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Slam (Broschiert)

von Nick Hornby (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426504049
  • ISBN-13: 978-3426504048
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 4.655 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 1 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Hornby, Nick

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn man sich von der Welt nicht verstanden fühlt, gibt es verschiedene Wege, darauf zu reagieren. Man kann sich völlig in sich zurückziehen, zum Beispiel. Man beginnt mit Gott zu reden. Oder man spricht mit dem Helden seiner Träume. Woody Allen hat das in einem Film einmal mit Humphrey Bogart so gemacht, um sich Tipps zum Aufreißen von Frauen zu holen. Für Sam ist dieser Held Tony Hawk.

Hawk ist der absolute Skater-Star des Universums, der die ultimative Lebens- und Überlebensbibel geschrieben hat. Auf jeden Fall glaubt das der 15-jährige Sam, der das Buch unendlich oft gelesen hat. Wie viele Jugendliche seines Alters, so fühlt sich auch der künstlerisch begabte Sam einsam und unverstanden (wenn auch, erfreulicherweise, ohne wehleidig zu sein). Er geht fast vollständig in seiner Leidenschaft fürs Skaten auf. Und er braucht dringend jemanden, mit dem er reden kann. Im Moment vor allem darüber, dass alles toll in seinem Leben läuft. Seine Kunstlehrerin hat ihn gefragt, ob er nicht Kunst studieren wolle. Seine Mutter hat sich von ihrem blöden Freund getrennt. Und dann hat er sich auch noch verliebt: in Alicia, seine Traumfrau. Die beiden kommen zusammen. Alles scheint perfekt. Aber dann droht plötzlich alles wieder zu zerbrechen...

Der britische Autor Nick Hornby wurde durch leicht nostalgisch angehauchte -- und später prominent verfilmte -- Romane wie High Fidelity oder About a Boy bekannt, die mit ihrem jugendlichen Charme und ihrer unbeschwert daher kommenden Sprache längst zu kleinen Klassikern geworden sind. Seitdem gilt der inzwischen 50-Jährige gemeinhin als Kultautor. Da könnte man eigentlich vermuten (und befürchten), dass sich Hornby auf den Lorbeeren seines Erfolgs ausruhen oder gar immer wieder nur neue Aufgüsse seiner sensationell erfolgreichen Bücher liefern könnte. All dies ist nicht der Fall. Slam über die Freuden und Lieben, Sorgen und Nöte einer eigentlich ganz normalen Skaterjugend ist leichtfüßig, ironisch, witzig, originell wie eh und je. Scheinbar hält sich Hornby durch sein Schreiben jung. Denn die Art und Weise, wie er den Ton seiner jugendlichen Hauptfigur trifft, ist einfach nur cool.-- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



kulturnews.de

Der 15-jährige Sam hat ein Problem: Seine gleichaltrige Exfreundin erwartet ein Kind von ihm. Der britische Autor Nick Hornby erweist sich auch in seinem neuen Roman "Slam" als absoluter Könner in der Schilderung menschlichen Zusammenlebens - da wirkt nichts inszeniert. Und Schauspieler Matthias Schweighöfer passt als Sprecher perfekt zu diesem zwischen Unsicherheit und betont lockerem Auftreten pendelnden Helden, dessen größte Passion das Skaten ist. Stets findet Hornby den richtigen Ton, komische Szenen wechseln mit großer Ernsthaftigkeit ab. Der Kunstgriff, nicht chronologisch sondern sowohl in Rückblenden als auch in einer Art Zukunftsschau von der Teenieschwangerschaft zu erzählen, lässt die Geschichte erst nach und nach entstehen und beleuchtet die Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven. (rs) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Back to the roots - Positiv wie negativ , 12. Juli 2008
Von Daniel Dilly - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Slam (Gebundene Ausgabe)
In "Slam" widmet sich Nick Hornby seinem Lieblingsthema, dass schon Romane wie "High Fidelity" oder "About a Boy" geprägt hat: Menschen am Scheideweg und ihre Angst vor einem neuen Lebensabschnitt. Ein noch kindsköpfiger junger Mann der sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, dem zu entsprechen, was die Gesellschaft unter "Reif und Erwachsen" versteht, rutscht in eine Situation, in der er sich plötzlich gezwungen sieht Verantwortung für sein Leben und sein direktes Umfeld zu übernehmen. Mittelpunkt des Buches sind dabei keine komplexen Ereignisse, sondern der äußerst widerstrebend durchlebte Reifeprozess der Hauptperson Sam.

