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Sklavin des Herzens

Ingrid Bergman , Joseph Cotten , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Ingrid Bergman, Joseph Cotten, Michael Wilding
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Komponist: Richard Addinsell
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. März 2006
  • Produktionsjahr: 1949
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000E8RB0A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.029 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Australien, 1830. Sam und Henrietta Flusky haben es zu einigem Reichtum gebracht, doch trotzdem können sie das Leben nicht unbeschwert genießen. Die junge Frau ist depressiv und verwirrt. Als Sam Charles Adare kennenlernt, bittet er ihn, seiner Frau zu helfen, ihre Lebensfreude wiederzufinden. Doch dabei deckt er ein schreckliches Komplott auf. Der Name Alfred Hitchcock hält auch in diesem Film, was er verspricht: Spannende Unterhaltung bis zu letzten Minute."

Produktbeschreibungen

Australien, 19. Jahrhundert. Der Pferdepfleger Sam Flusky verliebt sich in Henrietta, die aristokratische Tochter seines Arbeitgebers. Beim Versuch gemeinsam durchzubrennen, kommt Henriettas Bruder ums Leben. Sam wird des Verbrechens bezichtigt und muss für lange Zeit ins Zuchthaus. Jahre später leben beide in Sydney, doch ihre Ehe scheint unglücklich. Während Sam zum erfolgreichen Geschäftsmann aufgestiegen ist, leidet Henrietta an Depressionen und ist dem Alkohol verfallen. Cousin Charles, der nach Australien gekommen ist, nimmt sich ihrer an. Doch als er sich in sie verliebt, beschwört er eine Katastrophe herauf, denn Henrietta hütet ein

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes, abseitiges Melodram... 8. Februar 2006
Format:DVD
Für den Hitchcock-Unkundigen mag es vielleicht seltsam erscheinen, diesem Film die volle Punktzahl zu geben, dem es noch stärker als "Der Fall Paradin" (1947), "Ich beichte" (1952) und "Der Falsche Mann" (1956) an Hitchcock-typischer Suspense und Ironie fehlt. Doch sind alle diese Filme unheimlich wichtig, wenn man sich mit der Moral Hitchcocks befaßt, einer inneren Schwermut, die ihren kreativen Gipfel schließlich in "Vertigo" (1958) fand. "Sklavin des Herzens" ist außerdem eine Art Verbindungsglied zwischen den eher märchenhaft geprägten Filmen von Hitchcocks Selznick-Phase ("Rebecca", 1939, "Verdacht", 1941, etc.) und späten Meisterwerken wie "Psycho" (1960), mit dem er u.a. die morbide Stimmung gemeinsam hat (z.B. während der Schrumpfkopfsequenz). Auch die Pferdesymbolik von "Marnie" (1964) und der Mißbrauch von Freundschaft, der zu unglücklicher Liebe führt ("Vertigo"), wird hier vorweggenommen (letzteres Motiv geht übrigens auf "The Manxman", 1929, zurück, Hitchcocks letzten Stummfilm). Eigenständigkeit erhält der Film u.a. durch die langen Einstellungen, die nicht nur die Unheimlichkeit des weitläufigen Hauses zeigen, sondern auch die innere Entferntheit der Personen voneinander, die sich darin bewegen: Dies wird besonders deutlich in den Szenen, wenn sich Adare (Michael Wilding) und Lady Henrietta (Ingrid Bergman) näherkommen, worauf jedoch stets endlos lange Schwenks auf Joseph Cotten (als Flusky) folgen, der immer stärker isoliert wird. Die Farben des Films haben überdies eine wunderschöne Gedämpftheit, die an ein Dahindämmern erinnern (was Henrietta als Alkoholikerin ja auch wirklich tut!).

