"Die Sixtinische Auktion" ist ein kirchlich-fiktiver Roman, den ich im Rahmen von Studien über das Amt des Papstes gelesen habe. In dieser Hinsicht war der Roman zwar etwas enttäuschend, da realitätsfern, hat mich aber als Leser dennoch befriedigt. In spannenden und nur selten etwas langatmigen Szenen wird die Handlung packend erzählt. Der erste amerikanische Papst ergreift ungewöhnliche Maßnahmen, um einer von einem Erdbeben zerstörten Stadt in Italien beim Wiederaufbau zu unterstützen und versteigert Raffaels Madonna. Das Ganze wird von einem großen Medienaufwand begleitet. Als Leser erfährt man viel über die immer noch größtenteils geheime Vorgehensweise des Vatikans. Ein weiterer interessanter Aspekt sind die vielen Informationen, die der Leser über den internationalen Kunstamrkt erhält.
Lesenswert.