Pacho, ein junger Mann (ca. 35), fett und faul, Feinschmecker und Sohn von Beruf, Comicliebhaber (v.a. Tim und Struppi) und von der Gesellschaft belächelt, trifft beim Versaufen seines letzten Geldes den unangenehmen Kerl Antontxu (Säufer, Schläger und raffinierter Koch mit kranker Leber), der bald sein Leben massgeblich verändert. Zusammen eröffnen sie ein Lokal der gehobenen Klasse (Antontxu kocht, und Pacho ist für die Dekoration zuständig), und bald gehen bei ihnen die Schickimickis ein und aus.
Im 2. Teil des Buches liest Pacho einen langen Brief, in dem ihm Antontxu aus seiner Vergangenheit erzählt. Antontxu war ETA-Mitglied und Francos Vorkoster (wie sein Vater), und bei einem missglückten Mordanschlag fällt Antonxtu für Jahre in ein Halbkoma (d.h. er kann sich nicht bewegen, hört aber alles). Er schwört Rache, und nach seinem Erwachen bringt er diverse Menschen um. Von Kopfschüssen und vergifteten Austern ist die Rede, von scheinheiligen Priestern und hinterhältigen Onkeln, von fetten Frauen und einer tödlichen Diät. -- Am Schluss, Pacho fährt im Taxi zum Krankenhaus, tritt er mit Antonxtu die letzte Reise an, und die Geschichte wird wunderbar surrealistisch.
Juan Bas schreibt humorig, selbstironisch und packend, und er versteht es, den Leser bis zum Schluss zu fesseln. -- Ein höchst erfreuliches Buch!