Der wesentliche Unterschied zu den beiden oben genannten Romanen ist, dass der Ich-Erzähler diesmal kein spät entwickelter 30jähriger Berufsjugendlicher ist, sondern ein echter Teenager, der normalerweise seine naives Kindsein noch genießen könnte, wenn seine Freundin nicht ungewollt schwanger geworden wäre. Gemein ist den Romanfiguren hingegen die Angst vor einem völlig neuen, unbekannten Lebensabschnitt und die Erkenntnis dass Menschen keine Inseln sind, die ihr Schicksal ganz allein in den Händen haben, sondern das bestimmte Entwicklungen unvermeidlich sind und man sich mit ihnen arrangieren muss.

"Slam" weißt in vielem die bekannten Qualitätsmerkmale von Hornby auf: Die Gedanken der Hauptperson sind brillant in Worte gefasst. Grandioser Wortwitz und treffend beschriebene wieder erkennbare Gefühle ziehen sich wie ein roter Faden durchs Buch. In der Hinsicht ist Nick Hornby einer der besten zeitgenössischen Schriftsteller überhaupt. Die Geschehnisse sind überwiegend warmherzig und positiv ohne dabei in ein kitschiges "Alles wird gut" abzudriften.

Das vielleicht positivste Element ist jedoch Hornby literarische Entwicklung. Mittels des für ihn ganz neuen Stilmittels aus Zeitreisen/-sprüngen wirft er einen frischen "Vorher/Nachher"-Blickwinkel auf das bekannte Thema des menschlichen Entwicklungsprozesses und die Angst vor Neuem und Ungewohnten.

Es gibt allerdings auch ein paar Aspekte zu bemängeln. Ob Sam tatsächlich so denkt und fühlt wie ein normaler Teenager oder eben doch nur, wie sich der 50jährige Hornby einen Teenager in der heutigen Zeit vorstellt, bleibt zweifelhaft. Da Menschen nun mal unterschiedlich sind, kann man das nicht verallgemeinern und es wird sich nie endgültig klären lassen. Ein etwas fades Gefühl bleibt indes zurück. Hornby hätte besser daran getan sich von vornherein auf einem weniger angreifbaren Terrain zu bewegen. Zumal sich wohl auch der größte Teil seiner Leserschaft nur bedingt mit der speziellen Situation identifizieren kann.
Ein bisschen enttäuschend ist auch, dass Hornby sich ausschließlich auf den Protagonisten konzentriert (ähnlich wie in "High Fidelity") und dabei das Erzählen einer guten Geschichte vernachlässigt. Der hätte es besser getan, wenn er nicht auf ganze Phasen in dem Prozess des Kinderkriegens (wie etwa die gesamte Schwangerschaft) nahezu komplett verzichtet und man ein bisschen mehr aus der Sicht der jungen Mutter erfahren hätte.

Sollte sich Hornby seinen messerscharf analysierenden Blick auf seine Mitmenschen und seinen unvergleichbaren Wortwitz bewahren, und sich zusätzlich endlich die Zeit nehmen eine komplexe, umfassende Geschichte zu erzählen, statt lediglich eine prägende Phase aus dem Leben einer Person, wird dieser Roman sicherlich ein Meisterwerk. Hoffen wir darauf und erfreuen uns bis dahin daran, was er uns bietet. "Slam" erfüllt zwar nicht diesen Traum, nährt aber die Hoffnung, dass er in Erfüllung gehen könnte.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfühlsames Fabulieren mit herrlichen Passagen, 25. April 2008
Von Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Slam (Gebundene Ausgabe)
Nick Hornby fabuliert wieder einmal wunderbar frei und frech über die kleinen und großen Hürden und Schwierigkeiten, die das Leben so mit sich bringt. Diesmal aus den Augen eines 15 jährigen Jungen, der noch so gar nicht richtig weiß, was er will, was das Leben eigentlich soll, wohin mit all den vielen Gedanken und Gefühlen, bis das Leben auf seine ganz eigene Art recht heftig an seine Tür klopft.

