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Sky at Night
 
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Sky at Night

I Am Kloot Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

motor.de

Auf "Sky At Night" liefern I Am Kloot zehn wunderbar melancholische Songperlen für einsame Nachtschwärmer und Freunde des akustischen Indie-Rocks.„Where shall I go in this big black night?“ fragt John Bramwell in “Northern Skies”, dem Opener von “Sky At Night” und bringt mit dieser melancholischen Textzeile die Stimmung des neuen I Am Kloot-Albums auf den Punkt. „Sky At Night“ ist nämlich der ideale Soundtrack für einsame Nachtschwärmer ohne Plan und Ziel – und zudem ein weiteres wunderbares Akustik-Album des Trios aus Manchester.

Wobei die Bezeichnung „akustischer Indie-Rock“ für den Sound des mittlerweile sechsten Langspielers der Band fast ein wenig zu kurz greift. Denn obwohl die akustische Gitarre und der Gesang John Bramwells, das minimalistische Schlagzeugspiel von Andy Hargreaves, sowie der sich bewusst im Hintergrund haltende Bass von Peter Jobson nachwievor die Fixpunkte im Klangkosmos von I Am Kloot darstellen, gibt es auf „Sky At Night“ auch Chöre und Saxophone („Lately“), Harfen („Proof“) und sogar orchestrale Momente („Radiation“) zu entdecken. Dennoch wirken diese Ergänzungen der Instrumentierung nie zu aufdringlich sondern fügen sich nahtlos in die Stimmung der jeweiligen Songs ein. Effekthascherei haben I Am Kloot nämlich auch im Jahr 2010 alles andere als nötig. Bester Beweis ist das wunderschöne „I Still Do“, in welchem John Bramwell allein mit sich und seiner Gitarre für einen der herausragendsten Momente auf „Sky At Night“ sorgt.

So melancholisch, ja bisweilen unendlich traurig die Stimmung auf „Sky At Night“ aber sein mag, so hat dieses Album dennoch auch etwas Tröstendes. Zum einen die Erkenntnis, das Melancholie nachwievor einer der besten Antriebe für wunderbare Musik ist und zum anderen, dass es mit einem guten Drink und dieser Platte im Player auch ein Fest sein kann, sich in einer einsamen, schlaflosen Nacht bewusst zu machen, dass wohl jeder solche Momente kennt. Allen vorran sicher John Bramwell, der auf „Sky At Night“ erneut beweist, was für ein hervorragender Songschreiber er ist. Auch für den nächtlichen Spaziergang in verschlafenen Gassen eignen sich diese zehn Stücke geradezu perfekt. Unweigerlich kommen einem da Bilder von der Tristesse einer Industrie- und Arbeiterstadt wie Manchester – der Heimat von I Am Kloot – in den Sinn. Doch auch die einsamen Nachtschwärmer hierzulande werden mit „Sky At Night“ voll auf ihre Kosten kommen.

Kurzbeschreibung

Ein Meisterwerk! Nachdem sich I Am Kloot bereits mit ihren Vorgängeralben eine treue Fanschar erspielt haben, setzt die Band nun zum Quantensprung an. Die 10 Songs auf "Sky At Night" sind die besten die die Band je geschrieben hat. String-Arrangements die an Sam Kirby (Nick Drake etc.) erinnern und die exzellente Produktion von Elbows Guy Garvey lassen das Herz eines jeden Musikliebhabers höher schlagen. Dabei hat diese Platte dazu noch das Potential die Band weit aus dem Indie Kosmos heraus zu katapultieren, und so gilt dieses Album schon jetzt und vollkommen zu recht, als heisser Anwärter auf den englischen Mercury Music Prize. Wer diese Platte nicht fühlt, ist klinisch tot!

kulturnews.de

Bislang lieferten I Am Kloot Stillstand auf höchstem Niveau: Das grandiose Debüt zeigte, wie Indiepop mit spärlichen Arrangements und schwarzhumorigen Texten funktioniert, und die folgenden drei Platten des Trios aus Manchester klangen alle ähnlich - nur dass die Songs ein bisschen schwächer waren. Fürs neue Album engagierte die Band um Songwriter John Bramwell mit Elbow-Sänger Guy Garvey erneut den Produzenten des Debüts - und plötzlich ist vieles anders. Während "Northern Skies" noch in üblicher Manier eröffnet, setzen bei "To the Brink" plötzlich Streicher ein, das bluesige "Lately" wartet mit einem Chor auf, bei "I still do" werden sie von Marie Lionheart an der Harfe unterstützt, und bei "Radiation" sind I Am Kloot gar ein psychedelisches Orchester in bester Beatlesmanier. Natürlich liegen Bramwells Kompositionen nach wie vor weit über dem Durchschnitt, und auch seine intelligenten wie larmoyant-lustigen Texte sind erhalten geblieben. Doch manchmal scheint er sich zu sehr auf die neue Üppigkeit zu verlassen - auf Kosten der Melodiefindung. Aber das wird ja vielleicht wieder besser - nach drei weiteren Alben Stillstand ... (cs)
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