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Sklavin der Wildnis - Vergessene Western Vol. 4
 
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Sklavin der Wildnis - Vergessene Western Vol. 4

Loretta Young , William Holden , Norman Foster    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,77 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Loretta Young, William Holden, Robert Mitchum
  • Regisseur(e): Norman Foster
  • Komponist: Roy Webb
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Voulez Vous (Intergroove)
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 1948
  • Spieldauer: 77 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003647B2M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.381 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Zur Zeit als die jetzige Stadt Ohio noch nahezu Wildnis war, lebte in dem damals noch sehr dünn besiedelten Ort ein verwitweter Farmer namens Big Davey Harvey (William Holden). Als Big Davey erkennt, daß sein neunjähriger Sohn Davey (Gary Gray) mütterlicher Fürsorge bedarf, fährt er in die nächstgelegene Siedlung, um sich dort nach einer geeigneten Frau umzusehen. Er findet schlussendlich die Leibeigene Rachel, die er kauft und heiratet. Sein Sohn jedoch akzeptiert die neue Frau nicht und macht ihr das Leben zur Hölle. Die ganze Situation scheint dann zu eskalieren, als auch noch Jim Fairways, ein umherstreifender Jäger auf dem Hof auftaucht und Rachel den Hof macht. Ein Machtkampf um die Frau entbrennt, der in einer wüsten Schlägerei endet. Als Rachel daraufhin den Hof verlassen will, werden sie von Indianern angegriffen… Hervorragender Familienwestern mit Herz, Humor Spannung und sehr guten Darstellern


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Zur Zeit als die jetzige Stadt Ohio noch nahezu Wildnis war, lebte in dem damals noch sehr dünn besiedelten Ort ein verwitweter Farmer namens Big Davey Harvey (William Holden). Als Big Davey erkennt, daß sein neunjähriger Sohn Davey (Gary Gray) mütterlicher Fürsorge bedarf, fährt er in die nächstgelegene Siedlung, um sich dort nach einer geeigneten Frau umzusehen. Er findet schlussendlich die Leibeigene Rachel, die er kauft und heiratet. Sein Sohn jedoch akzeptiert die neue Frau nicht und macht ihr das Leben zur Hölle. Die ganze Situation scheint dann zu eskalieren, als auch noch Jim Fairways, ein umherstreifender Jäger auf dem Hof auftaucht und Rachel den Hof macht. Ein Machtkampf um die Frau entbrennt, der in einer wüsten Schlägerei endet. Als Rachel daraufhin den Hof verlassen will, werden sie von Indianern angegriffen.

Der vorerst letzte Teil der Reihe "Vergessene Western" bietet dem Zuschauer dieses Mal nicht gerade ein actiongeladenes Szenario, was aber nicht heissen soll, das man es mit einem schlechten Film zu tun bekommt. Man könnte vielmehr den Ausdruck "Familien-Western" gebrauchen, was auf der einen Seite den Inhalt der hier erzählten Geschichte perfekt beschreibt, andererseits aber auch andeutet, das Kinder hier gefahrlos zuschauen können. Die Stor spielt in einer Zeit, wo man Frauen noch für insgesamt 22 $ kaufen konnte und diesen Betrag sogar noch in Raten bezahlen konnte. Und so kauft der gute Big Davey Harvey eine Frau, damit sein Sohn nach dem Tod seiner Mutter weiterhin eine gute Erziehung genießen soll. Um seinen Ruf als guter Christ nicht zu verlieren, wird die Frau natürlich vorher geheiratet, allerdings nur, um den Schein zu wahren.

So wird einem ziemlich schnell klar, worum es in der vorliegenden Geschichte geht, nämlich einzig und allein um die Beziehung der drei Hauptcharaktere. Das mag vielen jetzt vielleicht eher langweilig erscheinen, ist es aber eigentlich nicht. Wer natürlich auf einen eher actiongeladenen Western mit vielen Schießereien aus ist, der wird hier nicht unbedingt fündig werden, denn etwas mehr Action bekommt man lediglich in den letzten Minuten des Films zu sehen. Das ist meiner Meinung nach aber auch gar nicht weiter schlimm, denn bekommt der Zuschauer doch einen recht intensiven Einblick in eine Zeit, wo harte Arbeit und ein entbehrungsreiches Leben an der Tagesordnung waren.

Auch die Schauplätze des Geschehens wurden hier hervorragend ausgewählt und verleihen dem Ganzen vor allem einen sehr authentischen Eindruck. Nicht selten überkommt einen das Gefühl, das man sich wirklich in der damaligen Zeit befindet, in der Begriffe wie Freiheit und Abenteuer noch wörtlich zu nehmen waren. Am interessantesten dabei empfand ich aber den Umgang zwischen Mann und Frau, der aus heutiger Sicht schon recht gewöhnungsbedürftig erscheint. Denn wirkt die Frau hier doch vielmehr wie ein Gebrauchsgegenstand, der seinen Nutzen für den Mann haben muss. Gefühle sind absolute Nebensache und kommen auch erst ganz zum Ende in die Geschichte, so das man keine Angst haben muss, hier mit einem schmalztriefenden Szenario konfrontiert zu werden.

