass er sehr viel gesoffen und gedrückt hat, was durch das weitgehende Fehlen von Details in seinen Erzählungen zusätzlich illustriert wird. Auch seine zahlreichen Affären mögen für ihn selbst interessant sein.
Fast alles jedoch, was mich persönlich bei einer Musikerbiographie interessiert, kommt zu kurz: Ansichten zu und Einsichten in die eigene Musik und die anderer Interpreten, Equipment, Einnahmen und wo sie herkommen, wie Plattenfirma und Management die Band so erfolgreich gemacht haben und so weiter. Auch hier hätte ich einfach mehr vom Ko-Autor erwartet - es liegt an ihm, all die notwendigen Informationen aus Slash herauszukitzeln, um dem Leser ein umfassendes Bild vom Leben eines Rockstars zu ermöglichen.
Von der wirklich enttäuschenden Inhaltsleere des Buches abgesehen, ist auch das reine Handwerk ein echtes Ärgernis. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Buch mit so vielen Schreib- und Grammatikfehlern gelesen zu haben wie dieses. Dazu kommen eine ganze Reihe an überflüssigen Übersetzungsfehlern. Aber es passt ins Bild - das Buch ist schlichtweg eine Niete, vom Kauf wird abgeraten.
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am 13. April 2012
Ich hatte mir eigentlich mehr von Slash's Bio erwartet. Nachdem der Einstieg und die ersten 100 Seiten wirklich interessant waren wurden die restlichen 400 um so langweiliger. Es wurden immer wieder die selben Themen behandelt und wo genau Slash sich welchen Stoff reingezogen hat fand ich eher ermüdent.
Meiner Meinung nach hätte man den Inhalt des Buchs auf 200 Seiten kürzen können. Für wahre Slash-Fans mag es ein Muss sein - für jeden der wie ich nur dachte, er müsse einmal etwas über einen Gitarren-Gott lesen, weil er selbst leidenschafftlicher Gitarrist ist: Lasst es lieber und nutzt die Zeit um selbst zu üben und proben.
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am 13. Februar 2009
Ein muß für jeden echten Rock n Roller ! Für eingefleischte Slash, Guns n Roses, Velvet Revolver oder sonstige Fans des Rock n Roll Lifestyles stellt dieses Werk praktisch eine Pflichtlektüre dar.
Slash gibt jedem Interessierten Einblicke in das exzessive Leben eines Rockstars, wie lustig es sein kann und wie gleich auch gefährlich. Er erläutert zusätzlich auf unterhaltsame Weise seinen Lebensweg bis zum heutigen Tage und die Entstehung und den Niedergang von Guns n Roses und stellt sämtliche Presseenten und Gerüchte der letzten 20 Jahre in den Schatten.
Ich hatte die 500 Seiten innerhalb einer Woche durch und das will was heißen, ich bin ansonsten absolut lesefaul und höchstens zum durchschauen von Magazinen wie z.B. der neuen Gitarre und Bass oder dem Metal Hammer zu bewegen.
Top-Buch!
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am 14. Dezember 2014
Dieses Buch liefert viele Einblicke in das Leben von Saul Hudson, im privaten, sowie auf der Bühne.
Das über 500 Seiten dicke Buch beginnt mit der Geburt und Kindheit von Slash in den 70ern.
Man erfährt viel darüber, wie es ist in einer Familie aufzuwachsen, die quasi im Showbiz lebt, denn die Mutter war Modedesignerin und Kostumbildnerin, und lernte somit viele berühmte Persönlichkeiten kennen. Er wuchs anfangs wohlbehütet auf, und brauchte sich um nichts zu sorgen, doch dann trennten sich seine Eltern und und damit wurde er nicht fertig.
Doch dann eines Tages fand er bei Großmutter eine alte Gitarre mit nur einer Saite, und das Schicksal nahm seinen Lauf.

