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Sizilianisches Finale: Ein Aurelio-Zen-Roman
 
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Sizilianisches Finale: Ein Aurelio-Zen-Roman [Taschenbuch]

Michael Dibdin , Ellen Schlootz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442450888
  • ISBN-13: 978-3442450886
  • Originaltitel: Blood Rain
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 334.173 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Dibdin
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Zeit, 24.01.2002
Dieser Kriminalroman um den Vize-Questore Aurelio Zen unterscheidet sich von den fünf vorherigen Bänden, schreibt Tobias Gohlis. Zen, "elegant und wendig", kann sich diesmal nicht mehr Verbrechen und Politik gleichermaßen vom Hals halten. Nachdem drei Frauen ermordet wurden - seine Tochter, seine Mutter und eine Richterin - wird er diesmal zum "Spielball" von Mafia und Politikern und schließlich zum "hilflosen Rächer", erzählt der Rezensent. Zen sei weniger Identifikationsobjekt als Katalysator für immer neue üble Konstellationen aus Geschäft, Politik und Verbrechen. Damit hat der amerikanische Autor Michael Dibdins für ihn "eine der literarisch fruchtbarsten Serienfiguren der Kriminalliteratur geschaffen".

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

»Unter den britischen Krimiautoren kann es keiner mit Michael Dibdin aufnehmen. Keiner reicht an seinen grandiosen Stil, seine Imaginationskraft und seinen Umgang mit den Abgründen der menschlichen Seele heran.« (The Times )

»Der beste Aurelio-Zen-Roman seit langem. Michael Dibdin ist auf der Höhe seiner Kunst!« (Val McDermid )

»'Sizilianisches Finale' ist raffiniert konstruiert, und es ist unmöglich, das Buch vor dem Ende zur Seite zu legen.« (Financial Times )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sizilianischer Finale / Michael Dibdin
Im siebten, spannungsgeladenem Commissario Aurelio Zen Kriminalroman wird Zen in das von ihm ungeliebte und gefürchtete Sizilien zwangsversetzt. Bald wird der Sohn eines Mafia-Bosses, Zen's Tochter Carla, sowie eine Richterin vom Anti-Mafia-Pool brutal ermordet. Die Suche nach den Mördern führt von Sizilien über Malta wieder zurück nach Sizilien, wo es zum "Sizilianischen Finale" kommt. Den Leser erwartet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, vermengt mit viel Fachwissen in Sachen Mafia und eine gute Regionalkenntnis. Bereits nach wenigen Seiten hat man das Gefühl in Sizilien eingetaucht zu sein, um nach der letzten Zeile erschrocken in die Realität zurückzukehren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer genug hat von den verklärenden und eindimensionalen Charakteren á la Commissario Brunnetti (Donna Leon) und Montalbano (Camillieri), findet an Dibdins Figur Aurelio Zen viel Gefallen. Das "Sizilianische Finale" ist eines der besten Bücher der "Aurelio Zen"-Reihe - es zeichnet nicht nur einen Kommissar, sondern einen Menschen mit den Tiefen seiner Seele. Und all das, ohne die eigentliche Aufgabe eines Krimis zu kurz kommen zu lassen, nämlich Spannung zu erzeugen. Wer dazu noch etwas mit Sizilien anfangen kann, dessen Atmosphäre hervorragend dargestellt wird, wird das Buch nicht aus der Hand legen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Vorweg gesagt: die wenigsten Autoren merken wann es Zeit ist einen Serienhelden sterben zu lassen. Nicht so Michael Dibdin. Nachdem sein Held Aurelio Zen, der venezianische Commisssario in seinen Abenteuern von Rom aus eine Reise durch ganz Italien hinter sich hat, landet er in diesem wahrscheinlich letzten Roman in Sizilien. Für kundige Leser ist klar - die in früheren Büchern immer befürchtete Strafversetzung ist Wahrheit geworden. Doch Sizilien ist nicht mehr was es einmal war. Zwar gibt es nach wie vor im Belagerungszustand lebende Staatsdiener, zwar dezimieren sich örtliche Mafiafamilien immer noch wie in besten Zeiten, doch die echten Schlachten werden längst an anderen Orten geschlagen. Im Internet, in Amerika, in Rußland - überall eben aber kaum noch in Sizilien wie es scheint. Doch so recht will die Rolle des Folkloreganoven zu den örtlichen Mafiosi nicht passen. Gerade als Zen sich in seinem sizilianischen "dolce far niente" wohlzufühlen beginnt, stolpert seine Adoptivtochter bei ihrer Arbeit über Lücken im Netz der Staatsanwaltschaft. Wenig später ist Sie tot. Zens Mutter stirbt unter rätselhaften Umständen in Rom, er selbst wird zwangsbeurlaubt, ermittelt auf eigene Faust weiter und trifft auf ein Gruppe von Polizei- und Justizbeamten mit höchst eigenwilligem Berufsethos. Im alltäglichen Behördenkampf um Budgets, Beförderungen und öffentliche Aufmerksamkeit haben sie einen neuen Weg zum Erfolg gefunden. An längst erloschenen Krisenherden legen sie erneut Feuer, hetzen so die alten Clans gegeneinander auf und schon findet sich der renitente Zen mitten in einem Schattenkrieg zwischen "Regierungs-" und "Privatwirtschafts-"Mafia. Das Ende vom Lied kommt wie der treue Leser es schon lange erwartet hat. Aber ist es wirklich das Ende?
Den Leser erwartet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, vermengt mit viel sizilianischer Leichtigkeit aber auch dem für Commissario Zen so typischen bitteren Beigeschmack. Dibdins Ironie sorgt dafür, daß dem Leser auch in harten Szenen ein Lachen über die Lippen kommt. Hinter dem gesamten Buch steckt viel Fachwissen und eine gute Regionalkenntnis. Bereits nach wenigen Seiten hat man das Gefühl in Sizilien eingetaucht zu sein, um nach der letzten Zeile nahezu erschrocken in die Realität zurückzukehren.
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