Also: "Horizonte" erweitern, Film bewundern und weiter im Hitchcock-Universum schnüffeln - es gibt noch viel zu entdecken!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von AFN
Format:DVD
Der Film ist sowohl technisch als auch menschlich ausgezeichnet. Er ist in seiner Art einmalig so wie alle anderen Filme Hitchcocks, die, jeder für sich genommen, einen eigenen unverwechselbaren Kosmos darstellen. Ich wollte dennoch auf die vielfältigen Beziehungen zwischen diesem und anderen Filmen Hitchcocks hinweisen: die Parallelen zu "Psycho" und "Vertigo" sind bereits von anderen Rezensenten benannt worden; ich möchte auf die Parallelen beispielsweise zu "Jamaica Inn" hinweisen. Diese beiden Filme ähneln sich insofern, als eine fremde und dennoch verwandte Person in eine andere Welt eintritt und sie ordentlich durcheinanderwirft. In "Jamaica Inn" (JI) ist dies eine Nichte, hier, in "Under Capricorn" (UC), ist es ein Neffe. In JI ist das Ehepaar ausgewandert, in UC ebenfalls. In JI ist der Ehemann (Joss) an den Ortsrichter ausgeliefert, der ihn total beherrscht, in UC ist der Ehemann (ebenso natürlich wie seine Frau) Opfer der Haushälterin. Die Parallelen sind, das gebe ich zu, nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, aber trotzdem bestehen sie meiner Ansicht nach. Natürlich könnte dies auch auf die jeweilige Romangrundlage zurückzuführen, also nicht eine Sache des Films, sondern die der zugrundeliegenden Story sein; aber dennoch ist es interessant, zu beobachten, wie Hitchcock mit dem "gleichen" Inhaltsmaterial jeweils umgeht und es jedesmal anders perspektiviert und filmisch interpretiert.
Wundervoll ist dieser Film erst, wenn man ihn sich auf Original, also auf Englisch, anguckt und nicht auf Deutsch. Die deutsche Synchronisation ist, wie bei Hitchcocks Filmen ausnahmslos, immer dumm und ordinär, selbst in "Vertigo" (alte und neue Synchronisation) und "Psycho". Erst wenn man sich Hitchcocks Filme auf Original anguckt und, sagen wir, nur 50 oder sogar nur 20 Prozent des Inhalts versteht, merkt man, wie faszinierend seine Filme sind: auch ohne alles zu verstehen, schlagen seine Filme den Zuschauer und Zuhörer in den Bann. Bei vielen Filmen Hitchcocks ist es unabdingbar, sie sich auf Original anzusehen (wie z.B. "Lifeboat" oder "Torn Curtain", ja selbst "I Confess", "Lady Vanishes" u.a., wo die deutsche Sprache bzw. der deutsche Sprachakzent höchst signifikant eingesetzt, thematisiert und problematisiert wird).
Die ungeschnittene Fassung von "Under Capricorn" in guter Qualität erhält man allerdings, wie es scheint, nicht in Deutschland, sondern entweder in Frankreich oder, noch besser, in den USA.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Sumpf der Liebe 21. Juli 2011
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Nachdem Alfred Hitchcock sich fest im Thrillergenre etabliert zu haben schien, knüpfte er mit "Under Capricorn" (1949) wieder an eher melodramatische Filme wie "Rebecca" (1940) oder "The Manxman" (1929) an, und auch wenn das in Australien angesiedelte Liebesdrama um Ingrid Bergman an den Kinokassen wenig Geld einspielte und somit für den Regisseur, der auch einer der Produzenten war, einen empfindlichen Verlust bedeutete, gilt vielen Filmkritikern "Under Capricorn" als einer der besten Filme Hitchcocks.

Der Film erzählt die Geschichte der schönen Lady Henrietta (Ingrid Bergman), die in jugendlicher Leidenschaft den Stallburschen Sam Flusky (Joseph Cotten) geheiratet hat. Als Flusky des Mordes an Henriettas Bruder angeklagt wird, die Jury aber auf Totschlag erkennt, wird der Stallbursche von Irland nach Australien deportiert, wohin seine Braut ihm nachfolgt. "Under Capricorn" setzt in dem Moment ein, als Charles Adare (Michael Wilding), der Cousin des neuen Gouverneurs, nach Australien kommt und Sam, der inzwischen freigelassen worden ist und es zu Wohlstand gebracht hat, kennenlernt. In Henrietta trifft Adare eine alte Bekannte, die er zu seinem Entsetzen jedoch durch Alkohol und Melancholie dahingerafft sieht. Nach und nach findet Henrietta durch den Umgang mit ihrem aristokratischen Freund wieder zu alter Lebensfreude zurück - sehr zur Freude Sams und zum Ärger der Haushälterin Milly (Margaret Leighton), die sich in Sam verliebt hat und danach trachtet, Henriettas Stelle einzunehmen. Als Milly herausbekommt, daß Adare mehr für Henrietta empfindet, wittert sie ihre Chance, ihre Rivalin zu vernichten, indem sie in Sam bittere Eifersucht weckt, und es bahnt sich eine Katastrophe an.

Mit seinem Vorgänger "Rope" (1948) teilt "Under Capricorn" die äußerst langen Einstellungen, die Hitchcock nutzt, die Konstellationen zwischen den Figuren bildlich darzustellen. In einer Szene am Anfang etwa befinden sich Sam und Adare vor dem Flusky-Anwesen, und der ehemalige Stallbursche klagt seinem neuen Freund sein Leid und offenbart ihm seine Sorge um Henrietta. Die Kamera, die während des langen Gesprächs auf beiden Männern geruht hat, wandert dann in den ersten Stock und zeigt Henrietta, die einsam auf dem Balkon steht und in die Dunkelheit hineinhorcht. Die lange Kamerafahrt durch den menschenleeren Raum deutet sehr geschickt die Isolation an, in die Verzweiflung, bittere Erfahrungen und Alkohol die Dame des Hauses getrieben haben. Später dann findet sich Sam zusehends isoliert: In einer Szene sitzen das Ehepaar und der Hausfreund beim Frühstück am Tisch, und man plant, Henrietta für einen Ball einzukleiden. Schließlich hat die Kamera nur noch Henrietta und Adare im Blick, dann schwenkt sie auf den Stuhl, in dem eben noch der Ehemann gesessen hat und der nun --- leer ist. In einem langen, langen Schwenk geht die Kamera um den Tisch herum und kommt schließlich in der Eingangshalle an, durch die sich nun Sam, den Rücken zum Zuschauer gewandt, einsam entfernt.