Das Buch ist teils sehr selbstironisch und witzig geschrieben, doch manchmal kommt man auch ins Nachdenken.
Man erfährt eine Menge über das Kennenlernen von Slash, Duff, Axl, Steven und Izzy und den Aufstieg von Gunsn Roses, mit spannenden Storys und Anekdoten. Doch mit oder ohne Erfolg, eine zentrale Rolle spielen die Drogen, vorallen Heroin, von denen er einfach nicht loskommt.
In dem Buch erfährt man auch interessantes über andere berühmte Persönlichkeiten, z.B. Paul Stanley oder The Cult, die aber nicht gut rüberkommen. Doch andere Persönlichkeiten werden großgeschrieben, z.B. Aerosmith, Tommy Lee oder Ronnie Wood, zudem bekommt man Einblicke wie die einzelnen Songs entstanden sind.
Doch obwohl die Drogenexzesse von Slash und Izzy etwas heruntergespielt wurden und dafür die Wutausbrüche von Axl großgeschrieben werden, versucht er immer fair zu sein und Axl nicht schlecht dastehen zulassen.

Zu den Rechtschreibfehlern, die hier erwähnt werden, kann ich nur sagen, das mir keine größeren aufgefallen sind.
Ich würde das Buch immer wieder kaufen, denn es ist sehr unterhaltsam, auf jedenfall etwas für einen Fan. Alle nicht Fans müssen selber entscheiden, ob sie eine spannende Lektüre lesen wollen oder nicht.
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am 4. Oktober 2008
Slash liefert hier eine tolle Autobiographie ab, über die er übrigens selbst in einem Zeitungsinterview zunächst sagte, er würde sie auch seinen Kindern zu lesen geben - das sollte er vielleicht nicht machen (was er selber auch eingesehen hat), dafür hat er das Sex 'n Drugs Kapitel seines Lebens doch etwas zu detailliert beschrieben. Aber auch wenn er "den nächsten Druck" manchmal etwas zu oft erwähnt, gibt das Buch dem G 'n R/Slash'n Snakespit/Valvet Revolver Fan tiefe Einblicke in sein Leben als Musiker und macht ihn für mich noch authentischer.

Den einen Stern Abzug gibt es für die miserable Leistung der deutschen Lektoren. Ich habe noch NIE ein Buch mit so vielen Rechtschreib- und Grammatikfehlern gelesen wie dieses!!
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am 29. Juli 2010
Den Rat eines Mitrezensenten habe ich befolgt und das Buch gleich in der englischen Originalfassung gelesen.

Das war dann voller interessanter Hintergrundinfos, sehr ehrlich und wirklich teilweise zum Brüllen komisch.

Slash war schon hart drauf und hat mehr Glück gehabt als viele seiner kollegen, aber bewundernswert ist, wie er die Kurve bekommen hat und immer noch wirklich tolle
Musik macht, eben ein Musiker vom Format eines Springsteens, Fogertys, solche eben, die nicht essen müssen, sondern sich vom Musik "essen"

Sehr lesenswert, vor allem auch wegen der vielen Infos über die Musikszene der letzten 25 Jahre.
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am 13. Januar 2009
Finger weg, wenn Sie sich zutrauen das Original in englischer Sprache erhältliche Buch zu lesen.
Dieses Buch derart zu verschandeln ist eine Frechheit.
Die "ursprüngliche" Übersetzung wurde vom Verlag "überarbeitet" und heraus kam dieses Buch. Man könnte glatt vermuten, dass da ein Praktikant dran war.
Bernhard Schmid distanziert sich ausdrücklich von diesem Buch als "seine Übersetzung"!
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am 29. Dezember 2010
Über die Story lässt sich nicht viel sagen. Slash ist, wie er ist und genauso schreibt er auch- ein Musik Fanatiker, für den alles andere nur Nebensache ist und kaum erwähnenswert. Ein Must-Have für jeden Gitarrenfanatiker und Liebhaber der frühen, harten 90'er!
Das Buch allerdings ist qualitativ ein Tiefschlag: Billiges, dünnes Papier, ein hässliches, verrauschtes Cover und eine Übersetzung voller Fehler. Ob daran der Übersetzer Schuld hat oder die Korrektur Lesenden sei dahin gestellt, aber so sollte ein Buch nicht in den Druck gehen.
Es empfiehlt sich hier wirklich die englische Version!
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