Zum Ende hin lässt es sich dann auch nicht gänzlich vermeiden, das etwas Action der Story noch zusätzlichen Drive verleiht, eine kleine Schlägerei unter Männern und ein eher bescheidener Angriff der Indianer zeichnen dafür verantwortlich und runden die ganze Sache recht ordentlich ab. Insgesamt gesehen ist "Sklavin der Wildnis" zwar nicht gerade ein actionreicher Western, so das der Film wohl nicht jeden Geschmack treffen wird. Wer sich jedoch an einem Film erfreuen kann, der durch schöne Landschaftsaufnahmen, gute Darsteller und eine nette Geschichte zu überzeugen weiss, der sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren.

Fazit:

Von den vier bisher erschienenen Filmen aus der Reihe "Vergessene Western" hat man es hier auf jeden fall mit dem Teil zu tun, der am wenigsten Action beinhaltet. Dennoch hat mir dieses Werk sehr gut gefallen und man kann nur hoffen, das noch weitere Filme folgen werden, denn hier erscheinen endlich einmal einige verschollen geglaubte Filme auf DVD, die man sich immer wieder gut anschauen kann, wobei teilweise echte Nostalgie in einem aufkommt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Sklavin der Wildnis", im Original "Rachel and the Stranger" ist ein wunderbarer S/W-Film (RKO Pictures) von 1948 und zu seiner Zeit ein Kassenschlager. Er erzählt die Beziehungs-Geschichte eines verwitweten Farmers (William Holden als David Harvey) und seines Sohnes, die sich zunächst um eine neue Haushaltshilfe (Loretta Young als Rachel) bemühen. Als "Fremder" tritt ein sogar singender Freund und Jäger auf (Robert Mitchum als Jim Fairways), der die Klavier spielende Rachel auch passend an der Gitarre begleitet.

Die Frau heißt in der deutschen Übersetzung Agnes (griechisch "die Reine" / "die Geweihte"), im Original bedeutet Rachel jedoch "die Hirtin/Hüterin" (Rachel ist in der Bibel (Genesis) die kinderlose Frau des Jakob, vor der Heirat eine Schafhüterin). Hier ist sie "Sklavin" (am. "bondwoman", in der dt. Fassung "Fronmagd"), der Farmer ihr neuer Herr, der sie anständigerweise auch gleich heiratet. Daher kann Jim sie auch nicht später für mehr als den doppelten Preis übernehmen. Der eigentliche "Fremde" aber ist Ehemann David, der sich erst am Ende des Films seiner Frau zuneigt.
Wer alte S/W-Western mag, muss diesen unbedingt sehen !

Der Film ist "digitally remastered", jedoch unverständlicherweise gekürzt. Die gekürzten Szenen finden sich aber als "Bonus" wieder, wie bereits ein Vorrezensent dankenswerterweise bemerkte. Diese Szenen werden aber sämtlich benötigt, um den Film vollständig zu verstehen:
1. Vater und Sohn (beide sprechen über die Verstorbene, Vater klappt das Klavier zu), Länge 2:56
2. Hinfahrt mit der Fähre (Sohn hat lockere Sprüche auf Lager), Länge 0:36
3. Rückfahrt mit der Fähre (Rachel erklärt ihren Status, letztlich nämlich "Ehefrau"), Länge 1:29
4. Nervenzusammenbruch (Rachel weint, weil ihre Bemühungen nicht wirken), Länge 1:02
5. Feuergefecht (die Frau hilft den Männern, hat inzwischen auch Schießen gelernt: "Ich weiß jetzt, wo der Platz einer Frau ist"), Länge 1:08

Wer sich seine "Langfassung" selber zusammenschneiden möchte, bitte:
Der Film teilt sich in 12 Kapitel, die 5 Szenen müssen in die Kapitel 1, 2, 3, 4 und 11 eingarbeitet werden, und zwar wie folgt:
Kap.1 (Länge 6:50): Szene 1 mit Länge 2:55 nach 5:14, weiter bei 5:19
Kap.2 (Länge 7:06): Szene 2 mit Länge 0:31 nach 2:38, weiter bei 2:40
Kap.3 (Länge 7:03): Szene 3 mit Länge 1:28 nach 3:04
Kap.4 (Länge 7:03): Szene 4 mit Länge 1:00 nach 5:54
Kap.11 (Länge 5:11): Szene 5 volle Länge nach 4:18, weiter bei 4:27
Ob dieser Film mit der Länge 86 Min nun der TV-Fassung oder dem Kinofilm "Ehe ohne Liebe" entspricht, weiß ich allerdings nicht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sklavin der Wildnis 19. März 2010
Von Chico
Von Amazon bestätigter Kauf
Schade das dem Film Szenen entnommen wurden die dann bei den Extras zu sehen sind, warum das so ist bleibt ein Geheimnis. Der Film lief einmal unter seinem deutschen Titel EHE OHN LIEBE im Fernsehen komplett mit den entnommenen Szenen.
Allein das diese Szenen synchronisiert sind beweist, das sie im Film waren.
Warum man dann als Titelbild das Plakat eine Italo Westerns genommen hat ist das nächste Geheimnis, denn seltsamerweise sind bei den Extras sogar Originalplakate zu sehen.
Scheinbar waren hier filmhistorische Dilletanten am Werk. Bei dem Preis kann man halt nicht mehr verlangen.
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