Dieses Buch kann man als Standardwerk zu den Verbindungen von Jazz, Pop, Rock und allen nachfolgenden Stilrichtungen mit Drogen ansehen. Der Autor hat akribisch eine Vielzahl von Quellen ausgewertet und eigene Interviews geführt, trotzdem ist das Buch so geschrieben, dass es für jeden gut lesbar ist. Auch die Übersetzung ist aller Ehren wert. Für so manchen kommt hier auch durchaus Überrschendes zutage, z.B. der Umstand, dass viele berühmte frühe Jazzer (etwa Louis Armstrong) bekenndende Kiffer waren, oder auch das Ausmaß von Amphetamin- und anderweitigem Medikamentenkonsum im frühen Rock'n'Roll.