Hornby beschäftigt sich aber nicht nur mit den Lebensanschauungen und Verhaltensweisen eines Heranwachsenden, dem ersten Sex, vielen ersten Gefühlen, der ganzen Angst usw. sondern hat hier auch eine wunderbare Plattform, um immer wieder seine auf sanften Pfoten sich heranschleichende gesellschaftliche Kritik anzubringen. Darüber hinaus versteht er es, einen immer wieder so wunderbar zum Lachen zu bringen. Herrlich! Ein wieder einmal absolut lesenswertes Buch, dessen Charaktere einen auch nach der letzten Seite noch länger begleiten werden.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nick Hornby auf dem Deck, 8. März 2008
Von Thomas Knackstedt "thomasknackstedt" (Delligsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Slam, 6 Audio-CDs (Audio CD)
Wie geht das? Nick Hornbys -Slam- scheint, jedenfalls hier bei amazon, die Hörer, oder auch Leser, völlig unterschiedlich anzusprechen. Es gibt eine Menge Bücher oder Filme, bei denen ich diese unterschiedlichen Reaktionen bestens verstehe, bei Slam- bin ich jedoch ein wenig verwirrt.

Die meisten Nick Hornby-Leser mögen den Stil und die Storys des Engländers. Ob -Fever Pitch- -High Fidelity- oder -A long way down-, Hornby ist immer am Puls der Zeit. Er weiß, wie die Protagonisten, gäbe es sie in der realen Welt, sprechen und handeln würden. Sein Humor ist speziell, detailgetreu und intelligent. Seine Beobachtungsgabe bringt verworrene Sachverhalte explizit auf den Punkt. Oft braucht Hornby dafür nicht mehr als ein paar Sätze oder eine hingeworfene Bemerkung. Das hat Klasse und ist überaus unterhaltend.

Genau diese Eigenschaften weist -Slam- auf. In diesem Roman erzählt Hornby aus der Sicht des 15jährigen Skaters(Das ist ein Skateboarder!) Sam, der die gleichaltrige Alicia kennen lernt. Die beiden schlafen zusammen und Alicia wird schwanger. Eigentlich eine alltägliche Geschichte, mag man denken. Aber Sam ist selbst Sohn einer Mutter, die ihn mit 16 Jahren zu Welt brachte und Alicias Eltern fühlen sich gegenüber Sam und seiner Mutter irgendwie ein bisschen -besser-. Na ja, und dann hat Sam noch dieses Tony Hawk(Das ist DER Skater)-Poster an der Wand hängen. Haben ja viele Jugendliche. Aber nicht jeder spricht mit einem Poster und wartet darauf, dass der abgebildete Skate-Gott auch noch Ratschläge gibt. Sam macht genau das! Und lernt dabei fürs Leben. Das ist allerdings schwer genug. Sam und Alicia schippern von einer Krise in die nächste, sind zusammen und wieder auseinander. Das Leben geht dabei gnadenlos weiter...

Berichterstatter dieser jugendlichen Eltern-Beziehung ist Nick Hornby; mit Leib und Seele. Er versetzt sich gekonnt in die jungen Eltern hinein und zeigt uns ihre Sicht der Dinge. Das ist in jedem Fall gelungen.

Die gekürzte Hörbuchversion zerreißt den Stoff nicht. -Slam- kommt in einem Guss rüber. Matthias Schweighöfer liest auf den sechs CDs mit voller Hingabe und erinnert mich manchmal an den jungen Klaus Hoffmann. Schweighöfer findet Hornbys Pointen und bringt sie ohne Verlust an den Leser. Ich habe mich gut unterhalten und fand vom Schmunzeln bis zum lautstarken Lacher jede Nuance des Nick-Hornby-Humors wieder.
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