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Skylla
 
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Skylla [Taschenbuch]

Peter Schneider
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499240807
  • ISBN-13: 978-3499240805
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 768.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Schneider
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Reine, intelligente Erzähllust. (Frankfurter Rundschau )

Peter Schneider ist ein spannendes Buch über Mythen gelungen: die antiken, die deutsch-italienischen und diejenigen, die man von sich selbst entwirft. (Brigitte )

Ein sensibler Beobachter, der eine klare und präzise Sprache spricht. (FAZ )

Kurzbeschreibung

„Reine, intelligente Erzähllust.“ (Frankfurter Rundschau) Eines Sommers gerät ein Berliner Ehepaar mit seiner kleinen Tochter in ein unbekanntes Italien: das wildromantische Latium, an dessen Küste schon Odysseus kreuzte. Jeder behauene Stein in dieser Landschaft kündet von einer so glanzvollen wie Furcht erregenden Vergangenheit. Die mythische Gegend verführt die Familie zum Kauf eines malerischen Hügels – obwohl man doch nie und nimmer ein Haus bauen wollte. Über dem Hügel liegt ein Fluch, behaupten die Alteingesessenen, und bald zeigen sich die ersten Risse in der Ehe. Doch erst als seine Frau spurlos verschwindet, beginnt der Bauherr, die warnenden Vorzeichen zu deuten.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist ein starkes Buch: Es spielt mit der deutschen Sehnsucht nach einem sonnendurchfluteten Leben im beschaulichen Hinterland Italiens, den Verwirrungen einer ungewöhnlich alltäglichen Familienkonstellation und der zeitlosen Faszination uralter Mythen.

In diesem spannungsgeladenen Roman geraten die Hauptfiguren an die Grenzen: Die Frau steigert sich in ihrer Suche nach archäologischen Erkenntnissen in einen Wahn, ihr Mann gerät in der Suche nach ihr an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit und die Tochter steht wieder mal zwischen den beiden Eltern. Diese Zusammenstellung erinnert fatal an die im Titel angesprochene griechische Sage von zwei Felsen, die alles zwischen sich zermalmen.

Dieser Band von Schneider kommt diesmal ohne Proklamierung einer Ideologie aus, profitiert aber von Anklängen an Kriminalgeschichten, Forschungsdokumentationen und der Sehnsucht nach Freie in beengten Familienverhältnissen.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ganz nett 2. Mai 2006
Von Peter Schneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Skylla ist ein ganz nettes Buch. Was heißt ganz nett? Dass es weder so richtig Fleisch noch so richtig Fisch ist. Das positive vorne weg: Das Buch macht richtig Lust darauf, mal wieder nach Italien zu fahren. Und da ich schon mehrmals auf der Insel Capri war, das nächste mal auf alle Fälle die Villa des Tiberius anzusehen. (die gibt es dort nämlich wirklich)

Das Buch macht Lust darauf sich mal wieder mit römischer Geschichte und der Geschichte der römischen Kaiser zu beschäftigen. Tibeius (um den es in diesem Buch immer wieder mal geht), war der Kaiser, der zum Zeitpunkt der Kreuzigung Christi Kaiser in Rom war (interessante Parallele - das Buch weist an einer Stelle darauf hin).

Die Geschichte ist etwas dürftig, bzw. hat ein paar Fehler, denn aus einem nur kurzen (Urlaubs-)Aufenthalt wird ziemlich abrupt ein um so längerer an dessen Ende der Erzähler den Rohbau seines Hauses in Italien stehen hat. (kann man sich so schnell Zeit frei machen? Und kann man sich auch so schnell entscheiden zu bauen? Mir kam das alles etwas schnell vor)

Das Buch hat auch manche Länge, da ziemlich ausführlich die Widernisse beim Bau eines Hauses in Süditalien beschrieben werden. Dieser Hausbau hat aber so ganz direkt nichts mit der eigentlichen Geschichte, der Skylla zu tun. Bzw. bringt diese Geschichte nicht wesentlich voran.

Es ist auch alles etwas knapp dargestellt, so z.B. die Suche nach seiner Ehefrau (ohne die Handlung verraten zu wollen), da macht er sich mit seiner Tochter auf die Suche, es wird aber erst bei der Rückkehr klar, dass es mehrere Wochen sind.

Und dann was soll die ganze Geschichte mit den fünf Jahren nach der eigentlichen Geschichte? Vielleicht habe ich das nicht begriffen.

In das Buch wird auch noch die "alt 68 er / Sponti" Vergangenheit des "ich"Erzählers vermengt. Was soll das bringen? Den Beweis, dass der Sponti erfolgreicher Rechtsanwalt wurde? Solche Geschichten und Lebensberichte kennt man doch schon zur Genüge. Oder warum tritt dieser Paul Stirlitz auf?

Vielleicht aber handelt es sich insoweit um den Unterschied eines 320 Seiten Buches (soviele Seiten hat das Buch) zu einem 680 Seiten Schmöker, der einfach alles besser erklären kann.

Insgesamt scheint es sich um eine "wahre" Geschichte zu handeln, da sonst solche Details wie der Löschwasserabwurf oder aber dieser Berliner "Freund" keinen so großen Raum bekommen würde.

Ich bin mir insgesamt nicht sicher, ob ich das Buch empfehlen kann. Daher nur 2 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein ausserordentlich spannendes Buch, das allen Italienreisenden und an roemischer Geschichte und antiker Mythologie Interessierten sehr zu empfehlen ist. Das Buch verbindet einen viel Situationskomik enthaltenden Bericht ueber den Hausbau einer deutschen Familie in der Naehe Neapels mit dem Wettstreit dreier Archaeologen um die Rekonstruktion und Deutung einer mythologischen Skulptur. Es ist sowohl Kriminalroman (eine Frau verschwindet), als auch Italienbeschreibung (der Blick von den Huegeln Latiums; die Intrigen, aber auch Liebenswuerdigkeiten der einheimischen Bevoelkerung), und Remininszenz an die deutsche 68er Generation. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, und Pflichtlektuere fuer jeden, der beabsichtigt, in Italien ein Haus zu bauen.
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