Die Mittlerweile 19-Jährige, die die Singerei neben Ihrer Arbeit als Schauspielerin betreibt, hat dieses Album bereits mit 16 Jahren aufgenommen und so überzeugen natürlich zuerst einmal die Reife der Stimme und die Sicherheit der Intonation, die an eine erfahrene Jazz-Solistin denken lässt. Aber auch über den Wunderkind-Bonus hinaus erweist sich dieses zweite Album mit Jazz-Standards als durchaus anhörenswert. Wenn auch Auswahl und Arrangements der Stücke ein wenig konventionell geraten sind, kann die Texanerin nach Ihrem Debüt, das vorwiegend dem Swing vorbehalten war, hier die ganze Bandbreite Ihres Könnens von gefühligen Balladen über rockigen Blues bis zu Jazz-Klassikern wie dem namensgebendem 'Skylark' vorführen.