Aber die langen Einstellungen zeigen auch, wie Sam als Störfaktor erscheint. In einer Unterhaltung zwischen Adare und Henrietta, während deren sie einander näher kommen, erscheint plötzlich Sam im Bild, ganz in Schwarz gekleidet, und drängt sich zwischen die beiden. Das sanfte Licht der Abendsonne läßt seine finstere Erscheinung wie die eines Eindringlings wirken.

"Under Capricorn" ist ein Film der leisen Töne, der fast keinerlei Suspense-Elemente und auch wenig typischen Hitchcock-Humor bietet. Doch er brilliert durch seine Figurenzeichnung. Eigentlich kann man sich in jede der handelnden Figuren gut hineinversetzen, selbst in die intrigante Milly, und man ist berührt von dem Verhängnis, in das sie durch ihre überwältigenden Leidenschaften, ihre klassenbezogenen Bitterkeiten - so scheint Sam und Milly doch mehr zu verbinden als Sam und Henrietta - und ihren Egoismus, der indes menschlich erscheint, gestürzt werden. Hinzu kommt, daß Hitchcock ein sehr glückliches Händchen bei der Besetzung der Rollen hatte. Cotten wirkt ausgesprochen glaubwürdig als rauher Selfmademan, und Wilding überzeugt als etwas arroganter Aristokrat. Über die Bergman und ihre schauspielerischen Qualitäten muß wohl kaum ein Wort verloren werden - auch wenn sie mir hier an manchen Stellen etwas zur Übertreibung neigt-, und Margaret Leighton läßt durch ihre angenehme Erscheinung, die kaum zur intriganten Bosheit ihrer Figur zu passen scheint, Millys Charakter lange in der Schwebe.

Schade ist, daß die Qualität der DVD - ich rede von der, die nur die deutsche Tonspur bietet - ausgesprochen minderwertig ist. Massive Bildstörungen zerstören einen großen Teil des Filmgenusses. Ich habe die DVD zurückgeschickt und die andere Ausgabe von ArtHaus bestellt. Es bleibt zu hoffen, daß der Film hier in besserer Qualität aufgespielt wurde und daß er auch eine in der deutschen Fassung geschnittene Szene enthält, die auf der anderen DVD im Originalton zu sehen ist. Sobald ich die neue DVD habe, werde ich die entsprechenden Informationen an dieser Stelle nachtragen.

Nachtrag vom 23.07.2011: Heute morgen ist die DVD angekommen, und auch wenn die Bildqualität nicht eben überragt, so ist sie doch um Klassen besser als die der anderen DVD. Die von mir bemängelten massiven Bildstörungen kommen bei ArtHaus nicht vor, und auch die ursprünglich geschnittene Szene ist vorhanden (freilich mit deutschen UT und in schlechterer Qualität als der Rest des Filmes).
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2.0 von 5 Sternen Finger weg ein einziger flopp
Der Film ist 1949 entstanden, als Hitchcock schon angefangen hatte klassische amerikanische Filme zu drehen die jedem
ein Begriff sind. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von schnuffi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Film sehenswert ' DVD Schrott
Es ist unbedingt zu empfehlen, sich eine andere DVD-Ausgabe dieses Films zuzulegen. In der zweiten Hälfte tauchen massive Pixelfehler auf. Die Tonspur ist nur deutsch. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Ronald Kornfeil veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen super film! Leider nicht gut aufgenommen!
Der Film ist genial. Die heutigen Filme sind einfach zu brutal.
Früher galten andere Regeln.
Heute ist das nicht mehr cool. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Kerstin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sklavin des Herzens
Dieser Film ist im Stil der "Hitchcock"-Thriller entstanden, vom Anfang bis zum Ende sehr spannend. Der Stallknecht Sam Flusky wird in Irland angeklagt, seinen Schwager ermordet zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2010 von Vera Lippert
5.0 von 5 Sternen Tolle düstere Atmosphäre, gute Schauspieler
Wieder versteht es Hitchcock in seiner unvergleichlichen Art, eine angespannte und dunkle Atmosphäre in einem Herrenhaus in Australien zu schaffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2009 von Nicoletta
5.0 von 5 Sternen "Australien im 19. Jahrhundert!!!"
"Die Tochter eines irischen Aristokraten ist mit einem ehemaligen Strafgefangenen verheiratet, der, obwohl zu Geld gekommen, von den Einheimischen nicht akzeptiert wird. Lesen Sie weiter...
Am 9. Februar 2006 veröffentlicht
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