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Skinner - Der blaue Tod
 
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Skinner - Der blaue Tod [Taschenbuch]

Neal Asher , Thomas Schichtel
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232585
  • ISBN-13: 978-3404232581
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 418.506 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fressen und gefressen werden -- das ist der Alltag auf dem Wasserplaneten Splatterjay mit seiner mörderischen Tierwelt. Eine Überlebenschance haben nur Menschen, die sich von einem dortigen Virus infizieren lassen, der potenzielle Unsterblichkeit verleiht -- aber zu einem hohen Preis. Denn die Körper der Hooper, der Nachkommen der Siedler, unterliegen bizarren Veränderungen.

Drei Besucher kommen nach Splatterjay. Da ist Janer, der mit der Hornissenschwarmintelligenz verbunden ist, die mysteriöse Ziele verfolgt. Da ist Erlin, eine junge Frau, die mit dem Virus infiziert ist und ihre Vergangenheit bewältigen will. Und da ist Keech, ein Agent der ECS, der Earth Security Agency. Keech wurde vor 700 Jahren ermordet. Er ist eine Reifikation, eine wiederbelebte Leiche, die ihr Pseudoleben High-Tech und einem seltsamen Kult zu verdanken hat. Keech ist auf der Suche nach seinen Mördern, vor allem nach Hoop, einem der schlimmsten Gewaltverbrecher der Galaxis und einst der erste Kolonist Splatterjays, der angeblich als das Ungeheuer namens Skinner die Planetenmeere unsicher macht.

Mit Skinner kehrt Neal Asher in das Universum seines Romans Der Drache von Samarkand zurück. Und dieses Universum als farbig zu bezeichnen, wäre eine echte Untertreibung. Hier wimmelt es nur so von künstlichen Intelligenzen, vorlauten Kriegsdrohnen, genmanipulierten Söldnern, seit Jahrhunderten andauernden Vendetten und schrägen Charakteren. Aber am gelungensten ist die gefräßige Biologie des Extremplaneten Splatterjay, die mit ihrem Detailreichtum mehr als nur Kulisse ist.

Asher erfindet hier die Science Fiction nicht neu -- bei einigen Konzepten lassen Kollegen wie Iain M. Banks oder Peter F. Hamilton herzlich grüßen --, aber darum geht es auch nicht. Das ist Abenteuer-SF, wie sie sein sollte: voller Exotik, rasant und mit abgedrehten, auf die Spitze getriebenen Ideen. Eben perfekte Unterhaltung auf der Höhe des Genres. --Andreas Decker

Kurzbeschreibung

Auf dem entfernten Wasserplaneten Spatterjay, der außer tödlichen Gefahren kaum etwas zu bieten hat, kreuzen sich die Schicksale dreier Menschen: Janer wird vom allumfassenden Computersystem dorthin beordert, sein Auftrag ist unklar. Erlin reist ebenfalls nach Spatterjay, um einen alten Kapitän zu finden, der ihr einige Fragen über ihr Leben beantworten soll. Und Keech, Agent der ECS und seit 700 Jahren tot, sucht auf der Wasserwelt nach einem notorischen Kriminellen. In den Tiefen des Ozeans wartet ein mythologisches Ungeheuer auf sie: Skinner, der blaue Tod ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genialer Spannungsaufbau 15. September 2003
Den Inhalt will ich hier nicht wiederkäuen - nur so viel: Es ist unglaublich, wie es dem Autor gelingt, originelle Ideen miteinander zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden. Die verschiedenen Handlungsstränge verbinden und trennen sich wie bei einem kunstvollen Gewebe und münden durch genialen Spannungsaufbau in einem furiosen und überraschenden Finale.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine versteckte Perle 28. Dezember 2003
Abgesehen von der verunglückten Umschlaggestalltung ist Skinner- Der blaue Tod ein absolut spannendes Buch.

Spatterjay ist ein fast vollständig vom Ozean bedeckter Planet. Die Natur ist etwas "wilder" als normal. Die Menschen leben entweder in den Basen der "Polis" und werden durch eine KI und von automatischen Abwehrstellungen vor den stets hungrigen Ozeanbewohner geschützt oder ziehen frei als "Hopper" herum.
Hopper sind durch den Biss eines Blutegels mit einem Regenerations + Unsterblichkeitsvirus infiziert und daher selbst für die grauslichen Bewohner des Ozeans ein harter Brocken.

Hier treffen drei seltsame Leute zusammen
Genial, der als Leiche weiterlebende Keech, der nach seinem Tod weiter den Kopf einer Schwerverbrecherbande sucht.
Erin, die selbst von einem Blutegel gebissen wurde, zuerst aber vom Planeten geflohen ist und jetzt einen Weg sucht, mit ihrer Unsterblichkeit zurecht zu kommen.
Und dann noch Janer, der von einer Hornissenschwarmintelligenz zu dem Planeten gebracht wird.

Obwohl alle drei unterschiedliche Ziele haben, geraten sie in ein intergalaktisches Komplott der überlebenden Söldner, die vor Jahren, den Planeten als Sklavenhandelsplatz aufgebaut haben. Millionen Menschen wurden "entkernt" und den Prador - Krebsartigen Fieslingen - als willenlose Sklaven verkauft.
Und wie es scheint, sind diese jetzt zurück um alle Spuren des Verbrechnes auszulöschen

Nicht nur die Gefährten, auch die KI des Planetens und ihre quais unabhängigen Sub KI's werden gefordert.

Einfach köstlich, die alte Kriegsdrohne Snipper, die sich nach der langen Friedenszeit als Hehler verdient.

Absolut Lesenswert

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nahrungskreislauf 13. Januar 2005
Die 4 Sterne natürlich auch, weil SciFi einfach mein Lieblingsgenre ist und zudem ist das Buch nebenbei auch noch wirklich farbenfroh, abwechslungsreich und hintergründig, wie die Schlagzeile auf dem Umschlag es anpreist. Während die Flora und Fauna in BIOS (Robert Charles Wilson) sich dahingehend evolutioniert um alles umzubringen was nicht natürlich auf dem Planeten enstanden ist, hat sich die Tierwelt auf Spatterjay zum perfekten Nahrungskreislauf entwickelt, bei dem es nur darum geht wer von wem gefressen wird. Daneben leben auf Spatterjay noch ein paar Menschen, die durch ein Virus quasi Unsterblichkeit erlangen, was aber, wenn sie nicht aufpassen ungewünschte Nebeneffekte mit sich bringt. Spatterjay wird zum Dreh und Angelpunkt politischer intergalaktischer Intrigen bei denen sich Hüter, SKIs, Schwarmintelligenzen, Prador, ECS Agenten, Gangster und Menschenhändler zusammen mit der tödlichen Fauna des Planeten ein spannendes Katz und Maus Spiel liefern. Am gelungensten fand ich die nichtmenschlichen Drahtzieher. Während die Menschen recht bodenständig und vernüftig handeln, hat der Hüter, seines Zeichens eine allumfassende und planetenschützende KI alle Hände voll zu tun seine SubKIs in Form von Drohnen unter Kontrolle zu halten. Auch die Schwarmintelligenz, allwissend, großpolitisch, gönnerhaft erweist sich letztendlich doch als kleinkarriert und immer schnell eingeschnappt. Echt witzig. Also 4 Sterne und unbedingt lesen.
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