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Skylla
 
 
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Skylla [Gebundene Ausgabe]

Peter Schneider
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 387134432X
  • ISBN-13: 978-3871344329
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 932.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Schneider
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit seinem reichen Roman entführt uns Peter Schneider in eine Welt voller antiker und moderner GeheimnisseDer Berliner Anwalt Leo Brenner hat eine Frau geheiratet, die er zu kennen glaubt, denn ihm verdankt die schöne Lucynna die Scheidung von ihrem ersten Mann. Mit ihrer kleinen Tochter wollen die beiden einen Sommer in der Toskana verbringen, flüchten aber vor dem Regen in den Süden, nach Latium.Leo und Lucynna verlieben sich in die von Touristen unberührte Landschaft und kaufen eine Ruine auf einem Hügel mit spektakulärem Meerblick - allen gut gemeinten Warnungen von Freunden und Einheimischen zum Trotz. Während der Bauarbeiten entdeckt Lucynna, einst passionierte Archäologin, ein antikes Mosaik: Odysseus und seine Gefährten passieren die Meerengezwischen Skylla und Charybdis. Der sensationelle Fund könnte einen Wettstreit zwischen zwei rivalisierenden Archäologen entscheiden, doch ist Lucynna keineswegs bereit, ihn aus der Hand zu geben. Nach dem ausgelassenen Richtfest stellt das Paar fest, dass das Mosaik verschwunden ist. Als Täter kommen alle Gäste in Betracht. Viel beunruhigender aber ist die Wandlung Lucynnas, die besessen nach dem Mosaik sucht. Leo erkennt seine Frau nicht wieder, mehr noch: er fürchtet sie. Welches Geheimnis verbindet Lucynna mit der antiken Skylla, dem schönen Ungeheuer?

Über den Autor

Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, ist in Süddeutschland aufgewachsen, studierte in Freiburg Germanistik und Geschichte und lebt seit 1961 als freier Schriftsteller. 1972 Staatsexamen, 1973 Berufsverbot als Referendar. Mehrere Förderpreise; 1977/78 Stipendium der Villa Massimo. Schneiders theoretische Schriften dokumentieren den Ablauf der Studentenrevolte der späten 60er Jahre, an der er in Berlin und Italien aktiv teilnahm. Diese Erfahrungen sowie das zeitweilige Berufsverbot bestimmen seine ersten Erzählungen. 2009 erhielt er den Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die alten Sagen leben wieder auf, 14. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Skylla (Gebundene Ausgabe)
Das ist ein starkes Buch: Es spielt mit der deutschen Sehnsucht nach einem sonnendurchfluteten Leben im beschaulichen Hinterland Italiens, den Verwirrungen einer ungewöhnlich alltäglichen Familienkonstellation und der zeitlosen Faszination uralter Mythen.

In diesem spannungsgeladenen Roman geraten die Hauptfiguren an die Grenzen: Die Frau steigert sich in ihrer Suche nach archäologischen Erkenntnissen in einen Wahn, ihr Mann gerät in der Suche nach ihr an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit und die Tochter steht wieder mal zwischen den beiden Eltern. Diese Zusammenstellung erinnert fatal an die im Titel angesprochene griechische Sage von zwei Felsen, die alles zwischen sich zermalmen.

Dieser Band von Schneider kommt diesmal ohne Proklamierung einer Ideologie aus, profitiert aber von Anklängen an Kriminalgeschichten, Forschungsdokumentationen und der Sehnsucht nach Freie in beengten Familienverhältnissen.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen ganz nett, 2. Mai 2006
Von 
Peter Schneider (Region Stuttgart, Baden-Württemberg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Skylla (Gebundene Ausgabe)
Skylla ist ein ganz nettes Buch. Was heißt ganz nett? Dass es weder so richtig Fleisch noch so richtig Fisch ist. Das positive vorne weg: Das Buch macht richtig Lust darauf, mal wieder nach Italien zu fahren. Und da ich schon mehrmals auf der Insel Capri war, das nächste mal auf alle Fälle die Villa des Tiberius anzusehen. (die gibt es dort nämlich wirklich)

Das Buch macht Lust darauf sich mal wieder mit römischer Geschichte und der Geschichte der römischen Kaiser zu beschäftigen. Tibeius (um den es in diesem Buch immer wieder mal geht), war der Kaiser, der zum Zeitpunkt der Kreuzigung Christi Kaiser in Rom war (interessante Parallele - das Buch weist an einer Stelle darauf hin).

Die Geschichte ist etwas dürftig, bzw. hat ein paar Fehler, denn aus einem nur kurzen (Urlaubs-)Aufenthalt wird ziemlich abrupt ein um so längerer an dessen Ende der Erzähler den Rohbau seines Hauses in Italien stehen hat. (kann man sich so schnell Zeit frei machen? Und kann man sich auch so schnell entscheiden zu bauen? Mir kam das alles etwas schnell vor)

Das Buch hat auch manche Länge, da ziemlich ausführlich die Widernisse beim Bau eines Hauses in Süditalien beschrieben werden. Dieser Hausbau hat aber so ganz direkt nichts mit der eigentlichen Geschichte, der Skylla zu tun. Bzw. bringt diese Geschichte nicht wesentlich voran.

Es ist auch alles etwas knapp dargestellt, so z.B. die Suche nach seiner Ehefrau (ohne die Handlung verraten zu wollen), da macht er sich mit seiner Tochter auf die Suche, es wird aber erst bei der Rückkehr klar, dass es mehrere Wochen sind.

Und dann was soll die ganze Geschichte mit den fünf Jahren nach der eigentlichen Geschichte? Vielleicht habe ich das nicht begriffen.

In das Buch wird auch noch die "alt 68 er / Sponti" Vergangenheit des "ich"Erzählers vermengt. Was soll das bringen? Den Beweis, dass der Sponti erfolgreicher Rechtsanwalt wurde? Solche Geschichten und Lebensberichte kennt man doch schon zur Genüge. Oder warum tritt dieser Paul Stirlitz auf?

Vielleicht aber handelt es sich insoweit um den Unterschied eines 320 Seiten Buches (soviele Seiten hat das Buch) zu einem 680 Seiten Schmöker, der einfach alles besser erklären kann.

Insgesamt scheint es sich um eine "wahre" Geschichte zu handeln, da sonst solche Details wie der Löschwasserabwurf oder aber dieser Berliner "Freund" keinen so großen Raum bekommen würde.

Ich bin mir insgesamt nicht sicher, ob ich das Buch empfehlen kann. Daher nur 2 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Allen Italienreisenden zu empfehlen, 3. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Skylla (Gebundene Ausgabe)
Ein ausserordentlich spannendes Buch, das allen Italienreisenden und an roemischer Geschichte und antiker Mythologie Interessierten sehr zu empfehlen ist. Das Buch verbindet einen viel Situationskomik enthaltenden Bericht ueber den Hausbau einer deutschen Familie in der Naehe Neapels mit dem Wettstreit dreier Archaeologen um die Rekonstruktion und Deutung einer mythologischen Skulptur. Es ist sowohl Kriminalroman (eine Frau verschwindet), als auch Italienbeschreibung (der Blick von den Huegeln Latiums; die Intrigen, aber auch Liebenswuerdigkeiten der einheimischen Bevoelkerung), und Remininszenz an die deutsche 68er Generation. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, und Pflichtlektuere fuer jeden, der beabsichtigt, in Italien ein Haus zu bauen.
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