Auf die neuen Geschichten von Cosette war ich schon sehr gespannt und bin wieder einmal begeistert.
Es gibt Geschichten, die genau auf meiner Wellenlänge liegen.
Wie "Ficky", bei der sich die Frau zum ersten Mal mit einem Mann, den sie aus dem Internet kennt, in einem Hotel trifft und sich auf seine Spiele einlässt. Das Pet-Playing hat mir sehr gefallen.
In "Die Geburt" steht das Dienstmädchen unfreiwillig bei einen Diebstahl schmiere und wird prompt von ihrem Arbeitgeber erwischt. Der verzichtet darauf, sie der Polizei zu übergeben, sondern nimmt die Bestrafung lieber selbst in die Hand.
Oder "Die devote Hausfrau", die in einem Einzelseminar lernt, wie sie sich ihrem Ehemann gegenüber richtig verhält. Da würde ich gerne weiterlesen, was der Professor Kilian in den anderen Wohnräumen zu unterrichten weiß.
Unter das Motto "Frauen können ganz schön fies sein" fallen bei mir folgende Geschichten.
In "Die Wachsfigur", wird eine junge Frau auf der Durchreise nach Budapest, aus dem Lesbenclub abgeschleppt. Diese Geschichte gehört für mich zu den härteren, es kann jedoch auch daran liegen, dass Lesbengeschichten einfach nicht ganz so mein Ding sind.
Bei "Das Biest und der Kriecher" wird bei einem jungen Mann der Eignungstest für ein Lustanwesen in einer Limousine, die in der Stadt parkt, durchgeführt. Da kann ich nur sagen, was die Alexa nicht alles für Ideen hat. Sehr interessant.
"Bebe Julie" mit dem Thema Age-Playing wurde mir nachvollziehbarer vermittelt, wie ich es mir bisher vorstellt hatte. Die Geschichte hat doch tatsächlich einiges für sich.
In der Kürze liegt die Würze gilt für diese beiden Geschichten.
"Das Höschen" hat meinem Kopfkino ganz schön eingeheizt.
"Die Ziege" ist extrem hart, dafür beschäftigte ich mich umso mehr damit, was hinter der ganzen Szenerie steckt. Bis zur überraschenden Aufklärung.
Meine persönliche Krönung ist jedoch "Die Vögelspinne". Alleine von der ganzen Idee her.
Die Stimmung. Ich musste öfter irgendwie an
Wild Wild West denken. Und obwohl es unter anderem viel Sex mit der Maschine gab, was ich gewöhnlich nicht so mag, ist diese einfach nur scharf.
Cosette schafft es selbst bei Praktiken, wo ich denke, das wollte ich nicht machen, dass sie ab einem bestimmten Punkt einfach nur geil rüberkommen und gleichzeitig der oft minimalen Rahmenhandlung eine enorme Aussagekraft verleiht.
Aus dem Grund stimme ich der Schlagzeilen Aussage zu. Cosette ist genial!